DVF Made for Glass

Diane von Furstenberg und Google bringen Tech-Brillen an den Start

am 05.06.2014 um 15:41 Uhr

Für die Einen ist sie ein technisches Meisterwerk, für die Anderen ein enormes Risiko in der Sicherheit der Privatsphäre – die Google „Glass“ wurde nun offiziell vorgestellt und geht in diesem Sommer an den Verkaufsstart. Wie auch immer man dieser Brille gegenüberstehen mag, sie ist zweifelsohne ein technisches Wunder und wurde in ihrem Design von keiner Geringeren als Diane von Furstenberg entwickelt. Wir stellen Ihnen die Brille im Tech-Chic hier und in unserer Fotoshow vor.

Zum Sport, im Ausland, bei der Arbeit – ja, eigentlich überall soll die neue Tech-Brille im DVF-Design besonders hilfreich sein.

Tech-Chic im Update

Bei der Präsentation ihrer Frühjahr- und Sommerkollektion im September 2012 in New York schickte Diane von Furstenberg ihre Models mit den ersten Prototypen der von ihr designten, neuen Hightech-Brille über den Laufsteg. Unter der strengen Beobachtung vom Google-Co-Founder Sergey Brin, ließen die Brillen zwar erahnen, dass sie zu einigen verrückten Sachen in der Lage sein werden, sahen dabei allerdings gar nicht mal so stylisch aus. Sie erinnerten eher an einen schlechten Science-Fiction-Film als an High Fashion. Die in die Brillen integrierten, winzig kleinen Kameras zeichneten dabei die Fashionshow aus der Sicht der Designerin und ihrer Models auf. Diese Sequenzen wurden dann für den Werbespot „DVF Through Glass“ benutzt und ließen die Vorfreude einiger Tech-Freaks auf den Verkaufsstart bis ins Grenzenlose steigen.

Nun stellte Google die neuen Versionen der „DVF Made for Glass“-Kollektion vor. Fünf verschiedenfarbige Chic-Tech-Rahmen aus Titan in acht unterschiedlichen Tönungen und Formen werden am 23. Juni 2014 an den Start gehen und die Welt wohl ordentlich auf den Kopf stellen. Einzig Google und der Onlinehändler net-a-porter.com werden diese in Zusammenarbeit mit dem Brillenhersteller Marchon Eyewear führen. Wie viel die Modelle kosten werden, ist allerdings noch nicht bekannt.

Was kann die „Google Glass“?

Durch die winzigen Kameras wird vor dem Auge ein Display projiziert, der Ihnen aufgrund einer Vielzahl von Android-Anwendungen beinahe alle Möglichkeiten eines Smartphones bietet. Kleine Kopfbewegungen, die für Umstehende nicht sichtbar sein sollen, sowie Sprachbefehle und Touchpad-Berührungen sollen das System steuern.

Somit soll es Ihnen beispielsweise beim Radfahren möglich sein, sich durch die Straßen navigieren zu lassen, ohne dabei die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Oder sich beim Workout von einem visuellen Trainer motivieren und anweisen zu lassen, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen. Außerdem könne die Brille vor allem im Urlaub helfen, beispielsweise Straßenschilder schnell und ohne große Mühe durch Sprachsteuerungen und die Fokussierung auf das Schild zu übersetzen. Auch Organizing-Funktionen wie E-Mails, Anrufe und SMS sowie Musikhören, Video- und Fotoaufnahmen sind mit der Brille möglich.

Künftig sollen die Techniken der Brillen noch weiter ausgebaut werden. Durch smarte Brillengläser können beim Fokussieren dann beispielsweise Informationen über Gebäude, Denkmäler, Restaurants, Personen und ähnlichen für den Träger sichtbar eingeblendet werden.

Inwiefern diese Brillen gut und nützlich sind oder ob Sie doch der Privatsphäre schaden, wird sich höchstwahrscheinlich schnell herausstellen. Die neuen Modelle der Titanium-Kollektion „DVF Made for Glass“ zeigen wir Ihnen allerdings schon hier in unserer Bildershow.

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