Dauerhaft glatte Beine: Laser, IPL oder Nadelepilation?

am 11.01.2016 um 17:11 Uhr

Der Sommer kommt und mit ihm die alljährlich gleichen Probleme. Bei steigenden Temperaturen möchten wir Damen unsere geliebten Shorts und süßen Sommerkleidchen aus dem Kleiderschrank kramen, doch dann ist man morgens in Eile und plötzlich bleibt keine Zeit mehr zum Rasieren der Beine. Ganz schön lästig, oder? Nicht, wenn man sich die feinen Härchen permanent entfernen lässt. Laser, IPL oder doch die Elektro- bzw. Nadelepilation? Wir klären auf über Wirkung, Risiken und Preise.

Dauerhafte Haarentfernung – wie viel Zeit frau da sparen würde, wenn sie nicht jeden oder jeden zweiten Tag den Rasierer ansetzen müsste, um die Beine seidig glatt zu bekommen. Eventuelle Sorgen um lästige Härchen, die hervorblitzen könnten, oder unschöne Stoppeln, die sich nicht sehr geschmeidig anfühlen beim ersten Date, zerstören da schon mal schnell unsere Stimmung, nicht wahr? Ein neuer Sommer, ein neuer Anlauf hin zu permanenter Haarentfernung. Sugaring, Waxing und eben Rasieren hilft nur zeitlich bedingt, aber welche anderen Methoden gibt es denn noch? Wir stellen Ihnen drei Varianten vor, mit denen sie dauerhaft glücklich werden könnten.

IPL – Intense Pulsed Light

IPL steht zu Deutsch für intensives pulsiertes Licht und arbeitet wie die Laserbehandlung mit Lichtwellen. Allerdings ist die Methode weniger schmerzhaft, da mit einer geringeren Laserenergie gearbeitet wird. Mit einem kleinen Gerät werden ganze Hautflächen behandelt und die Haare mithilfe von Lichtblitzen verödet. Das Lichtwellen-Spektrum ist exakt auf den Haut- und Haartyp zugeschnitten, weshalb IPL besonders auch für sensible Körperstellen und Hauttypen gut geeignet ist.

Wie funktioniert’s? Das Laserlicht beim IPL-Verfahren pulsiert, man könnte sagen, es wird eine Reihe von Lichtblitzen auf das Haar gerichtet. Der Lichtblitz wird vom Haar absorbiert und in Wärme umgewandelt, die dann direkt zu den Haarwurzeln geleitet wird und das Veröden des Haares mitsamt der Wurzel einleitet. Ein Nachwachsen wird dadurch dauerhaft unterbunden.

Eine Oberschenkel –Anwendung kostet ca. 170 Euro und für die Unterschenkel sollte man zwischen 140 und 160 Euro einrechnen.

Das Laser-Schwert

Das Verfahren des Laserns wirkt ganz ähnlich wie IPL: Das Laserlicht dringt durch den Haarfarbstoff bis zu den Haarwurzeln vor. Dort beeinflusst die Wärme die Zellstruktur und verhindert ein zukünftiges Wachstum. Allerdings sind Laserbehandlungen viel intensiver und so auch schmerzhafter. Außerdem entfernt der Laser nur Haare in der Wachstumsphase, somit muss die Sitzung ein paarmal wiederholt werden. In der Regel sind vier bis acht Behandlungen notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Auch bei dieser Methode wird der Laser auf das Haarpigment ausgerichtet, weswegen dunkle Haare auf heller Haut am einfachsten zu entfernen sind. Dunklere Hauttypen sollten sich genau beraten lassen, ob dieses Verfahren wirklich für sie sinnvoll ist. Das Risiko für Verbrennungen steigt nämlich bei nicht klar abzutrennenden Farbspektren.

Preislich müssen Sie hier mit ca. 140 bis 160 Euro für beide Unterschenkel rechnen, 60 Euro für den Achselbereich und zwischen 100 und 140 Euro für die Bikinizone komplett.

Elektro- oder Nadelepilation

Die Elektro- oder auch Nadelepilation braucht im Gegensatz zur Lichtwellenbehandlung wesentlich länger, da hier nicht großflächig gearbeitet, sondern jedes Haar einzeln behandelt wird. Eine hauchdünne, sterile Nadel dringt dabei parallel zum Haarschaft in den Haarfollikel ein, wird bis zur Wurzel vorgestoßen und versetzt das Haar entweder mit leichter elektronischer Energie, die das Haar und die umliegenden Haarwachstumszellen zerstört – die sogenannte Elektrolyse –, mit Wärme, bei der das Haar dann verödet – die Thermolyse – oder einer Kombination aus beidem. Danach wird das Haar mit einer Pinzette entfernt.

Durch den Einsatz von Strom und Nadeln ruft dieses Verfahren der dauerhaften Haarentfernung sehr oft Hautirritationen hervor und ist zudem noch sehr schmerzhaft. Das Personal, das den Eingriff durchführt, muss außerdem sehr geübt sein, um das Haar genau zu treffen, ein optimales Ergebnis kann nicht zu hundert Prozent garantiert werden.

Auf der anderen Seite wird beim Laser-Verfahren vor allem mit dem Haarfarbstoff Melanin gearbeitet, weswegen helle oder weiße Haare meist aus dem Raster fallen. Bei der Nadelepilation können auch diese Härchen behandelt werden. Preislich liegt die aufwendige Haarentfernung bei ca. 120 bis 140 Euro pro Stunde. Dabei kommt es aber auf die Größe des Areals und den damit verbundenen Zeitaufwand an.

Egal, für welche Variante Sie sich letztendlich entscheiden, lassen Sie sich stets vorher ausführlich vom Experten beraten. Oder greifen Sie eben doch wieder zum Rasierer – schonender und preisärmer ist er allemal.

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