Berufswechsel

Berufswechsel: Wenn Promis zu Designern werden

am 10.03.2016 um 14:03 Uhr

Penélope Cruz für Mango, Zooey Deschanel für Tommy Hilfiger und Rita Ora für Adidas: Überall sieht man sie, die Kollektionen, die in Zusammenarbeit mit bekannten Stars entstanden und das, obwohl die meisten Promis vorher nicht einmal das Entfernteste mit Mode zu tun hatten.  Wir zeigen Ihnen hier und in unserer Fotoshow die überraschendsten Berufswechsel der Promis zu Designern.

Ist es nur die Gier nach Aufmerksamkeit und noch mehr Geld oder haben die Promis tatsächlich das Bedürfnis, ihrer Kreativität  durch Mode Ausdruck zu verleihen?

Katie Holmes: Holmes & Yang

Katie Holmes ist beispielsweise eine dieser Promidamen, die den Berufswechsel versuchten. Sie setzte dabei auf ihre Stylistin Jeanne Yang und gründete mit ihr gemeinsam das Label „Holmes & Yang“. Wirklich durchstarten sollte das Label im Luxus-Preissegment jedoch nicht. Es floppte, um genauer zu sein, die Zusammenarbeit versank im Sand. Zum Glück hat Katie Holmes mit der Schauspielerei ein zweites Standbein.

Victoria Beckham: Victoria Beckham

Das beste Beispiel dafür, dass der Berufswechsel auch wunderbar funktionieren kann, ist wahrscheinlich Victoria Beckham. Vom trällernden Girl-Band-Mitglied wurde sie zur seriösen Geschäftsfrau und Designerin. Auch, wenn Victoria Beckham der Anfang sicher nicht leicht fiel, sie oft belächelt und wenig ernst genommen wurde, ist sie heute eine der erfolgreichsten Designerinnen weltweit. Viele Seiten sagen Victoria Beckham nach, keine Ahnung vom Design zu haben und insgeheim ihren befreundeten Designer Roland Mouret für die Kollektionen zu verpflichten. Obwohl sich die Kollektionen beider Labels sehr ähneln, wollen wir dem bisher nicht wirklich Glauben schenken, dafür haben wir Victoria Beckham einfach zu gern.

Gigi Hadid: Tommy Hilfiger Capsule Collection

Klar, so ganz fern ist Gigi Hadid die Mode nicht, schließlich ist sie seit einigen Saisons nicht mehr von den Laufstegen der Welt wegzudenken und hat sich aufgrund ihrer schlanken – aber nicht dürren, sondern weiblichen – Figur einen ganz besonderen Namen gemacht. Sie stand für beinahe alle wichtigen Größen auf dem Catwalk: Unter anderem für Chanel, Marc Jacobs, Sonia Rykiel, Balmain, Jeremy Scott und Tommy Hilfiger. Letzteres Label scheint wohl besonders großen Gefallen an dem Model gefunden zu haben, schließlich wechselt Hadid für die Herbst-/Winter-Kollektion 2016 die Seiten und entwirft ihre eigene Capsule Collection für Tommy Hilfiger.

Bill Kaulitz: Buffalo by Bill Kaulitz

Ja, auch Bill Kaulitz hatte es nicht immer leicht. Zwar feierte er mit seinen Bandkollegen von Tokio Hotel riesige Erfolge, doch wurden sie das Teenager-Image nie wirklich los. Es verschlug sie in die USA. Dort veränderte sich der Sänger der Band nicht nur optisch, er wurde auch weitaus erwachsener und suchte sich neben der Musik weitere spannende Herausforderungen. Das Design beispielsweise. Er fing 2015damit an, für Buffalo sieben Paar Schuhe zu designen, die – sagen wir mal – auffallen, wie eben der „Tokio Hotel“-Sänger selbst auch. Die Schuhe holen uns einen längst vergessenen Hass-Trend zurück: Die extremen Buffalo-Plateau-Sohlen.

Welche weiteren Promis überraschend ihren Beruf wechselten und sich am Modedesign versuchten , erfahren Sie in unserer Fotoshow.

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