Pflege

Beauty-Notfall: So vermeiden Sie „Burnout“-Symptome auf Ihrer Haut

am 03.03.2015 um 16:51 Uhr

Die Haut ist der Spiegel unserer Seele und unseres inneren Wohlbefindens. Je nach Gefühlszustand kann sie zum Beispiel erblassen, erröten, für Gänsehaut sorgen oder einen Ausschlag hervorrufen. Diese Auffälligkeiten am Hautbild entstehen jedoch nicht nur in kurzen Ausnahmesituationen, auch langfristig kann sich der Gemütszustand an diesen bemerkbar machen. Gerade übermäßiger Stress und ständige Belastungen im Alltag können der Haut zusetzen und nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich ein „Burnout“ hervorrufen. Wie sich dieses auswirkt und was Sie dagegen unternehmen können, verraten wir Ihnen hier und in der Fotoshow .

Stress und Anspannung machen sich nicht nur innerlich bemerkbar, sondern werden vom Körper auch über die Haut in Form von negativen Veränderungen signalisiert.

Schlechtes Hautbild durch psychischen Druck

Termindruck, Überstunden und Mehrfachbelastungen können uns tagtäglich zu schaffen machen und sogar mit der Zeit dazu führen, dass wir Symptome eines „Burnout“-Zustandes aufweisen. Dazu zählt zum Beispiel ein Gefühl der Erschöpfung und Antriebslosigkeit in Kombination mit dauernder Anspannung und schlechter Laune. Auch wenn bisher noch umstritten ist, ob es den seelischen „Burnout“-Zustand wirklich gibt, zeigen sich in Stresssituationen bei vielen Menschen immer wieder gewisse Hautirritationen, die zumindest für eine körperliche Abwehrreaktion gegenüber großer Belastung sprechen.

Der Grund für diese Reaktion: Das Immunsystem wird durch den seelischen Stress geschwächt, wodurch der natürliche Schutzmechanismus gegen schädliche Umwelteinflüsse und die Regeneration der Haut gehemmt werden. Außerdem reagieren die Nerven bei Belastung besonders überempfindlich, wodurch auch die Haut überempfindlich reagieren kann. Das führt zum vermehrten Auftreten von Hautunreinheiten, aber auch Rötungen, vergrößerte Poren und Trockenheit können ein Anzeichen dafür sein, dass neben dem Geist auch die Haut an einem Stress-bedingten Burnout leidet.

So wirken Sie dem Burnout der Haut entgegen

Um Ihre Haut wieder zu beruhigen und für eine effektive Erholung vom Stresszustand zu sorgen, sollten Sie natürlich zunächst der Ursache der seelischen Dauerbelastung entgegenwirken. Sorgen Sie für mehr Ausgeglichenheit im Alltag und verteilen Sie Aufgaben effizienter über einen längeren Zeitraum hinweg, um akute Stresssituationen zu vermeiden. Mit autogenem Training, progressiver Muskelentspannung und ausreichend Schlaf schaffen sie zusätzlich eine gute Grundlage, um Ihr geistiges Wohlbefinden und dadurch auch Ihr Hautbild wieder in Einklang zu bringen.

Neben diesen Maßnahmen sollten Sie auch dringend Ihre Beauty-Routine überdenken, denn Ihre Haut braucht in Stresszuständen besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Möglicherweise sollten Sie deshalb auf einige Ihrer alltäglichen Produkte verzichten, um Ihre Haut nicht noch zusätzlich durch ein falsches Schönheitsprogramm zu reizen.

Schonend, natürlich und pflegend

So sollten Sie in jedem Fall auf aggressive Inhaltsstoffe verzichten, die Ihre empfindliche Haut jetzt besonders in Mitleidenschaft ziehen. Dazu gehören zum Beispiel Alkohol, der die Haut austrocknet, und grobe Peelingkörner, die für Rötungen bis hin zu Entzündungen auf der Hautoberfläche führen können. Spenden Sie der Haut stattdessen genügend Feuchtigkeit mit natürlichen, milden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Panthenol und wirken Sie Reizungen mit beruhigenden Zutaten wie Kamille oder Lavendel entgegen. Statt einem Peeling sollten Sie für eine sanfte Hautreinigung lieber einen feuchten Waschlappen oder ähnliches bevorzugen. Bei Ausschlag-ähnlichen Rötungen während akuter Stresssituationen helfen auch Bodysprays mit kühlender und lindernder Wirkung auf der Haut.

In unserer Fotoshow haben wir für Sie nochmal die wichtigsten Punkte zum Burnout der Haut zusammengefasst und zeigen Ihnen Produkte, mit denen Sie den Symptomen entgegenwirken können.

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