Gestriegelt und gebügelt: So finden Sie die richtige Bürste

am 28.03.2013 um 11:40 Uhr

Sie haben teure Shampoos im Schrank stehen, kaufen diverse Pflegeprodukte für den perfekten Glanz Ihrer Haare, Sonnenschutz für den Sommer und Haaröle für den Winter? Und doch „fliegen“ Ihre Haare oder ziepen beim Durchkämmen? Nun, dann nutzen Sie wahrscheinlich die falsche Haarbürste. Wir sagen Ihnen, für welches Haar Sie welche Bürste oder welchen Kamm verwenden sollten und stellen Ihnen unsere Lieblingsprodukte vor.

Sie bewundern die Promis mit ihren perfekten Haaren? Sie wünschten sich auch, Sie würden wie Eva Longoria und Kate Beckinsale scheinbar problemlos schöne Haare haben, die weder fliegen noch verknoten, sondern schön glänzen und gesund aussehen? Dann haben Sie sicherlich das ein oder andere teure Haarpflegeprodukt in Ihrem Badezimmerschrank stehen. Und doch kommt es neben den richtigen Shampoos, Sprays und Ölen auch auf die richtige Bürste an. Und das vergessen die meisten Damen. Denn auch die Wahl der Haarbürste kann das Endergebnis beeinflussen. Wir geben Ihnen dazu hilfreiche Tipps!

Naturborsten vs. Plastik

Naturborsten, vor allem Wildschweinborsten, sind für Ihr Haar am besten – soviel steht fest. Naturhaarborsten haben nämlich keine Nähte und Grate, die das Haar aufrauen können. So bleibt das Haar schön weich und glänzend. Auch sind Naturborsten dem menschlichen Haar sehr ähnlich und nehmen so Stylingprodukte besser auf, um sie dann an Ihr Haar abzugeben. Wildschweinborsten an Ihrer Bürste wirken außerdem wie eine Massage auf Ihrer Kopfhaut und wirbeln die Schuppen nicht auf.

Plastikbürsten richten die Schuppenschicht auf und elektrisieren das Haar, weswegen es uns im wahrsten Sinne des Wortes zu Berge steht. Außerdem können die Borsten kratzen und unangenehm die Kopfhaut belasten.

Lang und glatt vs. gelockt

Sollten Sie eher glattes Haar haben, empfehlen wir Volumenbürsten. Der runde Kopf dieser Haarbürsten besteht meist aus thermo-sensitiven Materialien und speichert so die Wärme. Außerdem sind sie mit Löchern versetzt, was den warmen Föhnwind gut durch den Hohlkörper gleiten lässt. Damit bekommen Sie Hollywood-gerechte Wellen und einen gesunden Schimmer besonders gut hin.

Bei sehr langem Haar besteht oft die Gefahr, dass die feinen Härchen nach dem Kämmen fliegen. Unser Tipp: Paddelbürsten. Die breiten Köpfe der Bürsten, die eng stehenden Borsten und die leicht gebogene Bürstenfläche laden das Haar nicht unnötig auf, sondern glätten es sanft, wirken dem Spliss entgegen und lassen Ihre Haare so gesund glänzen.

Für lockiges Haar sollten Sie stets einen Kamm verwenden. Besonders nasse Haare sind empfindlich und nicht so elastisch, brechen also schneller, bei Locken sollte eh Vorsicht gelten. Bürsten mit zu eng stehenden Borsten würden die Haare nur zusätzlich verknoten und beim Kämmen würde es ziepen. Mit einem speziellen Lockenkamm, am besten aus Holz, mit großen, breiten Borsten kommen Sie gut durch die widerspenstige Mähne und definieren die Locken zusätzlich.

Ionenbürste – ja oder nein?

Darüber streiten sich noch die Geister. Bei der Ionenbürste werden kleine Energieteilchen ausgesendet, die die statische Aufladung des Haares durch das Kämmen neutralisieren soll. Besondere Exemplare senden Satin-Ionen aus, die auch den Feuchtigkeitsgehalt des Haares regulieren, indem sie komplett das Haar ummanteln und sie so zusätzlich zum Glänzen bringen. Die Wirksamkeit der Ionenbürste ist tatsächlich gegeben, die Haare sind danach schön voneinander getrennt, sehen gesund aus und ein Ziepen beim Kämmen finden Sie hier auch nicht. Ob es allerdings wirklich immer der kleine Mini-Stromstoß fürs Haar sein muss, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Pflege auch für die Bürste

Nicht nur Ihre Haare sollten Sie pflegen, auch bei der Bürste bedarf es der Reinigung, da sie sonst den Talg und Schmutz, zum Beispiel auch von Haarspray und –gel, immer weiter im Haar verteilen. Nutzen Sie ein mildes Shampoo, gern auch etwas verdünnt, um die Bürste wieder sauber zu kriegen, damit Ihr Haar nicht zusätzlich verschmutzt wird.

100 Bürstenstriche am Tag?

Und auch mit einer Legende wollen wir bei der Gelegenheit gleich brechen: Sie müssen nicht täglich auf die 100 empfohlenen Bürstenstriche kommen. Es reicht ein paar Minuten kämmen täglich, um das Haar zu durchlüften und den Talg bis an die Stellen zu bekommen, wo er am meisten gebraucht wird, zum Beispiel in die zu Trockenheit neigenden Spitzen. Das verhindert Spliss und Ihnen bleibt trotzdem noch Zeit für eine tolle Frisur!

Welche Produkte sich dafür zum Beispiel eignen, sehen Sie in unserer Fotoshow!

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