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Brain-Food: Mit diesen Energielieferanten füttern Sie Ihr Gehirn effektiv

am 08.04.2015 um 17:11 Uhr

Was Soul-Food ist, müssen wir Ihnen an dieser Stelle wohl nicht mehr erklären. Denn die Tage an denen man sich einfach nur nach Balsam für die Seele sehnt und zu Eiscreme, Pizza, Pasta und Co. statt Gesundem greift, kennt wohl jeder. Brain-Food dürfen Sie sich als Pendant dazu vorstellen: Hier wird mit entsprechenden Lebensmitteln versucht, Stress und Müdigkeit zu minimieren sowie die Motivation und Konzentration zu steigern und das Gedächtnis zu verbessern. Wie genau? Das erfahren Sie hier und in der Bildergalerie .

Kurze Entwarnung vorab: Spürbar intelligenter werden Sie von der folgenden Nahrung leider nicht, aber dennoch, einige Lebensmittel haben einen positiven Effekt auf die Gehirn-Aktivität, verhelfen zu neuer Power und bringen die grauen Zellen wieder auf Trab, und das kann, im Job wie auch privat, doch nicht schaden, stimmt’s? Lassen Sie es sich schmecken.

Beeren: Schnellere Reaktion

Zukünftig sollten Himbeeren, Brombeeren und Co. auf Ihrem Speiseplan stehen. Vor allem Blaubeeren sollen die Denkfähigkeit stärken können, da sie als Radikalfänger dienen. In der dunklen Farbe der Blaubeere steckt Anthocyane, das zu den Antioxidantien gehört, zudem wird die Informationsübertragung zwischen den Neuronen angeregt, das dafür sorgt, dass wir schneller reagieren und uns besser konzentrieren können.

Avocados: Heben die Stimmung

Die Avocado ist eine ganz schön unterschätze Frucht und sorgt unter Experten aufgrund ihres hohen Fettanteils von rund 30 Prozent regelmäßig für Diskussionen, ob man sie denn bei einer figurbewussten Ernährung essen soll oder nicht. Fest steht: Die Avocado ist voller Vitamine wie Vitamin B1 und B6, Vitamin E, Folsäure, Kalium, Magnesium und Lecithin. Durch diese wird der Hirnstoffwechsel angekurbelt und vor allem das Lecithin soll die Gehirnzellen schützen und gute Laune machen.

Rotwein: Gut für die Lernfähigkeit

Tatsächlich: Alkohol und insbesondere Rotwein sollen die Neubildung von Zellen voran bringen können. Die neu produzierten Nervenzellen haben einen positiven Effekt auf das Gehirn und fördern das Gedächtnis und die Lernfähigkeit. Aber Achtung: Damit ist nicht gemeint, dass gleich eine ganze Flasche Rotwein noch vor der Arbeit gekillt werden soll und Sie Ihrem Chef dann erklären möchten, dass Sie so besser lernen und aufnahmefähiger sind. Ein Gläschen Wein am Abend erscheint hier realistischer.

Nüsse: Gut für die Nerven

Nüsse stecken voll mit B-Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Der Nervenbotenstoff Cholin, der insbesondere in Walnüssen enthalten ist, kann vor dem berühmten Mittagstief schützen und Nervosität in den Griff bekommen. Cashew- und Paranüsse gelten als Stresskiller, weil sie den Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel regulieren können. Eine Handvoll pro Tag reicht schon aus und die Nüsse eignen sich perfekt für einen Snack zwischendurch.

Brokkoli: Stimuliert das Gehirn

Brokkoli steckt voller Chlorophyll, Eisen, Vitamin C und E und fängt ganz nebenbei freie Radikale im Körper. Was daran so gut ist? Die freien Radikale können einzelne Gehirnzellen schädigen. Wenn dieser Prozess also vermieden werden kann, hat dies einen positiven Effekt auf das Gehirn und es wird geschützt und stimuliert. Auch anderes grünes Gemüse kann hier helfen.

Entdecken Sie in der Bildergalerie dieses und weiteres Brain-Food, das Ihnen zu besserer Konzentration, neuer Energie und Co. verhilft.

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