Herbst 2014

Lagen-Look: So trägt man Capes im Herbst 2014

am 15.09.2014 um 16:05 Uhr

Der Herbst ist da! Auch, wenn sich die Sonne doch noch ab und zu blicken lässt, ist es schwer zu ignorieren, dass die nächste Jahreszeit nach dem Sommer Einklang gefunden hat. Und das zu unserer Freude. Der Herbst ist nämlich unsere liebste Jahreszeit – die Zeit der coolen Looks, der Muster und Prints, vor allem aber der Lagen! Endlich können wir wieder Schicht über Schicht tragen, ohne dabei vor Hitzewellen beinahe zu hyperventilieren. In diesem Herbst gibt es ein Piece, welches beim angesagten Lagenlook auf gar keinen Fall fehlen darf: Das Cape. Wie man es am besten trägt, was es beim Stylen zu beachten gibt und welche Designer den Trend vormachen, erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow.

Unser Styling-Liebling hat wieder Hochsaison. Das Cape ist in diesem Herbst das Key-Piece schlechthin und sollte in keinem Kleiderschrank fehlen, oder glauben Sie etwa nicht an das, was Victoria Beckham, Derek Lam, Burberry und Co. vorhersagen?

Das Cape im Herbst 2014

Wie auch viele andere Trends, kommt das Cape in einem Jahr und verschwindet im darauffolgenden wieder gänzlich von der Bildfläche. Im Herbst 2014 ist es wieder soweit und die stylischen Überwerfer sind kaum noch von den Kleiderstanden der Luxushäuser wegzudenken. In dieser Saison haben es die Designer vor allem auf knielange Modelle aus kuscheligen Materialien wie Wolle, Kaschmir, Brokat oder Gabardine abgesehen. Somit können Sie vom verspielten Mädchenlook über den geheimnisvollen Rotkäppchen-Stil bis hin zum klassischen Chic alles stylen und oben drauf kaschieren Sie auch noch die eine oder andere Problemzone, die vielleicht besser nicht direkt ins Auge stechen sollte. Aufgrund des praktischen Schnitts, bei dem keine Ärmelformen vorgesehen sind, eigenen sich Capes zudem bestens dazu, im von uns heißgeliebten Herbst zum lässigen Layer-Look gestylt zu werden.

So wird’s gestylt

Ein Cape allein ist schon Hingucker genug. Aufgrund des eleganten Retro-Vibes, den ein Cape in die lässige Herbst-Garderobe bringt, sollte sich der Rest des Looks dezenter gestalten. Auch dem Oversized-Trend folgen Sie mit nur diesem einen Piece schon genug. Ein voluminöses Cape braucht also schmale Styling-Partner! Was immer geht, ist die Kombination eines Capes mit Skinny-Jeans und Boots, wer jedoch dem Weg der Zeit folgen möchte, traut sich in diesem Herbst an Shiftkleider und Bleistiftröcke in Kombination zum Cape heran. Solange es die Temperaturen noch zulassen, sollten Sie außerdem Bein zeigen. Nackte Beine unter den opulenten Umhängen sehen super sexy und glamourös aus. Schwieriger wird es hingehen bei weiten Röcken, diese tragen nämlich nicht wirklich zu einer ausgewogenen Silhouette bei. Den Style der 60er Jahre können Sie wunderbar mit eleganten Schlaghosen imitieren.

Bei den Accessoires sollten Sie nicht vergessen, dass sie immer noch einen „Überwurf“ ohne Ärmel und mit sehr weiter Silhouette tragen. Verzichten Sie also besser auf Henkeltaschen, diese rutschen Ihnen nämlich ganz schnell vom Arm. Perfekt wird der Look mit Clutches oder Bags, die Sie lässig in der Hand halten. Um dem Cape einen glamouröseren Touch zu verleihen, können Sie einen breiten Gürtel auf Taillenhöhe zum weiten Umhang tragen. Und auch nicht vergessen: Die Arme liegen frei. Alles, was Sie also unter dem Cape über ihnen tragen, wird sichtbar. Mit langen Lederhandschuhen sorgen Sie für den absoluten It-Girl-Style.

Die Cape-Looks der Designer

So sophisticated! Mehr gibt es zu den Looks der Designer eigentlich kaum zu sagen. Die einen mögen es weiblich und in sanften Tönen, während die anderen auf rustikalere Varianten mit groben Mustern und in herbstlichen Farben setzen. Aber eines nach dem anderen: Bei Chloé waren es beispielsweise wundervolle Woll-Capes in zarten Nuancen wie Creme und Hellblau. Auch Ralph Lauren und Salvatore Ferragamo sehen es ähnlich feminin und kombinieren ihre cleanen Modelle in Rosa, Grau und Schwarz zu eleganten Outfits. Bei Saint Laurent oder Burberry kommen wir der lässigen Layer-Sache schon näher. Diese beiden Labels setzen nämlich auf die coolen Brit-Chic-Styles  und kombinieren Leoparden-Muster gewagt zu karierten Capes oder Glencheck-Karos zu funkelnden Pailletten. Ähnlich britisch sah es auch bei DSquared2 und dem Vorreiter des Cape-Trends, Burberry, aus. Dort ähneln die Capes in ihrer Form und der Materialwahl an Trenchcoats.

Nun aber ran an die Klamotte und losgestylt. In unserer Fotoshow sehen Sie, wie die Designer den Trend vormachen und können sich von unseren Styling-Tipps inspirieren lassen.

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