Styling-Tipp

Das kleine Schwarze: Ein Kleid, fünf Styling-Möglichkeiten für jede Gelegenheit

am 12.08.2014 um 18:50 Uhr

Das berühmte „kleine Schwarze“ – es gibt wohl kaum einen Anlass zu dem sich dieses textile Allroundtalent nicht gekonnt in Szene setzen lassen würde. Ob offizielle Empfänge, geschäftliche Termine, Partys mit den Freunden oder schlicht und einfach im Alltag – richtig kombiniert kann das Dress in allen Lebenslagen getragen werden. Glauben Sie nicht? Wir verraten Ihnen heute hier und in der Fotoshow, wie Sie mit nur einem „kleinen Schwarzen“ fünf verschiedene Looks kreieren können.

Wenn das Fundament stimmt, kann kaum noch etwas einstürzen – das gilt auch in der Mode. Das Little Black Dress oder gerne auch abgekürzt als LBD bezeichnet, ist sozusagen eines von vielen Fashion-Fundamenten. Einen Look darauf aufzubauen, ist nur noch ein Kinderspiel. Wir unterstützen Sie dabei lediglich mit hilfreichen Tipps und Tricks.

Das kleine Schwarze: Damals und heute

Auch wenn selbst Modezar Karl Lagerfeld Zweifel daran äußert, dass die Gründerin seines Mode-Imperiums, Coco Chanel, wirklich für die Erfindung des „kleinen Schwarzen“ verantwortlich ist, so gilt die Stil-Ikone doch gemeinhin als Schöpferin dieses schwarzen Styling-Wunders. Manchmal sind es eben gerade die geschönten Mythen, die etwas besonders machen. Denn das kurze schwarze Chanel-Kleid, welches sich abgedruckt in der Vogue des Jahres 1926, dem Publikum präsentierte, sollte zum Inbegriff von Stil und Anmut werden. In seiner Perfektion zur Schau getragen von Audrey Hepburn im Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ und über die Jahrzehnte hinweg immer wieder sich neu erfindend. Mal kürzer, wie in den 60er Jahren, dann wieder wadenlang, mit Ärmeln oder ohne, eng anliegend oder ausgestellt – das LBD passt sich den Fashion-Bedürfnissen der jeweiligen Saisons an wie ein Chamäleon.
Bei unserem Styling-Experiment haben wir uns für ein eher klassisches Modell entschieden – hochgeschlossen, leicht tailliert und körpernah geschnitten sowie mit kurzen angedeuteten Ärmeln. Erfahren Sie nun, wie Sie das „kleine Schwarze“ in fünf verschiedenen Lebenssituationen stylen können.

Das kleine Schwarze im Alltag

Definieren wir doch erst einmal den Begriff Alltag: Wir fassen darunter alles zusammen, was man an einem normalen Tag so bestreitet – einkaufen gehen, die Kinder von A nach B kutschieren, sich mit der Freundin zum Stadtbummel oder zum Kaffee treffen oder am Abend mit dem Liebsten ins Kino gehen. Heißt: Der Look sollte praktisch sein, nicht zu overdressed und eine gewisse Lässigkeit ausstrahlen. Kein Problem für unser Allroundtalent. Schlüpfen Sie in angesagte schwarze Boots, gerne auch mit verspielten Schnallen-Details und werfen Sie sich lediglich ein weiteres Allroundtalent um die Schultern: die Lederjacke. Das Gute am „kleinen Schwarzen“ ist, dass die Lederjacke gerne auch in einer ausgefallenen Farbe oder mit einem Muster versehen daherkommen darf. Auch die Accessoires dürfen für diesen Stil gerne etwas grober ausfallen. Ideal sind zum Beispiel Lederarmbänder mit Applikationen oder auffälligen Verschlüssen. Jetzt müssen Sie sich nur noch die neuste It-Bag schnappen – am besten in Schwarz – und schon kann Ihr LBD-Look den Alltag erobern.

Das kleine Schwarze im Büro

Wir alle wissen, dass es in den meisten Büros doch etwas traditioneller und konservativer zugeht. Aber auch diese Fashion-Herausforderung kann Ihr Little Black Dress im Handumdrehen meistern. Greifen Sie einfach zu einem klassischen Blazer und farblich passenden Pumps. Die Farbe des Blazers und der Schuhe machen Sie dabei abhängig vom Fashion-Diktat Ihres Jobs. Zurückhaltend wird der Look mit einem schwarzen oder schwarz-weiß-gemusterten Blazer. Wird der Dresscode nicht ganz so eng gesehen, darf es aber gerne auch ein grelles Pink oder ein wildes Muster sein. Die Schuhe sollten bei diesem Look die Farbe des Blazers aufgreifen, um ein stimmiges Bild zu schaffen.

Das kleine Schwarze am Abend

Es ist endlich mal wieder an der Zeit, mit den Mädels um die Häuser zu ziehen? Fehlen darf dabei nicht nur die gute Stimmung, sondern auch Ihr „kleines Schwarzes“. Party-tauglich wird der Klassiker vor allem durch einen ordentlichen Klecks Farbe. Dies erreichen Sie entweder durch einen bunten Longblazer oder aber durch farbenfrohe Accessoires und dazu passende Schuhe. Sie sind mutig? Dann kombinieren Sie einfach alles miteinander. Die Zurückhaltung Ihres kleinen schwarzen Kleides kann nämlich ein großes Farbenspiel vertragen.

Das kleine Schwarze im Kreise der Familie

Geburtstag der Tante, Familien-Essen beim Stamm-Italiener oder andere von vielen Familien-Anlässen, die es erfordern, den Schlabber-Look im Schrank zu lassen, um nicht schon wieder ein entnervtes Kopfschütteln der Frau Mama zu ernten. Die Rettung: das kleine Schwarze. Familientauglich kombiniert mit einer eleganten Bouclé-Jacke, die allerdings gerne auch etwas farbenfroher ausfallen darf. Lassen Sie die High Heels allerdings im Schrank und greifen Sie lieber zu bequemen Ankleboots, falls es mit dem Plausch in der Küche mal wieder länger dauert oder die kleinen Familien-Racker ihre Spiel-Einheit einfordern. Eine lange Kette mit verspielten Anhängern oder mehrreihigen Elementen lässt das kleine Schwarze auch nach Ablegen der Jacke im rechten Licht stehen.

Das kleine Schwarze beim Date

Es muss nicht das erste Date sein, es kann auch einfach ein lang ersehnter freier Tag mit Ihrem Liebsten sein. Aber selbst für diese Angelegenheit eignet sich unser „kleines Schwarzes“. Ein Outfit, mit dem Sie notfalls auch Pferde stehlen können, stellen wir uns zum Beispiel so vor: Kombinieren Sie das LBD an lauen Herbsttagen mit einer stylischen Jeans-Jacke, einer schwarzen blickdichten Strumpfhose sowie einem schwarzen Fedora-Hut. Hellbraune Boots und eine passende Umhängetasche runden den verspielten Look schließlich ab.

Entdecken Sie in unserer Fotoshow die verschiedenen Looks rund um das kleine Schwarze sowie weitere LBD-Inspirationen vom Laufsteg.

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