Vorschau

Haar-Lookproben 2014: Mit desired.de bei den Vorbereitungen zur MBFWB

am 13.01.2014 um 17:59 Uhr

Wenn in der L’Oréal Professionnel Académie die Haarklammern auf den Boden fallen und André Märtens und sein Team wieder im Akkord unzählige Frisuren kreieren, dann ist die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zum Greifen nah. Anlässlich der Lookproben kurz vor der Modewoche durfte desired.de bereits vorab einen Blick auf die kommenden Laufsteg-Looks werfen und traf den „Head of Hair“ direkt vor Ort in der Französischen Straße. Entdecken Sie hier und in unserer Fotoshow die aufregenden Fashion Week Haar-Stylings, neue Produkte und alles rund um kommende und gehende Frisuren-Trends.

Wie funktioniert der neue Pony-Trend ohne Haarschnitt und welche Designer trauen sich an auffällige Frisuren für den Laufsteg heran? André Märtens stand uns Rede und Antwort.

Fashion Week: Vorbereitung und Verständnis

Gleich zwei Mal im Jahr legt die Mercedes-Benz Fashion Week die Hauptstadt lahm. Etliche Einkäufer, Redakteure, Stylisten und Blogger jagen von einem Event zum nächsten. Messen, Modenschauen und Menschen – hier wird nichts ausgelassen. Ein ausgeklügelter Plan ist das A und O, doch wie bereiten sich eigentlich Designer und Hair-Stylisten auf diese stressige Zeit vor? „Wir verschicken vorab Fragebögen und haben in etwa immer schon einen Überblick darüber was uns erwartet“, verrät uns André Märtens, der „Head of Hair“ der Berlin Fashion Week AW 2014.

Jeden Tag werden in der L’Oréal Professionnel Académie an den Tagen vor dem Start der Modewoche zehn bis zwölf Designer von dem 45-Jährigen betreut. Klar, dass sich dabei auch der ein oder andere Favorit bemerkbar macht. „Ich habe eigentlich mehrere Lieblingslooks“, sagt André. „Gestern haben wir für Lena Hoschek gearbeitet. Sie hat zum Beispiel verstanden, dass man mit tollen Frisuren auch viel mehr Presse bekommt. So entsteht eine ganz andere Aufmerksamkeit, als wenn man nur die Haare zu einem Zopf zusammenbindet oder die Models in einem Undone-Look auf den Laufsteg schickt. Klar möchte jeder die selbstbewusste Frau verkörpern und diesen „Out of Bed“-Look haben, beziehungsweise eine Textur oder Struktur, als ob man möglichst gar nichts gemacht hat, aber das ist für alle die zugucken dann nicht so super aufregend.“

Ein weiteres prominentes Beispiel ist in diesem Fall Guido Maria Kretschmer. „Guido schöpft in diese Bereich immer aus den Vollen. Jeder muss für sich entscheiden, ob ihm die Mode gefällt und ob es an sich tragbar ist. Aber letzten Endes ist es die Aufmerksamkeit mit dem was er macht, insbesondere mit den Looks, die wir dazu auf den Köpfen zaubern“, weiß André aus jahrelanger Erfahrung.

Trends: Dos und Don’ts

Französische Flechtfrisuren für Designerin Anne Gorke und Dawid Tomaszewski, tiefe klassische Knoten für Baltic Fashion und großartige Locken für Lena Hoschek und Ewa Herzog. Doch was sind denn nun tatsächlich die kommenden und gehenden Frisuren-Trends laut dem Experten? „Die Frisurenmode ist momentan sehr liberal, daher gibt es auch keine klassischen Modediktate“, erklärt uns der Profi. „Zwar arbeiten wir während der Fashion Week viel mit langen Haaren, jedoch scheint mir der Pixie Cut auf jeden Fall noch immer als sehr tragbar. Außerdem verabschiedet man sich jetzt langsam von klassischen Pagenköpfen. Diese Einlängen-Geschichten sind in meinen Augen jetzt absolut out. Ich persönlich finde es einfach schöner, wenn das Haar mehr Struktur hat, wenn es gestufter und einfach lebendiger ist. Das ist etwas, das ich als absoluten Trend sehe.“

Falls Sie sich übrigens noch nicht an den Pony-Trend herantrauen, so hat der Promi-Stylist aus Berlin auch dafür einen Tipp parat: „Was ebenfalls total angesagt ist, sind Fake Ponys. Wenn ich heute einfach mal einen Pony tragen will, dann schneide ich mir nicht unbedingt die Haare, sondern besitze einen Pony, den ich mir anclippen kann. Es gibt mittlerweile viele Anbieter, die Farben und Strukturen anbieten. Einfach, um für einen Tag zu sagen ‘Ich bin heute mal ein ganz anderer Typ.’“

Produkte: Altbewährtes und Neues

Trotz mehrerer Lieblingsstyles hat André Märtens einen altbewährten Begleiter, ohne den sich der „Head of Hair“ die Arbeit auf der Mercedes-Benz Fashion Week nicht mehr vorstellen könnte. Dahinter steckt das FX Nummer 5 von L’Oréal Professionnel: „Ein universell einsetzbares Produkt, mit dem wir eigentlich schon seit Jahren auf der Fashion Week arbeiten.“ Außerdem verwendet der Haar-Profi die neuen Wild Stylers aus der tecni.art Serie von L’Oréal Professionnel. „Das sind Produkte für einen Strubbel-Look, aber auch für den aktuellen Clavi-Cut, um die Struktur zu betonen und einen leichten Messy-Look zu kreieren.“ Und was gibt es noch so Neues, wollen wir außerdem vom „Head of Hair“ wissen? „Es gibt noch eine neue Paste für Pixie Cuts, diese nennt sich Depolish. Das ist eine Creme, die aus der Tube kommt, mit einer tollen Stabilität, die nicht zu glänzend ist. Ein super Produkt für kurze Haare, um Stand oder Struktur selbst einzuarbeiten.“

Sie sind nicht ganz mitgekommen? Dann entdecken Sie detaillierten Designer-Styles und Produkte in unserer Fotoshow von den diesjährigen MBFWB Lookproben .

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel