Autsch! Die größten Beauty-Sünden 2013

am 24.01.2013 um 14:08 Uhr

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Ganz gewiss eine unzufrieden stellende Antwort erhalten diejenigen Frauen, die mindestens eine dieser drei größten Beauty-Sünden im neuen Jahr ausleben. Wir haben für Sie zusammengestellt, was es 2013 auf jeden Fall zu vermeiden gilt und welche Alternativen es gibt – der Schönheit zuliebe.

French Nails: Maniküre & Pediküre

Es war einmal, vor sehr langer Zeit, ein Trend: French Nails. Zugegeben, die Mani- & Pediküre mit betonter weißer Spitze war zur Zeit des Abschlussballs ein beliebter Hingucker. Doch Zeiten ändern sich: French Nails haftet heute ein Beauty-Statement an, welches die moderne, intelligente und stilbewusste Frau garantiert nicht ausdrücken möchte. Noch schlimmer: Künstliche, lange Fingernägel und Verzierungen mit kitschigen Glitzer-Steinchen oder gar Piercings – all das wollen wir 2013 nicht mehr sehen. Endgültig! Natürlich gestylte Finger- und Fußnägel in warmen Nude- und dunkleren Beigetönen lackiert sind perfekt für täglich. Am Abend, zu besonderen Anlässen oder zu schlichten Outfits setzen warme Rot- und Violett-Töne, aber auch Neonfarben besonders tolle Akzente. Im Trend liegen ebenso extravagante Nagel-Tattoos. Und auch bei der Nagelkunst gilt: Black is beautiful – und zeitlos!

Künstliche Looks

Es ist ein alter Hut – aber trotzdem noch nicht überall verstanden, wie Lindsay Lohan gerade kürzlich auf dem Red Carpet bewies. Solarium-gebräunte Haut sieht nicht schön aus! Künstliche Bräune aus dem Sonnenstudio ist nicht nur unglaublich gefährlich, sondern produziert auch Falten und birgt Krebsrisiken. Aber auch die gelbe, streifige Bräune von Bräunungslotionen und –tüchern zählt klar zu den schlimmsten Beauty-Fauxpas! Wer einen leicht-gebräunten Teint wünscht, sollte die nahtlosen Spray-Variationen in ausgewählten Studios wählen. Oder noch dezenter und einfach abwaschbar: Bronze Puder für Gesicht und Körper.

Eine weitere Beauty-Sünde aus dem Gruselkabinett manifestiert sich in unnatürlich aufgespritzten Lippen – den lang verjährten Schock von Chiara Ohoven’s „Beauty-Doc-Schnute“ haben wir immer noch nicht ganz verdaut. Angelina Jolie ist von Natur aus mit sinnlich-vollen Lippen gesegnet, die Botschaft alle anderen Frauen: Weniger ist mehr. Botox-überflutete Lippen kreieren eine Mundpartie, die an einen Fisch erinnert. Schummeln Sie ihre Lippen optisch größer mit einem tollen Make-up: Lipliner und ein matter Lippenstift können natürliche Wunder bewirken. „Rote Lippen soll man küssen, denn zum küssen sind sie da“ – ja. Aber, wer die natürliche Variante wählt, ist klar im Vorteil!

Platinblond – falsch kombiniert

Stars, wie Christina Aguilera oder Lady Gaga haben ihr Haar bis zu acht Nuancen aufgehellt – das Ergebnis: Blond, so hell, dass es blendet. Platin-Haare können, wenn diese perfekt gestylt sind, nicht nur auf der Bühne oder auf dem roten Teppich ein extravaganter Eye-Catcher. Aber: Derart aufgehelltes Haar wirkt nur edel zu einem hellen Teint und unter striktem Verzicht auf starkes Augen-Make-up. Für täglich reichen ein mattierender Gesichtspuder in natürlich-heller Nuance und zart getuschte Wimpern. Um Akzente zu setzen empfiehlt sich ein Lippenstift in knalligem Rot oder dunklem Pink – unbedingt einen Lipliner in dem exakt-gleichen Farbton wählen. Unerlässlich: Falls Sie Ihre Haare blondieren wollen, wenden Sie sich an einen Profi-Coloristen, um Farbausrutscher zu vermeiden und lassen Sie Ihren Ansatz alle vier Wochen nachfärben. Unser Tipp: Platinum-Haare sehen toll mit Pony-Frisur und einem schwarzen Overall aus!

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