12 points go to Germany: Diese Hollywood-Beauties lieben deutsche Labels

am 02.07.2013 um 17:22 Uhr

Ist denn etwa schon wieder ESC? Nein, aber in Berlin hat heute ganz offiziell die Mercedes-Benz Fashion Week gestartet, auf der die deutschen Designer endlich wieder zeigen, was ihrer Meinung nach in der nächsten Saison in unseren Kleiderschränken zu hängen hat. Während viele Labels bisher nur den deutschen Stars und Sternchen oder wahren Fashion-Insidern bekannt sind, gibt es unter den deutschen Designern ein paar Namen, die auch bei den Damen in Hollywood richtig gut ankommen.

Von Emmy Rossum über Christina Hendricks bis hin zu Angelina Jolie – besonders klassische Marken wie Jil Sander oder Escada sind bei den Beautys besonders beliebt. Ob auf offiziellen Anlässen, Kino-Premieren oder gar zur Oscar-Verleihung – c.

Jil Sander: Queen of Less

Vielleicht liegt es an den Hamburger Wurzeln, dass die Kollektionen von Jil Sander immer etwas Kühles und Unaufgeregtes haben. Ein Merkmal, das die Stücke aber eben auch zeitlos macht. Ihr klassischer Minimalismus manifestiert sich vor allem in der weißen Bluse, aber auch in sehr weiblich und körpernah geschnittenen Hosenanzügen und Kleidern mit geraden Linien. Spielereien findet man bei Jil Sander eher selten. Auch wenn sich die Farbpalette eher zwischen weiß, grau, braun und schwarz bewegt, haben Farbkleckse selbstverständlich ebenfalls ihre Daseinsberechtigung. Looks, die sich natürlich super für kleinere Anlässe eignen, wie zum Beispiel Filmpremieren oder Empfänge, weshalb Stars von Kate Bosworth bis Dame Helen Mirren auf das Label aus dem hohen Norden schwören.

Escada: Modisches Rennpferd

Von München auf den roten Teppich nach Hollywood – besonders die Prêt-à-porter-Roben des Luxus-Labels Escada sind bei den berühmten Beauties mehr als gefragt. So trug zum Beispiel Schauspielerin Lea Michele zum New Yorker Met Ball vor zwei Jahren eine knallrote Escada-Robe. Aber auch die zauberhafte Katherine Heigl wurde schon das eine oder andere Mal in einem Escada-Dress gesehen – so zum Beispiel auf der Oscar-Verleihung 2008. Doch nicht nur edle Roben, sondern auch elegante Casual-Wear gehören zum Repertoire von Escada und hier, wie auch bei den Abendkleidern, ist eines wichtig: Farbe.

Lena meets Lana

Gut, zugegeben – Lena Hoschek kommt aus Österreich und hat da auch ihr Atelier, aber irgendwie fühlen wir uns gerade zur Fashion Week immer ein bisschen so, als würde die Designerin, die uns den Charme der 40er und 50er Jahre zurückgebracht hat, zu unseren deutschen Designern gehören. Außerdem ist die sympathische Modeschöpferin ziemlich oft in ihrem Store in Berlin Mitte anzutreffen. Das merkte vor Kurzem auch Sängerin Lana Del Rey, die im Rahmen ihres Berlin-Konzertes den urigen Laden durchstöberte und angeblich gleich tütenweise Kleidung mit nach Hause nahm. Die größte Überraschung: Auf den Filmfestspielen in Cannes trug Land Del Rey ein weißes Kleid über und über mit schwarzer Spitze und Stickereien versehen.

Kommentare