Hochzeit

Brautmoden-Trends: Eine Braut für alle Fälle

am 21.05.2014 um 10:26 Uhr

Steht der Tag der Tage vor der Tür, stellt die Braut sich unweigerlich die Frage, in welche Rolle sie am Hochzeitstag schlüpfen möchte: Soll es die Prinzessin sein? Die sexy Lady? Oder doch die glamouröse Diva? Wir haben uns die Trends der Bridal-Couture-Schauen für die Hochzeitssaison 2015 einmal genauer angesehen und für jeden Braut-Typ den passenden Trend ausgemacht. Erfahren Sie hier und in der Fotoshow, wie Sie sich als Braut mit dem richtigen Traumkleid optimal in Szene setzen können.

Nicht jede Braut träumt von einer königlichen Hochzeit in einer anmutigen Kathedrale und wer hat gesagt, dass eine Braut nicht auch sexy sein darf? Oder um es mit den Worten von Guido Maria Kretschmer zu sagen: „Ihr weißer Traum sollte immer zu Ihrer Hochzeit passen. Wenn Sie im kleinen Kreis in Key West am Strand heiraten, dann könnten Ihre Gäste etwas irritiert sein, wenn Sie in einem opulenten Stoffberg vor den Traualtar treten und einem Sahne-Baiser-Törtchen mit 15 Meter langer Schleppe gleichen.“, so der Designer in seiner Kolumne auf bunte.de.

Der Braut-Klassiker: Die Prinzessin

Eben dieser „opulente Stoffberg“ ist allerdings das absolute Charakteristikum einer Prinzessinnen-Braut. Viele zukünftige Bräute träumen eben genau diesen Traum schon seit Kindheitstagen, in denen Märchenprinzessinnen den unbeschwerten Alltag bestimmten. Ist genau das auch ihr Wunsch-Brautkleid, dann sollten Sie dieses auch mit allen Details und allem Hang zu eventuellem Kitsch ausleben.
Der Schnitt: Die Prinzessin in uns wird in diesem Punkt vor allem bei Carolina Herrera, Monique Lhuillier oder Ines di Santo geweckt. Alle drei Designerinnen setzten auf die Wirkung der klassischen und ausladenden A-Linie, mit einem schlichten Bustieroberteil und einem mehr als aufwendig gearbeiteten Rock.
Das Material: Tüll und Spitze sind natürlich weiterhin der Klassiker, wenn es darum geht, ausladende Röcke zu formen. Monique Lhuillier ließ sich jedoch etwas besonderes einfallen und formte aus edlem Organza tellergroße Rosenblüten, die sich zu einem eleganten Vokuhila-Rock formten.

Die Glamour-Braut: Die Diva

Es ist die Mischung aus dem Flair des alten Hollywoods, dem Bewusstsein, sich als reife Frau inszenieren zu wollen und einer – durchweg positiv gemeinten – arroganten Attitüde. Auch so können ein Traum in Weiß und eine Hochzeit aussehen. Uns schwebt hier eine glamouröse Zeremonie in prestigeträchtigen Schlosssälen oder – à la Carrie Bradshaw – in mit Säulen umrankten historischen Gebäuden vor.
Der Schnitt: Wir gehen weg von der A-Linie und ausladenden Röcken hin zu figurnahen Silhouetten, ähnlich sommerlicher Schlauchkleider, die entweder gerade am Körper hinunterfallen oder in eine leichte Schleppe auslaufen. Aber auch der Meerjungfrauen-Schnitt kann für einen dramatischen Auftritt sorgen. So gesehen zum Beispiel bei Ines di Santo, die den charakteristischen Schweif mit einer extravaganten Tüllformation kreiert. Eine Mischung aus Glamour und Romantik schafft hingegen Elizabeth Fillmore mit einem leichter ausgestellten Rock und einem mit zarten Blumen bedruckten Schößchen-Detail aus Tüll. Aber auch Anna Maier weiß, mit einer in Bauchhöhe gerafften Kreation die Diva in der Braut zu wecken.
Das Material: Glamourös wird es mit luxuriösen Materialen wie Seide oder Satin, die creme- oder champagnerfarben das Licht reflektieren. Auf zu viel Material-Kombinationen und vor allem auch auf Spitze sollte für einen divenhaften Auftritt jedoch verzichtet werden.

Es geht auch sexy: Die Braut-Lady

Warum sollte eine Braut nicht auch einmal sexy sein? Warum sollte gerade am schönsten Tag im Leben nicht auch die Figur atemberaubend in Szene gesetzt werden dürfen? Wir sprechen von hohen Schlitzen, akzentuierten Dekolletés und atemberaubenden Rückenausschnitten. Gerade Frauen, die auch sonst viel Wert darauf legen, ihre Vorzüge zu betonen, sollten am Tag der Hochzeit damit nicht aufhören müssen.
Der Schnitt: Wie wäre es zum Beispiel einmal mit einem kurzen Hochzeitskleid? Oscar de la Renta zeigt eine Variante mit einem Glockenrock, der in ein Bustieroberteil übergeht. Leicht entschärfend wirken hier allerdings lange Spitzenärmel. Oder Sie betonen statt der Beine Ihren Rücken. Hier wurden wir bei Elizabeth Fillmore fündig, die den Rücken lediglich mit zwei dünnen Trägern kreuzt und dafür den Po gerafft und mit Spitzenbordüre umrandet in Szene setzt.
Das Material: Auch hier eignen sich am besten fließende Materialien wie Seide oder Satin, die ein wenig an ein sexy Negligee erinnern. Aber auch Spitze kann, an den richtigen Stellen ausgeschnitten, für einen sexy Effekt sorgen.

Also, welche Braut darf es sein? Denken Sei daran: „Die Wahl des Brautkleides ist fast ebenso wichtig wie die Wahl des Mannes. Sie sollten ein Kleid wählen, das Sie auch noch in 20 Jahren toll finden.“, so Guido Maria Kretschmer. Entdecken Sie deshalb unsere Braut-Typen und die dazugehörigen Brautmoden-Trends der Bridal-Couture-Schauen in unserer Fotoshow. 

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