Großer Busen

Brustvergrößerung ohne OP: „Insta-Breasts“

Susanne Falleram 06.06.2016 um 16:08 Uhr

Wie jetzt: Eine Brustvergrößerung ohne OP? Geht das? Glaubt man dem neuen Beauty-Hype aus New York namens Insta-Breasts, dann schon. Tatsächlich soll man durch diese Methode innerhalb kürzester Zeit seinen Traumbusen bekommen. Was dran ist, erfahren Sie hier.

Die Insta-Breats-Behandlung ist innerhalb von rund 20 Minuten erledigt, nicht invasiv und dadurch ein so kurzes Intermezzo, dass man danach ganz entspannt in den Alltag zurückkehren kann – nur mit einem Busen, der glatt ein bis zwei Körbchen größer ist als die natürliche Ausstattung. Klingt doch eigentlich nach der Revolution in Sachen Brustvergrößerung ohne OP, oder? Gut, etwas Skepsis ist angebracht. Schauen wir uns das mal genauer an.

Eine Brustvergrößerung ohne OP? So bekommt man Insta-Breasts

Angeboten wird der High-Speed-XL-Busen vom New Yorker Promi-Arzt Dr. Norman Rowe. Dieser hat die Methode eigentlich dafür erfunden, um Frauen einen Testgang zu ermöglichen, ehe sie eine richtige Brustvergrößerung mit Implantaten in Erwägung ziehen. Natürlich soll die Insta-Breast-Methode völlig ungefährlich sein. So läuft sie ab:

Zunächst wird das Areal um die Brustwarzen örtlich betäubt. Dann wird eine feine Nadel in das umliegende Brustgewebe gestochen, durch die bis zu 250 ml Kochsalzlösung in die Brust gespritzt werden. Das Füllvolumen wird so gewählt, dass die gewünschte Körbchengröße erreicht wird. Und siehe da: Nach 20 Minuten sind die Brüste groß und prall.

Die Nachteile: Haltbarkeit, Nebenwirkungen und Preis

Insta-Breasts klingt so schön, dass es doch bestimmt einen Haken geben muss, oder? Ja. Und sogar gleich drei. Da wäre zum einen die Haltbarkeit. Nur 24 Stunden hat man seine Freude am vergrößerten Busen. In dieser Zeit baut der Körper die Kochsalzlösung nämlich rasch wieder ab. So schrumpft der XL-Busen bereits nach 12 Stunden wieder um die Hälfte.

Auch die möglichen Nebenwirkungen sollte man nicht außer acht lassen: Wer sein Gewebe in so kurzer Zeit um ein Vielfaches dehnt, der muss auch damit rechnen, dass sich die Haut mit Dehnungsstreifen rächt. Zudem kann sich das Gewebe entzünden.

Und nicht zuletzt ist auch der Preis etwas, was der ganzen Brustvergrößerung-ohne-OP-Sache einen bitteren Beigeschmack verleiht. Etwa 3.000 Euro muss man für die Insta-Breasts auf den Tisch des Beauty-Docs legen. Zum Vergleich: Eine richtige Brust-OP kostet zwischen 4.500 und 6.500 Euro.

Eine Brustvergrößerung ohne OP ist mit der Insta-Breasts-Methode durchaus möglich, bringt jedoch so einige Nachteile mit sich. Deshalb sollte man wohl zweimal überlegen, ob man am XL-Busen auf Zeit wirklich seine Freude haben wird.

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