Karriere

Karriere: Downgrade ist das neue Upgrade

am 31.03.2016 um 13:05 Uhr

Wir alle streben nach Erfolg, wollen das Beste rausholen, was in uns schlummert. Und der Weg dahin ist meistens nicht einfach: Stress, Erschöpfung, Einsamkeit. Manchmal ist all das nichts wert, wenn man am Ende trotzdem unglücklich ist. Deswegen zeigen wir Ihnen hier und in der Bildergalerie , warum Sie sich ruhig auch mal downgraden dürfen.

Haben Sie schon wieder ihren Freunden abgesagt, weil Sie lieber ein paar Überstunden im Büro schieben? Der Kopf platzt und die Bedeutung von Freizeit kennen Sie nicht mehr? Dann ist es vielleicht Zeit, etwas zurückzutreten – ohne schlechtes Gewissen.

Ein Upgrade ist nicht immer besser

Manchmal geht es nur nach oben, wenn man sich traut, zurückzugehen. Das dürfte wahrscheinlich erst mal unverständlich für all die Karriere-Menschen unter uns klingen. Karriere machen, etwas im Leben schaffen – das ist das Ziel vieler. Das zu schaffen, bedeutet jedoch nicht zugleich auch sein eigenes Glück zu finden. Zunächst träumen wir Menschen immer davon, uns zu upgraden. Wer würde also nein zu einer Beförderung oder einer Gehaltserhöhung sagen?

Doch diese Upgrades sind auch mit mehr Verantwortung, Druck und Stress verbunden. Und das ist eben nichts für jedermann. Näher betrachtet müsste ein Mitarbeiter seine Qualifikation optimal ausfüllen, um in der Hierarchie nach oben zu steigen. Bei einer Beförderung also müssten Sie rein theoretisch irgendwann an Ihre Grenzen stoßen. Kann das langfristig glücklich machen? Das soll nicht heißen, dass Sie ihre Träume nicht ausleben sollten. Aber wählen Sie einen neuen und stressigeren Weg nur, wenn er Ihre Qualifikationen nicht überschreitet und Sie diesen Weg auch wirklich wollen.

Gründe für ein Downgrade

Wann ist es wirklich legitim, im Job einen Gang zurückzuschalten? Zum Beispiel, wenn man sein Ziel langsamer genau so gut erreicht, wie mit Vollgas. So bleiben Sie langfristig nicht auf der Strecke und schaffen Ihr Ziel vielleicht sogar konzentrierter und besser. Wenn Sie konsequent unter Stress leiden und gehetzt arbeiten, sollten Sie es zwischendurch langsamer angehen. Auch der Leistungs- oder Karriere-Druck kann ein Grund für ein Downgrade sein. Wenn Sie bewusst einen Gang zurückschalten, werden Sie entscheidender über Ihr Leben und profitieren somit über mehr Lebensqualität, da Sie Ihre Energie gezielt einteilen. Gönnen Sie sich Freizeit, Zeit nur für sich – Ihr Körper und Ihre Seele werden Ihnen danken.

Trauen Sie sich, zurückzutreten

Bewusstes Nein-Sagen und achtsame Entscheidungen sind also das Geheimnis des Glücklichseins. Egal, auf welchem Weg Sie sich befinden, vergessen Sie sich nicht dabei. Mit kleinen Tricks wie ein pünktlicher Feierabend oder wirklich Zuhause zu bleiben, wenn Sie krank sind, machen Sie sich ihr Leben langfristig leichter. Aber es geht noch drastischer: Ein Downgrade kann in bestimmten Fällen auch den Verzicht auf eine höhere Position bedeuten. Wann Sie eine Beförderung ausschlagen sollten? Wenn diese mit Frust, Überforderung und der ständigen Angst zu scheitern, verbunden ist! Außerdem bedeutet eine Chance nicht wahrzunehmen, nicht immer auch eine Endstation. Vielleicht bedeutet diese Entscheidung auch eine andere Chance für Sie. Fragen Sie sich grundsätzlich, ob Sie im neuen Job glücklicher sein werden und ob Sie dieser langfristig weiter bringt. Denken Sie daran: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich immer eine andere…

In unserer Galerie haben wir für Sie die Gründe für ein Downgrading noch einmal zusammengefasst.

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