Haute Couture

Dior Haute Couture 2015: So gelingt Ihnen der moderne 50s-Look

am 04.02.2015 um 10:41 Uhr

Vergangenheit und Zukunft lagen modisch gesehen noch nie so eng beieinander wie in der aktuellen Haute-Couture-Präsentation des Hauses Dior. Raf Simons hat für Frühjahr 2015 eine Kollektion entworfen, die sich nicht nur von mehreren Jahrzehnten inspirieren ließ, sondern hat diese Inspiration auch mit einem Blick in die Zukunft verwoben. Das allein spiegelte sich schon im futuristischen Setting auf dem Gelände des Rodin-Museums in Paris wieder. Besonders angetan haben uns es hingegen die weit ausladenden Glockenröcke, die in unterschiedlichen Längen, Materialien und Strukturen den typischen Dior-Charme auf eine neue Art und Weise versprühen. Erfahren Sie hier und in der Fotoshow deshalb, was Sie sich von diesem Trend jetzt abschauen sollten.

Die wilden 60er und 70er drückten sich durch gerade verlaufende Minikleider, kurze Tellerröcke und einfarbige Sommermäntel aus, versprühten ihre Sexyness durch hautenge Jumpsuits mit psychedelischen Mustern, immer in Verbindung mit außergewöhnlichen Materialien wie PVC oder Latex, metallischen Applikationen, funkelnden Paillettenstreifen und farblich kontrastierenden Gummi-Boots oder Stiefeln. Dem gegenüber stand die Romantik der 50er Jahre mit ihren ausgestellten Kleidern und Röcken, verspielten Blumenmustern und femininen Farben.

Die neuen 50’s

Raf Simons wäre nicht Raf Simons, wenn er den Signature-Pieces seines Hauses nicht einen modernen Twist verleihen würde. Schließlich begegneten uns die A-Linien-Silhouetten immer wieder in der Geschichte des Labels Dior. Aber darum ging es ja schließlich auch in der aktuellen Haute-Couture-Kollektion: Das Alte mit dem Neuen und Innovativen verbinden. So bestehen die überzeichnet weit abstehenden Midi-Röcke nicht aus herkömmlichen Stoffen, sondern aus futuristisch schimmernder, steifer Seide, die in Plissee-Falten gelegt und über einem klassischen Petticoat getragen wurde. Die leichte Transparenz in Verbindung mit bunten Streifen sorgt dabei für ein außergewöhnliches Lichtspiel. Die ebenfalls glockenförmigen Kleider, typisch für Simons und Dior mit großflächigem Blumenmuster oder aus blütenförmiger Spitze, werden hingegen mit seitlichen Cut-outs versehen und so finden Vergangenheit und Zukunft erfrischend zueinander.

Auf ganzer A-Linie

Midi-Röcke in mehr oder weniger ausgestellter A-Linie kehren schon seit einigen Saisons vermehrt in unsere Kleiderschränke zurück. Aber spätestens jetzt sollten Sie sich unbedingt dieses Fashion-Piece alter Zeit zulegen. Natürlich wird es nicht vielen gelingen, eines der begehrten Couture-Stücke aus dem Hause Dior zu ergattern, aber lassen Sie sich einfach von den Silhouetten oder Farben inspirieren. Greifen Sie dabei zu zarten Pastellnuancen, Blumendrucken, Streifenmustern oder zarter Spitze und lassen Sie Ihrer Stylingphantasie freien Lauf.

Das sollten Sie beachten: Tragen Sie unbedingt hohe Schuhe zu den Midi-Röcken, denn die machen den Look erst richtig elegant. Das können farblich passende Pumps sein oder aber auch feminine Sandaletten, Wedges hingegen passen zu diesem Trend nicht ganz so gut. Ganz Mutige können wie bei Dior gesehen aber auch zu gummiartigen Ankle Boots oder Stiefeln greifen.
Außerdem achten Sie darauf, den Oberkörper möglichst schmal zu halten. Kombinieren Sie zu Ihrem A-Linien-Rock also möglichst eng anliegende Tops, bauchfreie Oberteile oder sogar Bodys. Crop-Tops können, wie es Raf Simons vormacht, auch ruhig etwas locker sitzen und sollten mit dem Bund des Rockes abschließen.

Tipp: Falls Ihnen die normale A-Linie nicht ausladend genug ist, begeben Sie sich mit Ihrem Rock in einen Fachhandel für Petticoats. Zwar sind nicht alle Modelle dafür geeignet, aber manchmal lässt sich mit dem richtigen Unterrock ein wahres A-Linien-Wunder à la Dior zaubern.

Entdecken Sie in unserer Fotoshow passende Impressionen der Dior Haute-Couture -Präsentation sowie ein paar ausgesuchte Styling-Inspirationen.

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