“Art Of The Trench!” Ein Klassiker wie kein anderer: Der Trenchcoat

am 04.09.2013 um 18:05 Uhr

Eine lebendige Collage aus allen Formen, Farben und Größen. Im Mittelpunkt steht ein ganz besonderer Klassiker: der Trenchcoat, ein zeitloses Stück, das sich immer wieder neu erfindet, dem Wandel der Zeit anpasst und doch trotzdem in der ganz konventionellen Variante am schönsten ist. Der halblange, beigefarbene Burberry-Trench ist ein Sinnbild von Eleganz, Savoir-vivre und urbanem Chic! Die intermediale Kampagne „Art of the Trench“ ist genau diesen zwei Eigenschaften des Trenchcoats gewidmet: seiner unglaublichen Vielfältigkeit und gleichzeitigen Unvergänglichkeit.

Der Trenchcoat im Zeichen des Wandels und Web 2.0! Bereits 2009 ging Burberrys Digital-Plattform artofthetrench.com online und begeisterte schnell mit der Idee: Streetstyle-Fotograf Scott Schuman, vom international erfolgreichen Blog „The Sartorialist“, lichtete sowohl Stars als auch Normalsterbliche im Burberry-Klassiker ab und lud die Schnappschüsse auf die Plattform hoch. Was daraus entstand, ist ein buntes Sammelsurium an Vielfältigkeit und Formenreichtum – ein wahres Tribut an den Trenchcoat. 2012 folgte dann ein gleichnamiger Tumblr und der Aufruf, auch seine eignen Trenchcoat-Bilder auf der Seite zu posten. Nun soll die Kampagne noch mehr Promotion erfahren: Burberry startete nämlich eine ganz exklusive Reihe an Store-Events auf der ganzen Welt!

Brit-Chic all over the world

So feierten zum Beispiel im exklusiven K11-Store in Shanghai letzte Woche über 450 geladene Gäste aus der internationalen VIP-Szene. Auch das neue Burberry-Gesicht Cara Delevingne durfte nicht fehlen, natürlich im All-over-Burberry-Outfit. Im Mittelpunkt der Partys stand natürlich das Key-Piece persönlich: Der Trenchcoat an allerlei namhaften Trägern wurde in einer Art Installation auf großen LED-Screens gezeigt. Die Party in Shanghai soll auch nicht die letzte ihrer Art sein, in Paris, Kiev, Istanbul und Seoul werden weitere „Art-of-the-trench“-Veranstaltungen folgen.

Der Ursprung des Klassikers

Nun aber einmal eine ganz andere Frage: Sie lieben Ihren Trenchcoat und können sich einen verregneten Herbst nicht ohne Ihren Lieblingsklassiker vorstellen? Aber wissen Sie denn überhaupt, wo der Trenchcoat herkommt? Oder was überhaupt das Wort „trench“ bedeutet? Das haben wir uns doch fast gedacht und wollen Sie auf diesem Wege ein für alle Mal aufklären: Tatsächlich heißt das Wort „graben“ und überraschenderweise findet unser geliebter Klassiker seinen Ursprung in den Schützengräben des ersten Weltkrieges. Bereits im späten 19. Jahrhundert hatte der Brite Thomas Burberry an einem wasserabweisenden, leichten Stoff getüftelt, um eine Alternative zu den handelsüblichen, schweren Militärmänteln zu finden. Seine Erfindung sollte die Geburtsstunde des Trenchcoats werden: Der Gabardine-Stoff erwies sich als wasserabweisend, strapazierfähig und wetterresistent und war genau das Richtige, um die frierenden Soldaten vor Wind und Regen zu schützen.

Schau mir in die Augen, Kleines!

Weltbekannt als Fashion-Item wurde der Trenchcoat durch zwei ganz besondere Filmhits: In Casablanca von 1942 war es Humphrey Bogart mit seinem aufgestellten Mantelkragen und melancholischen Blick, der zum Stilvorbild für Generationen an Männern wurde und dem Trenchcoat seinen ganz eigenen Charme verlieh. Knapp 20 Jahre später sollte er erstmals von einer Frau als modisches Highlight neu interpretiert werden: Audrey Hepburn als Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ trug den Mantel 1961 und verpasste ihm erstmals eine fragile, feminine Note. Hätten Sie es gewusst?

Fotos von Stars in dem zeitlosen Burberry-Klassiker und stylische Trenchcoats zum Nachkaufen finden Sie hier in unserer Bildershow!

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