Fashion-Echo: Mandy Capristo bringt die Sonne nach Berlin

am 22.03.2013 um 16:58 Uhr

Echo-Verleihung – das bedeutet für die Stars und Sternchen nicht nur ein Abend voller musikalischer Acts und bester Unterhaltung, sondern beinhaltet auch den Gang über den berühmten lilafarbenen Teppich. Rot kann ja schließlich jeder!

Für die Damen der Schöpfung ein schöner Anlass, sich wieder einmal in edle Stoffe und tolle Schnitte zu hüllen. desired.de war für Sie vor Ort und sprach mit Nominierten, wie Mandy Capristo, und Gästen, wie der fabelhaften Sängerin Schmidt, über die Outfits des Abends, über Style-Vorlieben und die Qual der heutigen Outfit-Wahl.

Daumen hoch für ….

… so einige Ladys! Das gilt vor allem jedoch für die wunderschöne Mandy Capristo, die in einem zitronengelben Wahnsinns-Dress von Balmain bezauberte. Ein Kleid, das die perfekte Figur der 23-jährigen Sängerin zur Geltung brachte – kein Gramm zu viel und wunderbare Kurven. Das Aufregende waren hier vor allem die transparenten Streifen, die sich in gleichmäßigen Linien über das Kleid schlängelten, jedoch nicht zu viel Haut zeigten. Für die sympathische Mandy war dieser Abend in zweierlei Hinsicht außergewöhnlich, wie sie uns verriet: „Etwas Besonderes, dass ich mal eine Farbe trage, weil ich sonst eher viel Schwarz, Creme und Grau mag; nicht zu bunt und nicht zu quirlig. Ich dachte, heute ist mein Geburtstag, da brauche ich etwas, was bunt ist. Draußen ist so schlechtes Wetter. Ich hab’s gesehen und mich direkt verliebt.“ – Wir uns auch!

Klassisch klassisch!

Neben viel Buntem, wie zum Beispiel in der Hose/Blazer-Kombi von Model Marie Nasemann oder aber im sexy grünen Spitzenanzug der charmanten Begleitung von Scorpions-Mitglied Rudolf Schenker, gab es auch zwei Damen, die eher durch klassische Zurückhaltung in Kombination mit dem gewissen Etwas überzeugten. Die Rede ist von Moderatorin Enie van de Meiklokjes und der Sängerin Schmidt.

Jedes Outfit von Enie van de Meiklokjes nimmt einen mit in die Vergangenheit und ihre Looks leben durch verspielte Details, die sie vor allem gerne als Accessoires im Haar trägt – wie aktuell einen schwarzen Schnurrbart zum Ted-Baker-Dress. Doch was sagt Enie selbst über ihren Stil? „Ich bin gar nicht so auf Mode fixiert, weil ich eigentlich meinen Stil habe und mich da nach den 40er und 50er Jahren richte. Deswegen bin ich ziemlich festgelegt, auch bei den Designern, und bin ganz froh, dass ich nicht durch Geschäfte rennen und mir immer die modischsten Sachen anziehen muss, weil das meiste davon mir auch nicht steht. Ich gehe auch nicht gerne shoppen und guck total viel im Internet. Ich rufe auch meistens bei den Geschäften an und frage, ob sie es da haben, weil ich dann vorbeigehe, es kaufe und wieder gehe.“

Auch Sängerin Schmidt, die von Stil-Ikonen wie Brigitte Bardot oder Sophia Loren beeinflusst wird, hat ihren ganz eigenen und oft sehr mystischen Stil: „Ich trage immer nur Schwarz, lasse mich sehr gerne von Vintage-Sachen inspirieren, transportiere die gerne ins Heute und kreiere dann was ganz Neues. Alles, was sehr grafisch ist und Linien hat, finde ich sehr toll.“ Für den Echo entschied sie sich allerdings für ein Dress von Designer Dawid Tomaszewski.

Daumen runter …

… leider für die sonst so bezaubernde Lana Del Rey. In einem unspektakulären, weißen Kleid erinnerte sie zwar ein wenig an eine griechische Göttin, aber der Style-Funke wollte trotzdem nicht so ganz überspringen. Daran konnten auch ihre funkelnden Broschen im Haar nichts ändern. Auch Echo-Gewinnerin Lena ging in ihrem Spitzendress und den überlangen Haaren leider ein wenig verloren; ihr schwarzes Bühnenoutfit hingegen überzeugte da schon mehr. Die ehemalige DSDS-Kandidatin Annemarie Eilfeld hat sich mit ihrem Outfit „auch nicht unbedingt Freunde gemacht!“ Auch wenn sich ihr Statement eher auf die lange Schleppe bezog, war dieser (Alb-)Traum in Rot selbst für eine so wichtige Preisverleihung ein wenig overdressed.

Mehr Outfits und Hintergrundinfos sehen Sie in der großen Echo-Fashion-Bildergalerie.

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