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15 interessante Fakten: Was Sie schon immer mal über blondes Haar wissen wollten

am 16.10.2014 um 14:32 Uhr

Blondes have more fun: Sie gelten als Sexsymbole, Bombshells, besonders lebensfroh, feminin und etwas naiv. Über das blonde Haar ranken sich zahlreiche Vorurteile, Mythen und Geschichten. Schon Marilyn Monroe sagte damals: „I like to feel blonde all over“ – was so viel heißt wie, „Ich mag es, mich durch und durch als Blondine zu fühlen.“ Blond sein als Lebenseinstellung? Das soll mal so dahingestellt bleiben, aber Fakt ist, dass viele blonde Vorurteile schlichtweg nicht stimmen. Weder sind blonde Frauen vergleichsweise weniger intelligent oder kleine Naivchen, noch bevorzugen Männer im Durchschnitt wirklich Blondinen gegenüber anderen Haarfarben. Wir haben hier und in unserer Bildergalerie 15 interessante Fakten zur blonden Mähne zusammengestellt, die wirklich stimmen. So kann blondes Haar im Farbkreis praktisch von Weiß (Platinblond) bis zu einem dunklen, goldenen Blond rangieren. Erbeerblond, eine Mixtur aus hellem Rot und Blond, ist jedoch die seltenste aller natürlichen Blondtöne. Hätten Sie’s gewusst?

Genug der Mythen und Vorurteile rundum den blonden Schopf. Wir haben 15 Fun Facts zusammengestellt, die garantiert wahr sind:

15 interessante Fakten über blondes Haar

1. Die Haarfarbe eines Menschen basiert darauf, wie viel Melanin (Pigmentation) in seinem Haar vorhanden ist. Zwei Arten von Melanin sind für die Haarfarbe zuständig: Zum einen Eumelanin und zum zweiten Phäomelanin. Je mehr Eumelanin im Haar enthalten ist, desto dunkler ist die Haarfarbe, je mehr Phäomelanin, desto röter ist der Schopf. Ein geringes Level an Eumelanin und Phäomelan charakterisiert dementsprechend blondes Haar.

2. Nur 2 % der gesamten Weltbevölkerung ist natürlich blond.

3. Während das blonde Gen ein rezessives ist, ist es dennoch nicht am Rande der Auslöschung. Die Weltgesundheitsorganisation (The World Health Organization) hat vor einigen Jahren einen irrtümlichen Bericht veröffentlicht, in dem es hieß, die natürliche Blondine würde bis zum Jahr 2202 aussterben. Entwarnung an alle Blondinen: Der Bericht entpuppte sich als fehlerhaft!

4. Schon im Alten Rom versuchten sich die Frauen die Haare mit Taubenmist zu blondieren. Im Venedig der Renaissance setzten die Damen auf Pferdeurin – die Ergebnisse waren mehr oder weniger nicht zufriedenstellend.

5. Aber die Edeldamen der Renaissance ließen sich nicht so schnell von ihrem Ziel abbringen: Die Ladies der High Society verbrachten Stunden und Stunden auf den Balkonen ihrer Villen beim Sonnenbaden. Dabei beträufelten sie sich ihre Haare mit einer Tinktur namens bionada oraqua di gioventu oder aqua bionada und trugen ausgeschnittene Strohhüte mit einer weiten Krempe namens Solana. Dieser Hut war speziell zum Haare bleichen gedacht und bedeckte die Gesichts- und Schulterhaut vor der Sonne, während das Haar, aus der Hutöffnung gekämmt, der maximalen Sonnenstrahlung ausgesetzt wurde. Einfallsreich waren die Renaissance-Damen also allemal, auch wenn sie es für die blonde Mähne dann ganz gerne übertrieben haben: Zahlreiche Aufzeichnungen und Satiren berichten von Solana-tragenden Frauen, die einen Hitzschlag, Migräne, Nasenbluten oder sogar vorübergehende Blindheit durch zu exzessives Sonnenbaden erlitten haben sollen.

6.  Das Wort „blond“ entspringt vielen, möglichen Quellen: Die landläufigste Meinung ist, dass es von dem lateinischen Wort blundus stammt, das übersetzt „gelb“ bedeutet. Das alte fränkische Wort blund hingegen heißt „grau-haarig“, das altenglische beblonden lässt sich mit „gefärbt“ am besten übertragen.

7. Ein bekanntes Synonym für den Meteoren ist das Wort Komet, dieses wiederum kommt von dem lateinischen Ausdruck comes und heißt „das Haar“: Benannt nach dem fliegenden, goldenen Schweif, der durch den dunklen Himmel schimmert wie blondes Haar.

8. Jean Harlow war die erste blonde Göttin Hollywoods. Sie färbte sich ihre Haare mit einem Mix aus Peroxid, Haushaltsbleiche, Seife und Ammoniak – bis es ihr wegen der strapaziösen Prozedur ganz ausfiel und sie eine Perücke tragen musste.

9. Marilyn Monroe, die keine natürliche Blondine, sondern Brünette war, verbot jegliche blonde Schauspielerinnen am gleichen Filmset oder selbst in ihrer Nähe.

10. Lady Di, Prinzessin der Herzen, gab im Jahr um die 4000 Pfund (über 5000 Euro) für ihre blonde Haar-Koloration aus.

11. Die meisten Naturblonden leben in Nordeuropa. Trotzdem verliert ein Großteil aller blonden Kinder die blonde Haarfarbe sobald sie in die Pubertät kommen. Nicht selten geschieht es auch, dass Blondinen nach ihrer ersten Schwangerschaft ihren hellen Blondton verlieren.

12. Beeinflusst durch Richard Wagner, suchte Elizabeth Nietzsche – die Schwester des weltberühmten Philosophen – eine gesamte, kleine Community aus, bestehend nur aus blonden und blauäugigen Menschen. Dann isolierte sie die Menschengruppe in einem kleinen Dorf in Paraguay um eine neue, arische Super-Rasse zu kreieren. Das perverse Experiment scheiterte jedoch schnell, die deutschen Siedler konnten den südamerikanischen Bedingungen nicht standhalten. Das Dorf namens Nueva Germania existiert jedoch immer noch.

13. Alfred Hitchcock, der Meister der Spannung, war besessen von Blondinen und castete nur blonde Frauen für seine Filme. Seine „Lieblingsblondinen“ waren bekanntlich Eve Marie Saint (North by Northwest), Joan Fontaine (Suspicion), Carol Lombard (Mr. and Mrs. Smith), Janet Leigh (Psycho), Grace Kelly (Dial M for Murder, Rear Window, and To Catch a Thief) und Tippi Hedren (The Birds and Marni). Nicht wenig überraschend wurden die meisten der Hitchcock Blondes zu den bekanntesten blonden Ikonen der Filmgeschichte.

14. Blondinen haben tatsächlich mehr Haare als Brünette, oder Rothaarige: Blonde Schöpfe haben bis zu 140.000 Haare, dunkle Schöpfe kommen mit 108.000 Haaren im Durchschnitt aus.

15. Margaret Thatchers Haare wurden blonder, je mächtiger und einflussreicher sie wurde.

Noch weitere interessante Fakten zu blondem Haar lesen Sie hier in unserer Bildergalerie.

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