Beruf

Gewusst wie: Der perfekte Tag im Büro

am 09.03.2016 um 15:00 Uhr

Wir alle kennen es, der Wecker klingt, sofort wird der Snooze-Modus eingeschalten, 20 Minuten später steht man dann auf – viel zu spät. Schnell einen Kaffee getrunken, die Zähne geputzt, rein ins Outfit und zur Arbeit gejettet. Auf dem Weg haben Sie dann im Stau genügend Zeit darüber nachzudenken, was Sie Zuhause vergessen haben und wie nervig dieser Tag mal wieder werden wird. Kurz um, ist Ihr Tag gelaufen, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Wir verraten Ihnen hier und in unserer Fotoshow , wie Sie sich für einen perfekten Tag im Büro verhalten sollten.

Unglaublich, mit welchen einfachen Verhaltensweisen Sie Ihr Leistungslevel und Ihre Erfolgschancen maßgeblich steigern können.

Aufstehen, der Wecker klingelt

Wie wir alle wissen, können Menschen nach zwei verschiedenen Typen unterschieden werden, Frühaufsteher und Langschläfer. Welcher Sorte man letztendlich angehört, kann man nicht beeinflussen, denn die innere Uhr stellt sich bereits im Mutterleib. Wichtig ist, seinen Chronotypen (so nennt man Eulen und Lerchen im Fachjargon) zu kennen und seinen Arbeitsrhythmus entsprechend zu takten. Erledigen Sie schwierige Aufgaben in Ihren Hochphasen und nervigen Kleinkram in den unmotivierteren Zeiten.

Der Weg ins Büro

Ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung fährt täglich mit dem Auto zur Arbeit, 67 Prozent laut dem Statistischen Bundesamt. Die restlichen 33 Prozent verteilen sich auf das Fahren mit dem Rad, dem Bus, der Bahn oder eben den Weg zu Fuß. Kein Wunder also, dass die Straßen zu den Prime-Zeiten absolut überfüllt sind und nervige Staus entstehen. Wichtig: Wenn Sie mit dem Auto zur Arbeit fahren, bleiben Sie auf Ihrer Spur, drängeln Sie nicht, halten Sie den Sicherheitsabstand. So fahren Sie nicht nur sicherer, sondern auch schneller, denn ständige Spurwechsel verstärken den Stau nachweislich.

Guten Morgen allerseits

Tricksen Sie Ihr Gehirn aus, indem Sie alles, was Sie tun, mit guter Laune tun. Hören Sie positive Musik und versuchen Sie, allen Aufgaben mit einem Lächeln zu entgegnen. Ihr Gehirn belohnt diese Freude zum einen mit einer gesteigerten Denkleistung, Aufnahme- und Analyse, zum zweiten steigern Sie Ihre Beliebtheit bei den Kollegen.

Das erste Meeting

Die Ebbinghaus’sche Vegessenskurve, die den Grad des Vergessens innerhalb einer bestimmten Zeitspanne veranschaulicht, besagt, dass bis zu 40 Prozent des neu Gelernten nach bereits 20 Minuten wieder vergessen sind. Nach einer Stunde sind nur noch 45 Prozent da, nach einem Tag gar nur noch ein Drittel. Schreiben Sie während eines Meetings also unbedingt mit, denn allein beim Schreiben werden die Fakten besser verinnerlicht. Außerdem sorgt das Kritzeln dafür, dass wir bei der Sache bleiben – wenn das Meeting auch noch so öde ist.

Auch mal Nein sagen

Es ist löblich, wenn Sie zu den Kollegen gehören, die immer parat sind. Dann, wenn die Arbeitsmoral aller gen Null sinkt, sind Sie zur Stelle und helfen in der Not. Achtung! Sie riskieren Ihr Image und erwecken den Anschein, dass Sie selbst nichts zu tun haben. Und mal ganz davon abgesehen, können Sie sich den Stress auch locker sparen.

Mittagspause

Schlingen und Essen am Arbeitsplatz sind ab jetzt Geschichte! Nehmen Sie sich genügend Zeit für Ihr Essen und kauen Sie gründlich, denn das macht schlau. Forscher der Universität Northumbria haben herausgefunden, dass das Hirn beim Kauen besser mit Sauerstoff versorgt wird und der Puls in Betrieb bleibt. Fazit: Sie sind leistungsfähiger und bauen nebenbei auch noch Stress ab.

Das Nachmittagstief

Die magische 14 ist die wohl schlimmste Zahl im Büro, denn gegen 14 Uhr fallen viele Arbeitnehmer in ein sehr tiefes Leistungsloch. Ein Powernap von nicht mehr als 15 Minuten kann Wunder wirken.

Wütend? Zeigen Sie’s!

Wahnsinn, die Harvard Universität fand einst heraus, dass wer sich 15 Minuten ärgert oder nervlich besonders angespannt ist, bis zu 350 Milligramm Vitamin C verbraucht. So viel, wie in etwa vier Orangen steckt. Kein Wunder, dass Sie ständig krank sind, bei dem Druck im Büro.

Wichtig ist, dass Sie Druck ablassen, in Maßen. Wer seinen Zorn zum Ausdruck bringt, wird oft sogar bewundert und gefördert, da Energie und Kraft bewiesen werden.

Das wohl verdiente Feierabendbierchen

Feierabend? Machen Sie mit Ihren Kollegen noch einen Absacker in eine Bar. Dadurch fördern Sie nicht nur die Kameradschaft im Team und haben die Möglichkeit, eine bessere Beziehung zu Ihren Kollegen aufzubauen, sondern Sie können sich auch selbst in ein besonders gutes Licht rücken. Ach ja, ganz nebenbei baut ein solches, entspanntes Szenario auch Stress ab.

Sie wollen noch mehr Tipps für den perfekten Tag im Büro ? Bekommen Sie, in unserer Fotoshow.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel