Gesund

Räumen Sie auf: Wie Sie mit Bio-Detox Ihrem Körper etwas Gutes tun

am 22.11.2013 um 23:40 Uhr

Die Tage werden kälter und mit sinkenden Temperaturen verschwindet auch die restliche Sommerfrische aus Haut und Gliedern. Und dann kommt noch diese furchtbare Müdigkeit und Antriebslosigkeit dazu. Fitnessstudio? Frisch kochen? Ach, es ist doch so gemütlich auf der Couch, auf der man auf den Pizza-Boten warten kann. Schön und gut, aber für Ihre Haut und Ihren Körper ist das leider gar nicht so toll. Wenn der Teint fahler, die Laune schlechter und die Energie weniger wird, ist es wohl an der Zeit für ein kleines Entgiftungsprogramm. Alles zum Bio-Detox-Trend gibt es heute hier.

Nein, Sie sollen jetzt nicht für immer und ewig auf alles verzichten – ohne gutes Essen und ein paar faule Tage zwischendurch macht der Winter ja auch keinen Spaß. Aber wenn Sie an dem Punkt gelandet sind, wo sie merken, dass Ihr Körper eher einem Kramladen als einem heiligen Tempel gleicht, hilft nur noch eine reinigende Entgiftungskur. Alles, was Sie über den schön machenden Entzug wissen müssen, erfahren Sie hier.

Was ist Bio-Detox?

Erst einmal klingt es komplizierter als es ist: Detox heißt schlicht und einfach entgiften, wobei das Bio sich lediglich auf die Art und Weise bezieht, wie diese Entgiftung vonstatten geht. Nämlich ohne die Hilfe von Pillen oder Pülverchen, allein durch eine rein pflanzliche Ernährung in Kombination mit ganz viel Flüssigkeit. So soll der Körper von allen Dingen, die ihm Schaden zu führen, befreit werden – sprich schlechte Ernährung, Zigaretten, Alkohol und kleine Fettpölsterchen. Alles Dinge, die unseren Körper mit Fettsäuren anreichern und ihn schnell übersättigen lassen, sodass der Organismus lediglich auf einem Minimum funktioniert. Detox ist quasi das Fitnessprogramm für den Organismus.

Dinge, die die Körperwelt nicht braucht

So zumindest, wenn es ins Bio-Detox-Land geht. Hier sind nämlich übersäuernde Lebensmittel wie Fleisch, zu fette Milch, Käse, Süßigkeiten sowie Kaffee und Alkohol strikt untersagt und zwar ohne Ausnahme. Stattdessen stehen nun Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide auf dem Speiseplan. Wichtig hierbei ist, das Gemüse entweder roh oder dampfgegart zu sich zu nehmen, weshalb Frische hier besonders wichtig ist. Natürlich spielt auch Obst beim Bio-Detox eine große Rolle, sollte aber nur gut dosiert eingesetzt werden und auch auf Steinobst sollten Sie verzichten.

Was esse ich jetzt nun?

Wir können Sie und Ihre Skepsis verstehen – was bleibt schließlich noch groß übrig, wenn Fleisch- und Milchprodukte wegfallen. Aber auch hier findet mal wieder ein altbewährtes Sprichwort seine Anwendung: Viele Wege führen nach Rom. Es gibt die Radikal-Variante, den goldenen Mittelweg und die Light-Version des Bio-Detox und alle Varianten sind besser, als drei Mal die Woche beim Fast-Food-Dealer Ihres Vertrauens vorbeizuschauen.

Vorschlag: Bio-Detox mit den Blitzdiäten

Den Körper entgiften heißt nicht, gar nichts mehr zu essen, aber eine kleine Radikalkur von einigen Tagen, kann hilfreich sein, den Prozess der Entgiftung nicht nur zu beschleunigen sondern ihn auch effektiver zu machen. Reine Saft- oder Teekuren sollten allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht gemach werden. Für die schonende Blitzdiät gibt es hingegen eine radikale und eine mildere Version.
Beginnen wir also mit der milden Variante: Den Morgen beginnen Sie hier mit einem „ausgiebigen“ Frühstück von einer halben Honigmelone, einem Apfel oder einer Grapefruit und dazu gibt es zwei bis drei Reiswaffeln, die es inzwischen in fast jedem gut sortierten Supermarkt gibt. Zum Mittag oder am Abend empfehlen sich Gerichte in Kombination von Gemüse und magerem Fleisch oder Fisch, aber auch leichte Reis- oder Kartoffelgerichte sind erlaubt. Sollte sie zwischen den Mahlzeiten der Hunger plagen, greifen Sie entweder zu einem Apfel, ein wenig Honigmelone oder einem Glas Buttermilch.
Radikaler geht es mit der Suppen-Blitzdiät zu, die über sieben Tage folgendem, strengem Plan folgt:

Tag 1: Suppe und Obst (außer Bananen und Steinobst)
Tag 2: Suppe und Gemüse, mittags eine Kartoffel mit Butter
Tag 3: Suppe, Gemüse und Früchte
Tag 4: Suppe, mindestens drei Bananen und fettarme Milch
Tag 5: Suppe und 250 Gramm Hühnchen und 6 Tomaten
Tag 6: Suppe, Gemüse und so viel MAGERES Fleisch wie man will
Tag 7: Suppe, Gemüse und so viel MAGERES Fleisch wie man will

Aber Achtung: Nicht, dass Sie hier zur leckeren Käsecremesuppe greifen. Es versteht sich von selbst, dass hier eine milde Gemüsebrühe gemeint ist, die im Bestfall auch noch von Ihnen persönlich aus frischen Zutaten angesetzt wurde.

Wichtig: Trinken, trinken, trinken

Und zwar keinen Alkohol – um das an dieser Stelle noch einmal zu betonen. Um die Nierenfunktion zu unterstützen, die schließlich dafür zuständig ist, die ganzen Giftstoffe abzutransportieren, ist es wichtig, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Auch Tees wie zum Beispiel Grüner Tee fördern in dem Zusammenhang die Fettverbrennung. Hierbei ist es wichtig, möglichst auch auf zu viel Salz zu verzichten, denn dieses arbeitet dem ausschwemmenden Effekt wieder entgegen und das ganze Trinken hilft so gut wie gar nichts. Wem das ganze Wasser bereits nach einigen Tagen aus den Ohren kommt, der kann auch gerne das Trinken und die Diät miteinander verbinden und zu leckeren Gemüsesmoothies greifen – entweder selbst hergestellt oder aus der Frischetheke. Aber auch Aloe-Vera-Saft oder Kokos- oder Ingwerwasser stellen eine leckere und gesunde Abwechslung dar.

Zur Belohnung: Abtauchen

Sie können zwischendurch natürlich gerne den Spa-Bereich oder den Masseur ihres Vertrauens aufsuchen, aber auch zu Hause können Sie es sich gut gehen lassen und in diesem Falle darf es vom Salz ruhig wieder etwas mehr sein. Lassen Sie ihre Badewanne ordentlich voll laufen und fügen Sie mindestens ein Kilo Salz aus dem Toten Meer hinzu. Auch so werden dem Körper nämlich Giftstoffe entzogen und ganz nebenbei können Sie auch noch die Seele baumeln lassen.

Klicken Sie sich durch die Bildergalerie und erfahren Sie, was sie beim Bio-Detox alles beachten sollten, um Ihrem Körper wirklich etwas Gutes zu tun .

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel