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Botox für die Haare: Hilft das wirklich gegen Haarausfall und Frizz?

am 11.09.2015 um 12:26 Uhr

Echt jetzt? Genau das haben wir uns auch gedacht, als wir von dem etwas ungewöhnlichen Trend für die Haare gehört haben. Denn klar, Botox fürs Gesicht kennen wir längst, aber für die Traum-Mähne? Hier und in der Bildergalerie haben wir alles Wichtige zusammengefasst und geben Antwort auf die Frage: Braucht man das wirklich?

Seit vielen Jahren werden Treatments mit dem beliebten Nervengift Botulinumtoxin, kurz Botox, heiß umworben. Während ganz klassisch dadurch vor allem die Lippen vergrößert und Falten unterspritzt werden, sind über die Jahre neue Anwendungsbereiche hinzugekommen. Sie erinnern sich vielleicht noch an Botox in den Beinen und Botox in den Füßen. Warum jetzt alle nach Botox für die Haare fragen, das verraten wir hier.

Behandlung 1: Botox gegen Frizz

Gerade bei Wind und Wetter zeigen sich die Haare von ihrer widerspenstigen Seite. Das Resultat? Die Feuchtigkeit zieht ins Haar und lässt dieses spröde und zerzaust aussehen. Kurz, der Frizz-Effekt setzt ein. Aber auch eine fettige Kopfhaut kann Schuld daran sein und so kann es passieren, dass man schon am Morgen mit einer störrischen Mähne aufwacht. Bislang gab es dagegen spezielle Conditioner in Form von Intensiv-Kuren, Shampoos, pflegender Haaröle oder das gute Glätteisen.

Die schienen dem New Yorker Dermatologen Dr. Engelmann allerdings nicht zu reichen und so rückt er dem Frizz jetzt auf eine andere Art und Weise auf den Leib. Seine Wunderwaffe ist die Botox-Spritze und vielleicht können Sie es schon erahnen, genau die wird nun unter die Kopfhaut gesetzt – und das nicht nur einmal, nein, ganze 100 bis 200 Mal. Autsch! Wofür es gut sein soll? Durch das Nervengift wird die Schweißproduktion gestoppt und das wiederum soll dabei helfen können, dass die Haare immer perfekt sitzen. Die Behandlung kostet zwischen 1200 bis 1500 Euro und ist in der New Yorker High Society derzeit der letzte Schrei.

Unser Fazit? Diese Behandlung können Sie sich getrost sparen. Anti-Frizz-Produkte sind wesentlich schmerzfreier und mindestens genauso effektiv, oder was denken Sie?

Behandlung 2: Botox gegen Haarausfall

Männer können mit einer angesagten Glatze Haarausfall viel besser kaschieren als Frauen. Daher gilt es für Frauen die Pracht zu erhalten, egal mit welcher Methode. So gibt es auf dem Markt viele Mittelchen, die den Haarausfall stoppen sollen.

Die Ursache für Haarausfall liegt in der Wurzel. Denn diese muss mit Blut ausreichend versorgt werden und die umliegenden Muskeln sollten nicht verspannt sein, ansonsten droht sogenannter Spannungshaarausfall. Stress, Anspannung und Erkrankungen können diese Verspannungen im Kopf herbeiführen. Und nun kommt das Botox ins Spiel. Denn Botox ist in der Lage, verspannte Muskeln zu lösen. Botox wird also auch bei dieser Methode, die unter der AC-Therapie bekannt ist, in die Kopfhaut gespritzt, um die Durchblutung zu fördern und die Muskeln zu entspannen. Die Behandlung kostet etwa zwischen 400 und 700 Euro und muss alle 6 Monate wiederholt werden. Dafür ist die Anzahl der Injektionen wesentlich geringer und der Arzt spritzt das Botox lediglich in die Kopfhaut, ins Ohr und in die Stirn.

Unser Fazit? Wer unter Haarausfall leidet, der Stress und Co. und nicht erblich bedingt ist, für den ist diese Methode sicher eine gute Alternative zu allen vielversprechenden Mittelchen aus dem Handel.

Entdecken Sie in der Bildergalerie, warum Botox für die Haare gut ist und gegen Frizz und Haarausfall helfen könnte.

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