Die fantastische Fashion-Welt von Oz: Kostüme vs. Premieren-Looks

am 14.03.2013 um 14:54 Uhr

„Somewhere over the rainbow“ gibt es seit einiger Zeit die wohl schönsten Hexen, die es im Hause Disney je gegeben hat. Die Hollywood-Beauties Mila Kunis, Michelle Williams und Rachel Weisz verkörpern nämlich in dem wunderbaren Prequel „Die fantastische Welt von Oz“ die drei Damen, die Magier Oz mit ihrer mehr oder weniger ausgeprägten Lizenz zum Verführen ordentlich den Kopf verdrehen.

Aber auch die Kinobesucher scheinen vollkommen verzaubert: Seit dem 7. März 2013 läuft die fabelhafte Vorgeschichte zum „Zauberer von Oz“ in den deutschen Kinos und befindet sich schon in der zweiten Woche auf Platz 1 der deutschen Kino-Charts. Ein Erfolg, der nicht nur „Spiderman“-Regisseur Sam Raimi zu verdanken ist, sondern auch seinen liebevoll gezeichneten Hauptfiguren. Klar, dass die sich auch bei den Premieren stilvoll in Szene setzten, weshalb wir Ihnen die Premierenlooks der „sexy Hexen“ im Vergleich zu ihren Oz-Kostümen einmal genauer präsentieren wollen.

Mila Kunis: Leder-Kostüm vs. „Black Swan“-Dress

Mila Kunis gehört schon länger zur absoluten A-Riege in Hollywood und ihren dunkelbraunen Augen kann sich kaum jemand entziehen. Ihr Look ist absolut auf den Punkt – stilvoll, elegant und immer im Spiel zwischen Mädchen und Diva. Als Theodora, die böse Hexe des Westens, ist sie in Raimis „Die fantastische Welt von Oz“ hauptsächlich in zwei Kostümen zu sehen, die dem Motto der „sexy Hexe“ ziemlich nahe kommen.

Kostüm-Legende Gary Jones schuf für Theodora hautenge Lederhosen, mit kniehohen schwarzen Stiefeln, sowie einen samtroten taillierten Blazer und einen riesigen Schluppenhut. Ein Look, der märchenhaft ein wenig an den gestiefelten Kater erinnert, aber trotzdem absolut stylish erscheint. Etwas heißer wird es da allerdings bei Theodoras Hexen-Dress, denn das zeigt dank einer mit Lederstreifen versehenen Korsage ordentlich Dekolleté. Davon ab gehen zerrissene Spitzenstreifen, die mit Blitzen und Silberlinien versehen sind und wild um die Beine flattern. Die zerfetzten Schulterpartien bestehen ebenfalls aus Leder und die fingerlosen Handschuhe machen den Look der „sexy Hexe“ perfekt.

Mila Kunis’ Premierenlooks sind hingegen weitaus zahmer und besonders ihr cremefarbenes Dolce&Gabbana-Spitzenkleid, das sie auf der US-Premiere in Los Angeles trug, erinnert ein wenig an ein Ballettdress, von dem Sie als Mädchen sicher auch geträumt haben. Besonders der schwingende, knielange Petticoat-Rock machte diesen Look so zauberhaft verspielt.

Bei der Europa-Premiere in London erschien Mila Kunis hingegen in einer außergewöhnlichen Couture-Robe von Alexander McQueen, mit schulterfreiem Bustier-Element und großen Volants, die sich in Stufen ihren Weg bis zum Boden bahnten.

Michelle Williams: Mädchenhaftes Feen-Dress vs. Divenhafter Red-Carpet-Look

Die wunderbare Michelle Williams durchläuft als Glinda, die gute Hexe des Südens, drei Kostümwechsel, die im Stil alle ihrer Unschuld entsprechen. Eines von ihnen ist ein bodenlanges, cremefarbenes Kleid mit goldenen Verzierungen am Saum, sowie goldenen Ärmeln und einem goldenen V-Einsatz am Dekolleté. Mit ihrer Perle, die ihr von der Krone ins Gesicht ragt, erinnert dieses Kostüm ein wenig an die ebenfalls so unschuldige Prinzessin Fantaghirò.

Ein anderes Kostüm von Gary Jones ist Glindas „Ballkleid“ – ein Traum aus roséfarbenem Tüll und einem mit Perlen bestickten cremefarbenen Überkleid, das im vorderen Teil kürzer geschnitten ist und in drei Volants verläuft. Weniger sexy, aber dafür einfach märchenhaft!

Die Premierenlooks von Michelle Williams sind dahingegen schon aufregender. Auf der US-Premiere trug sie ein weißes, knöchellanges Prada-Kleid mit einem hüfthohen seitlichen Schlitzen, die eine schwarze Hot Pant entblößten. Bestickt war die Robe mit Perlen, die durch ihre Beschaffenheit an Kristalle erinnerten und kleine Blüten formten.

In London entschied Michelle Williams sich für Farbe: ein blaues mit Federdetails versehenes Kleid von Burberry, das durch seinen leicht ausgestellten Saum in Kniehöhe und die Bustierform eine wunderbare Silhouette formte.

Rachel Weisz: Funkelnde Hexe vs. Farbige Stil-Ikone

Evanora, die böse Hexe des Westens und intrigante Schwester von Theodora, wird durch Rachel Weisz verkörpert. Ihr Gary-Jones-Kostüm ist ein zwischen Smaragd- und Quecksilbergrün schimmerndes Kleid mit kniehohem Schlitz und funkelnden Swarovski-Verzierungen, die sich in wilden Linien über das Kleid ziehen. Schulterpartien und ein kleiner Stehkragen bestehen aus grünen Federn, die schräg von den Schultern abstehen.

Gar nicht so düster waren hingegen Rachel Weisz’ Premierenlooks. In London beeindruckte sie durch eine nudefarbene, leicht gelbstichige Michael-Kors-Robe: schulterfrei, raffinierte Raffungen auf Hüfthöhe, die in einen kleinen Beinschlitz übergehen, und all das in einem wunderschönen Spitzenstoff. Der passende Gürtel um die Taille sorgte zudem für die richtige Form.

Die Gäste auf der Premiere in Los Angeles durften sich über ein orangerotes Victoria-Beckham-Dress freuen. Dezente nudefarbene Einsätze am Dekolleté und an den Trägern machten dieses Kleid ebenso besonders, wie ein transparent anmutender Streifen, der sich über die gesamte Rückenfront zog.

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