Super Bowl

Beyoncé Knowles: Superauftritt beim Super Bowl

am 04.02.2013 um 09:59 Uhr

Ganz Amerika tuschelte über den Playback-Skandal bei Barack Obamas Amtseinführung. Doch beim Super Bowl bewies die Sängerin ihre Hammer-Stimme. Mit einem fulminanten Auftritt im Superdome hat Beyoncé Millionen Football-Fans und Fernsehzuschauer begeistert. Zuvor hatten Grundschüler Spieler und Zuschauer zu Tränen gerührt.

Beyoncé begeistert die Zuschauer

Aus einer Rauchwolke heraus betrat der Superstar die Bühne in einem knappen schwarzen Lederoutfit und eröffnete eine atemberaubende Show. Beyoncé gab ein Medley ihrer Hits zum besten, darunter “Crazy in Love” und “Halo”. Dabei bewegte sich die Sängerin in Begleitung zahlreicher Tänzerinnen schwungvoll über die Bühne im Superdome und begeisterte die Zuschauer. Auch Gatte Jay-Z war aus dem Häuschen.

Die 31-Jährige bewies im ausverkauften Superdome von New Orleans, dass sie auch live singen kann. Die Kritik der letzten Woche dürfte sie mit diesem Auftritt wohl ein für allemal wett gemacht haben.

Geballte Frauenpower

Als während der 13-minütigen Halbzeitshow auch Beyoncés Ex-Bandkolleginnen von Destiny’s Child auf der Bühne auftauchten, kannte der Jubel der über 70.000 Zuschauer im Stadion keine Grenzen mehr: Nach den Spekulationen der vergangenen Wochen sind Destiny’s Child tatsächlich zurück. Die R&B-Band um Beyoncé Knowles, Kelly Rowland (31) und Michelle Williams (32) hatte sich vor acht Jahren getrennt und stand nun erstmals wieder gemeinsam auf der Bühne. Zusammen sangen sie ihre Erfolgshits “Bootylicious”, “Independent Woman” und “Single Ladies”.

Zeichen gegen Waffengewalt

Vor dem Spiel ging es deutlich ruhiger zu: In einem langen, roten Kleid sang Alicia Keys (32) die US-Nationalhymne am Klavier. Die R&B-Sängerin traf jeden Ton und das “garantiert live”, wie ihr Manager zuvor versichert hatte.

Jennifer Hudson läutete mit ihrem Auftritt schon vor dem Kick-Off den emotionalsten Höhepunkt des Abends ein: Hudson sang gemeinsam mit dem Chor der Sandy-Hook-Grundschule aus Connecticut den Song “America the Beautiful”. Dort waren im Dezember 20 Schüler und sechs Erwachsene von einem Amokläufer getötet worden. Auch Hudson verlor bei einer Schießerei ihre Mutter und ihren Neffen. Mit dieser ergreifenden Einlage setzten sie ein Zeichen gegen die Waffengewalt in Amerika und rührten die Spieler, die Zuschauer im Stadion und sicher auch die über 110 Millionen Fernsehzuschauer zu Tränen.

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