Enthaarung

Schluss mit Stoppeln und Rötungen: Tipps und Tricks für eine glatte Bikinizone

am 11.08.2015 um 15:02 Uhr

Wachsen, Epilieren, Rasieren oder Cremen: Die Sache mit der glatten Bikinizone ist für viele Frauen eine sehr mühselige Angelegenheit und das ganz gleich für welche Methode man sich entscheidet. Ständig muss man hinterher sein, um am Ende doch wieder über juckende Stoppelchen, brennende Hautirritationen und unangenehme Entzündungen zu klagen. Wie geht man das Enthaaren der Bikinizone denn nun richtig an? Wir verraten es Ihnen mit Tipps und Tricks für die perfekte Rasur des Intimbereichs.

Auch, wenn das mit dem Enthaaren der Bikinizone irgendwie nicht so richtig klappen will, ist es noch lange kein Grund, sich diesen Aufwand zu sparen. Sie müssen eben nur wissen, wie man es richtig macht.

Nicht einfach drauf los

Häufig kommt es im Intimbereich durch das Einwachsen einzelner Härchen unter der obersten Hautschicht zu Entzündungen. Um dies zu umgehen, sollten Sie die richtige Vorarbeit leisten und Ihre Bikinizone genauso wie das Gesicht regelmäßig peelen, am besten mehrmals pro Woche. Die abgestorbenen Hautschuppen werden dadurch entfernt, die Haut geglättet, das Enthaaren dadurch erleichtert und Irritationen vorgebeugt. Gehen Sie beim Peelen Ihrer Haut mit herkömmlichen Texturen sanft und in Haarwuchsrichtung vor.

Das richtige Werkzeug

Sollten Sie zu den Damen zählen, die die schnelle Rasur dem Wachsen vorziehen, dann achten Sie unbedingt darauf, einen Rasierer mit besonders scharfer, frischer Klinge zu verwenden. Eine stumpfe Klinge führt zu Reibungen und zerrt das Haar vielmehr aus der Haut, als es sauber abzuschneiden. Dadurch werden wiederum Entzündungen der Haarwurzeln begünstigt und Irritationen hervorgerufen.

Für viele Frauen sind Herrenrasierer ein Insider-Tipp, da die Messer dieser Rasierer meist deutlich schärfer sind. Frauenrasierer sind in den meisten Fällen für die feinen Härchen an den Beinen ausreichend, geraten bei störrischem, starkem Haar allerdings schnell an ihre Grenzen.

Achten Sie außerdem darauf, die Klinge Ihres Rasierers regelmäßig zu wechseln, bestenfalls nach drei bis fünf Anwendungen. Lagern Sie den Rasierer zudem so, dass er nach jeder Nutzung komplett trocknen kann, dadurch bleibt die Gefahr von Bakterienbildung gering.

Gel, Gel, Gel und nochmal Gel

Verzichten Sie bei der Enthaarung der Bikinizone auf Rasierer mit integriertem Feuchtigkeitsstreifen. Durch die gebogene Form des Rasierkopfs sind oft mehrere Rasiervorgänge nötig, um jedes Haar zu entfernen. Das belastet die Haut jedoch zusätzlich. Besser sind hingegen Rasierer mit mehreren Klingen, die Sie auf einem feuchtigkeitsspendenden Rasiergel anwenden. Richtig gelesen, Rasiergel, kein Schaum. Rasiergel hat nämlich gegenüber Schaum den Vorteil, dass es länger einmassiert werden muss, um zu Schaum zu werden und die Haare dadurch automatisch weicher werden. Außerdem haftet es besser an den Haaren und macht die Rasur somit einfacher.

Die Dusch-Routine

Machen Sie das Rasieren zum Teil Ihrer Dusch-Routine. Nach einer warmen Dusche sind die Poren geöffnet, wodurch es der Rasierer beim Entfernen der Haare weitaus leichter hat. Und ganz wichtig: Rasieren Sie immer in Wuchsrichtung! Zwar werden die Haare tiefer geschnitten, wenn Sie gegen Wuchsrichtung rasieren, allerdings erhöhen Sie dadurch auch enorm das Risiko von eingewachsenen Härchen und Irritationen.

Wichtige Wachs-Fakten

Sollten Sie sich gegen den Rasierer und für das Wachsen der Haare in der Bikinizone entscheiden, lassen Sie dies bestenfalls beim Profi durchführen. Denn auch wenn Ihnen das Wachsen der Beine und Achselhöhlen gelingen mag, ist im Intimbereich deutlich mehr Fingerspitzengefühl gefragt.

Aber fragen Sie auch bei Ihrer Kosmetikerin nach, welches Wachs sie verwendet, denn Wachs ist nicht gleich Wachs. Während weiches Wachs auf der Haut haftet, greift Hartwachs nach den Haaren und ist somit schonender für die Haut.

Wenn Sie sich wider Erwarten dafür entscheiden, sich die Bikinizone auf eigene Faust zu wachsen, dann achten Sie darauf, dass Sie das Wachs in Wuchsrichtung auftragen, die Haut dann straff ziehen und den Streifen gegen die Wuchsrichtung entfernen. Durch das Straffziehen der Haut werden die Haarwurzeln mit entfernt und Irritationen durch eingewachsene, abgerissene Härchen somit umgangen.

Nach der Rasur ist vor der Rasur

Nach der Rasur ist Feuchtigkeitspflege ein Muss. Tupfen Sie den enthaarten Bereich sanft mit einem Tuch ab und verwenden Sie dann bestenfalls eine Pflege, die Milchsäure oder Hafer-Extrakt enthält, da diese besonders reizlindernd und regenerierend wirken. Etwa 24 Stunden nach dem Entfernen der Haare sollten Sie auch enormes Schwitzen durch einen Saunabesuch oder ein intensives Training und die damit verbundenen Bakterien vermeiden.

Lesen Sie in unserer Fotoshow, was Sie beim Enthaaren der Bikinizon e beachten sollten und wie Irritationen und Stoppeln umgehen.

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