Beauty

Der Blunt-Cut: Der Kurzhaarschnitt für das Jahr 2014

am 11.12.2013 um 12:30 Uhr

Die Fashion Weeks 2013 haben jede Menge Inspirationen für zukünftige Trends geliefert. Die Sommer-Frisur 2014 ist dabei schon ausgemacht: der Blunt-Cut. Wie er aussieht, erfahren Sie hier.

Designer wie Marc Jacobs, Donna Karan oder Christopher Kane setzen nicht nur Trends, die sich zeitnah in Ihrem Kleiderschrank wiederfinden, sondern bestimmen dabei auch, was im nächsten Jahr auf Ihrem Kopf so los sein soll und auch, wenn sich die Looks auf den Runways immer wieder unterscheiden, war man sich bei diesem Haar-Trend dieses Mal durchweg einig.

Alles andere als abgestumpft

Zwar wird der Blunt-Cut auch gerne als „Nicht-Haarschnitt“ bezeichnet, aber das liegt lediglich daran, dass dieser Schnitt nach dem Motto verfährt: einfaches Mittel, ganz große Wirkung. Im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder, dem Bob oder dem Pixie-Cut, wird beim Schneiden des Blunt-Cuts augenscheinlich kein großer Aufwand betrieben, sondern es ist lediglich wichtig das gesamte Haar auf eine Länge zu schneiden, so dass eine akkurate Linie entsteht. Aber ganz so einfach ist es dann natürlich auch wieder nicht.

Der Haarstylist, dem die Designer vertrauen, Joey Silvestara, verriet im Interview mit intothegloss.com, was beim Schneiden des Blunt-Cuts beachtet werden sollte: „Es ist nur ein dünner Grat, auf dem man wandelt, wenn man mit Einfachheit arbeitet. Man kann es auch schnell übertreiben. Wenn man den Blunt-Cut richtig machen will, muss man ihn personalisieren. Wenn der Schnitt getrocknet ist, fange ich zum Beispiel noch einmal an. Ich nenne es ‚zurückschneiden‘ – einzelne Strähnen werden eingedreht und beschnitten, um kleine unregelmäßige Längen zu kreieren. Das schafft die nötige Textur, die die Schwere aus den richtigen Partien der Haare nimmt, während der Gesamtschnitt einfach und geradlinig bleibt.“

Lediglich ein Accessoire

Natürlich wirkt ein Look auch erst durch einen typgerechten Haarschnitt, aber Joey Silvestera sieht im Blunt-Cut vor allem einen bedeutenden Vorteil: „Heutzutage sieht man viele Frauen mit den unterschiedlichsten ‚Schaut nach meinem Haar‘-Frisuren, die sich irgendwie zu einem Mittelpunkt des Stylings entwickelt haben. Der Blunt-Cut ist das Gegenteil davon. Das ist ein Anti-Haarstyling; lediglich ein Accessoire zu alldem, was sonst so mit Ihrem Outfit passiert.“

Trockenperiode oder Feuchtgebiete?

Trotz der Einfachheit liefert Ihnen selbst der Blunt-Cut mehrere ungeahnte Styling-Möglichkeiten. Auf den Laufstegen sah man den Schnitt zum Beispiel mehrmals im Wet-Look. Bei Jason Wu oder Preen wurde der Blunt nämlich zum Mittelscheitel glatt an den Kopf gegelt. Das krasse Gegenteil fanden wir bei Ida Sjöstedt: Dort wurden die Haare in leichte Wellen gelegt und bei DKNY zeigte uns Topmodel Karlie Kloss einen Blunt-Cut mit zurückgestecktem Pony. Noch mehr Styling-Varianten des Blunt-Cuts finden Sie in unserer Bildergalerie.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel