Das Karohemd – quadratisch, praktisch und fabelhaft gut!

am 03.04.2013 um 15:58 Uhr

Es gibt Trends, die immer wieder kehren und neu interpretiert werden. Das Karomuster ist eines von denen. Aufgrund seiner Geschichte und Vielfältigkeit dient es immer wieder als Quelle der Inspiration. Doch wir wollen wissen, wie man dieses zeitlose Kleidungsstück im Jahr 2013 richtig trägt. Die neuen Looks sind unerwartet gewagt, motivieren aber umso mehr zum Ausprobieren!

Der vertraute Look

Es gibt bereits eine gut bekannte Art und Weise das Karohemd zu stylen. Die klassische Kombination: Karohemd zu Bluejeans und braunen Stiefeln. Wenn man sich gerade auf einer Ranch in Texas befindet, liegt man mit diesem Look sicherlich goldrichtig. Tough, praktisch und sehr weiblich, alles positive Adjektive. Doch an denen, die in der Großstadt leben, wirkt dieser Look eher nostalgisch und langweilig. Der Cowgirl-Look ist leider längst passé. Viele erinnern sich vielleicht noch an die von Kurt Cobain angeführte Grunge Bewegung Anfang der 90er Jahre. Das Karohemd war sein Markenzeichen und wurde somit auch das Markenzeichen einer Subkultur. Aber sind wir nicht hier, um das Karohemd in einem neuen Licht zu sehen? Sorry, Kurt Cobain.

Ein neues Lieblingsteil muss her

Das Karohemd ist ein wunderschönes It-Piece das richtig kombiniert wirklich fabelhaft aussehen kann. Besonders leicht gelingt es, wenn man sich an einer Farbe des Karomusters orientiert und zu einer Hose in dieser Farbe greift. Doch so leicht kommt man 2013 nicht mehr davon, Style-Clash Fertigkeit ist gefragt! Bevor es aber zur Masterkombination geht, benötigen wir das perfekte Karohemd. Es gibt drei empfehlenswerte Varianten. Fündig wird man immer bei Tommy Hilfiger, Lacoste oder Ralph Lauren. Etwas speziellere Modelle gibt es oftmals bei Acne oder Dries Van Noten.

Cooles Herrenhemd oder weibliches Hemdkleid?

Das Herrenhemd: gerader Schnitt und kurze Ärmel. Was für einen Mathematikstudenten zur alltäglichen Garderobe gehört, wird für wahre Fashionistas zum absoluten Must-Have. Dieses schöne Kleidungsstück lässt sich fabelhaft zu Highwaist Cut-Off Jeans von Levis, zu Lederhosen oder eleganten Chiffonshorts kombinieren. Zum Karohemd ein schlichtes Top tragen und das hoch Krempeln der Ärmel nicht vergessen! Hierzu entweder coole Sneaker oder flache schwarze Lederboots tragen. Diese Looks werden gerne von Stars wie Ashley Belson und Nicki Hilton getragen.

Das Bürotaugliche: weiblicher Schnitt und lange Ärmel. Wer denkt, dass ein Karohemd seine Trägerin nicht elegant und seriös wirken lassen kann, liegt falsch. Zu einem mit Pailletten besetzten Bleistiftrock in graublau kann ein Karohemd im Handumdrehen super sexy wirken. Ist ein Pailletten Rock fürs Büro vielleicht ein bisschen zu viel? Vielleicht. Doch in Kombination mit einem Karohemd wirkt dieser Look wesentlich bodenständiger und absolut fashionable. Neben dem Bleistiftrock, lässt sich das Karohemd auch sehr gut zu einem schwarzen Maxirock und Ankle-Boots, kombinieren.

Das Karohemd-Kleid: gerade geschnitten oder an der Taille geschnürt. Richtig eingesetzt kann das Karohemd-Kleid zu einem unersetzlichen Kleidungsstück werden. Es lässt sich einfach überziehen und je nach Lust und Laune kann man es gerade tragen oder mit einem schönen Gürtel an die Taille schmiegen. Das Karohemd-Kleid wird zu einer dunklen Skinnyjeans oder zu einer Lederleggins kombiniert. Alexa Chungs Variante mit Overknee-Strümpfen ist auch ein gern gesehener Look. Schlichte Ballerinas sind erlaubt, elegante Chelsea-Boots gewollt!

Nun zum Feinschliff

Die Accessoires: Um im Sinne des Stilbruchs zu bleiben, bieten sich Cuff-Armreifen und XXL Ketten im Ethno-Stil perfekt an. Wer einen rockigeren Look bevorzugt, darf gerne zu Nietengürtel oder Nietenboots greifen. Accessoires können innerhalb von Sekunden jedes Outfit komplett verändern, also darf hier Mut und Experimentierfreudigkeit gezeigt werden. Diese drei Varianten geben neue Inspiration für neue Looks, die vielseitig einsetzbar sind und Sie modisch glänzen lassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Das Wichtigste ist, den Spaß an der Mode nie zu verlieren.

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