DIY: Haare selbst färben wie ein Experte!

am 17.06.2013 um 09:43 Uhr

Ob Blond, ob Braun, Männer lieben alle Frauen. Nur leider lieben nicht alle Frauen ihre natürliche Haarfarbe und färben, tönen und strähnen, was Zeug hält. Innerhalb von wenigen Stunden wird so aus einer Brünette ein Beach Babe und eine graue Maus zum Vamp. Prozeduren, die nicht jeder Kopf unbeschadet übersteht. Wir verraten Ihnen, wovon Sie lieber die Finger lassen sollten und wie Sie haarige Unfälle im eigenen Badezimmer vermeiden.

Highlight to Hell

Es gibt mittlerweile zahlreiche Methoden, sich selbst einige blonde Highlights zu verpassen. Neben den oftmals komplizierten Hauben-Strähnen, bei welchen die zu strähnenden Haare ziepend durch eine Art löchrige Duschhaube gezogen werden, bis hin zu klassischen Foliensträhnchen ist diese Art des Färbens umso einiges komplizierter als eine komplette Färbung. Versuchen Sie es mit 2-Phasen-Produkten, welche Sie problemlos mittels eines kleinen Bürstchens einkämmen können. Sobald das Produkt einige Minuten an der Luft trocknet, verwandelt es sich in eine staubig, bröselnde Konsistenz und verhindert so fleckige Ergebnisse. Noch leichter geht es, wenn Sie vorher die einzelnen Strähnen, zum Beispiel am Deckhaar, ordentlich abtrennen und Ihre restlichen Haare zu einem Zopf knoten.

50 Shades of Brown

Genauso wie die Kunst des Blondierens ist es ebenfalls nicht immer ein Leichtes, den richtigen Braunton zu treffen. Denn beim Kauf der Coloration sollten Sie stets Ihre Ausgangshaarfarbe beachten. Generell wird sehr hell gefärbten Blondinen davon abgeraten, einen drastischen Farbwechsel selbst in Angriff zu nehmen, da ein unschöner Grünstich durchaus keine Seltenheit ist. Verhindern Sie den grünen Schleier am besten mit einer braunen Coloration oder Tönung mit enthaltenen Rotpigmenten. Färbungen in den Farben Kastanie, Mahagoni oder Zartbitter eignen sich dafür bestens. Vergessen Sie im Anschluss nicht regelmäßige Pflegekuren zu verwenden, und sorgen Sie mit braunen Farb-Shampoos für strahlende Reflexe.

Blondes have more fun

Blondieren ist nicht ohne Grund eine regelrechte Kunst und sollte oftmals in mehreren Schritten vonstattengehen. Denn wer versucht, seine dunklen Haare aufzuhellen, der muss wohl oder übel vorerst mit einem orangestichigen Rotton Vorliebe nehmen, da normale Blond-Colorationen aus der Drogerie sich oftmals nicht dafür eignen. Das liegt an der geringen Wasserstoffperoxid-Konzentration, welche es nicht ermöglicht, in der vorgegebenen Zeit blitzschnell den Haaren die Pigmente zu entziehen. Starten Sie als Brünette von daher lieber mit mehreren Strähnchen in einem warmen Honigblond. Sollte Ihnen das noch immer nicht ausreichen, gehen Sie am besten zum Friseur Ihres Vertrauens, aber verraten Sie ihm bloß nicht, dass Sie zuvor selbst Hand angelegt haben. Denn diese Standpauke ist garantiert länger als der Beipackzettel Ihrer Coloration.


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