Epilieren, Rasieren, Sugaring oder Dauerhafte Haarentfernung – Was ist das beste für mich?

am 13.03.2013 um 14:37 Uhr

Oh doch Ladies, der nächste Sommer kommt bestimmt, auch wenn es momentan noch gar nicht danach aussieht. Dann dauert es auch schon gar nicht mehr so lange und die Bikini-Saison steht quasi vor der Tür. Damit tauchen auch schnell die lästigen Seiten der warmen Sommerluft auf. Wenn nämlich wieder luftige Kleidchen und seidig glatte Haut gefragt sind, heißt es wie jeden Sommer aufs Neue: Haare weg und das bitte möglichst überall! Natürlich gibt es für die Enthaarung unserer empfindlichen Frauenhaut mehrere Möglichkeiten, aber welche ist die beste?

Spätestens wenn man seine Lieblingsshorts aus dem Schrank hervor kramen darf, ist es klar: Der Sommer hat angefangen – mit all seinen grandiosen Vorzügen. Wer genießt es nicht, endlich die nervende Strumpfhose im Schrank hängen zu lassen und zur leichten Bluse zu greifen? Doch besonders Körperbehaarung ist in der warmen Jahreszeit nicht gerne gesehen. Daher rücken wir dem lästigen Haar mit allerlei Mittelchen wortwörtlich auf den Pelz: Epilieren, Rasieren, Wachsen, Sugaring , Lasern – es gibt mittlerweile zahlreiche Methoden um sich fit für den Sommer zu machen. Wir schauen uns die verschiedenen Varianten an und wägen für Sie die Pro und Kontras ab!

Es ziept ein bisschen: Das Epilieren

Zugegeben es tut schon ein wenig weh, vor allem bei den ersten Malen. Doch dafür lässt sich das Ergebnis sehen: Der Epilierer entfernt nahezu alle lästige Härchen und kann unter der Dusche oder im Trockenen benutzt werden. Außerdem gewöhnt man sich relativ schnell an den ziependen Schmerz: Bereits nach der dritten Anwendung erscheint alles nur halb so schlimm, versprochen. Die Vorteile: Das Ergebnis hält bis zu drei Wochen und garantiert glatte Haut ohne viel Aufwand. Außerdem kann man das Epilieren problemlos selbst im eignen Badezimmer ausführen! Nachteil: Es kann besonders zur Anfangszeit zu Rötungen und leichten Schwellungen kommen.

Schnell & Bequem? Das Rasieren!

Das Nassrasieren gehört auch bei Frauen zu der wohl beliebtesten Haarentfernungsmethode. Und tatsächlich hat diese Praktik auch viele Vorteile: Es tut überhaupt nicht weh und geht ganz schnell. Fix unter der Dusche auch noch die Beine rasieren? Kein Problem! Die Nachteile fallen dafür aber für so manche Ladies besonders ins Gewicht: Frauen mit schnellem Haarwuchs müssen sich, um das Ergebnis einer glatten Haut beizubehalten, so gut wie jeden Tag rasieren. Ein weiterer Nachteil entsteht vor allem beim Rasieren der Bikini-Zone: Bei sensibler Haut kann es durchaus mal zu Irritationen und den für die Rasur typischen „Pustelchen“ kommen. Und dagegen hilft auch keine Creme, man muss einfach geduldig abwarten, bis die unangenehmen Rötungen nach ungefähr ein, zwei Tagen wieder von selbst verschwinden!

Daher unser Fazit: Frauen mit leichtem Haarwuchs und hellen, feinen Härchen können durchaus vom Rasieren profitieren und haben eben einfach Glück gehabt, dass sie generell weniger Probleme mit der Haarentfernung haben! Sollten Sie aber kräftiges, dickes und schnellwachsendes Haar haben, empfehlen wir: In Zukunft Finger weg vom Rasierer! Probieren Sie lieber eine andere, langanhaltende Variante aus, zum Beispiel das Sugaring!

Schmerz pur? Nur beim ersten Mal! Das Waxing / Sugaring

Der Unterschied vom Sugaring zum Waxing zeigt sich in der Methode: Beim professionellen Waxing wird die Intimzone nach und nach mit heißem Wachs bestrichen, ein Stoffstreifen angedrückt und entgegen der Haarwuchsrichtung schnell abgezogen. Beim Sugaring wird mit einer erwärmten Zuckerpaste gearbeitet. Die Masse wird langsam und gegen die Haarrichtung aufgetragen und dann mit einem Ruck in Haarwuchsrichtung entfernt. Dadurch gilt die bereits uralte, aus dem Orient überlieferte Methode als schonender und schmerzfreier als das hautreizende Waxing. Besonders in den letzten Jahren ist das Sugaring auf dem Vormarsch und auch unsere Empfehlung lautet: Sugaring ist das bessere Wachsen! Alle Gefahren, die beim Waxing bestehen, wie das gefürchtete Abbrechen der Haare, Entzündungen, oder extreme Hautirritationen sind praktisch minimiert! Experimentieren Sie auch bitte zu Hause nicht mit irgendwelchen Do-it-yourself-Prozeduren herum, sondern gehen Sie zur professionellen Haarentfernung. Denn besonders bei Aktionen in der Schamzone kann nur eine erfahrene Hand für das beste und schmerzloseste Ergebnis sorgen.

Ein langfristiger Entschluss: Die Dauerhafte Haarentfernung

Für die dauerhafte Haarentfernung entscheiden sich besonders Damen, die nach jahrelangem Herumprobieren immer noch unzufrieden sind und mit allen anderen Alternativen der Haarentfernung kein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen konnten. Vor allem bei verstärktem Haarwuchs im Kinn- oder Oberlippen-Bereich, den viele Frauen als besonders störend oder sogar psychisch stark belastend empfinden, kann die Dauerhafte Haarentfernung eine langfristige Lösung sein.

Hier kann man im groben in drei verschiedene Methoden unterteilen: Die Nadelepilation, den Laserstrahl und die IPL-Behandlung (sogenannte Blitzlampen). Bei der Elektroepilation werden haudünne, sterile Nadeln in den Haarfollikel eingeführt und dann unter Strom gesetzt. Diese Methode ist zeitaufwendig, da jedes Härchen einzeln behandelt werden muss, außerdem kann das „Stechen“ schmerzhaft sein. Vorübergehende Schwellungen und Rötungen gehören sogar zu den zu erwartenden Nebenwirkungen. Vorteil ist jedoch, dass jedes Haar und jeder Hauttyp, egal ob dunkel oder hell, behandelt werden kann. Beim Laserstrahl gibt es nämlich die Einschränkung, dass effektiv nur bei dunklen Haaren und heller Haut gelasert werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die entfernten Haare trotz des Versprechens der permanenten Entfernung sehr wohl nachwachsen. Dafür ist die Laserbehandlung im Allgemeinen wenig schmerzhaft und die Nebenwirkungen halten sich auch in Grenzen.

Beim IPL werden Geräte benutzt, die nicht wie beim Laser mit einer festen Wellenlänge, sondern mit einem Breitbandspektrum an Licht arbeiten. Unterschiedliche Filter machen diese „Plasmalite“- oder „Epilight“-Geräte für verschiedene Haut- und Haartypen verträglich. Die IPL-Methode gilt als besonders effektiv und mit wenig Nebenwirkungen, wissenschaftlich bewiesen ist sie aber leider noch nicht so richtig.

Für alle Behandlungen der Dauerhaften Haarentfernung gilt aber: Die Kosten sind deftig und werden per Behandlung festgelegt. Sollten Sie also mit dem Gedanken spielen, eine Dauerhafte Haarentfernung durchzuführen, lassen Sie sich bitte von mehreren Stellen gründlich beraten und bereiten Sie sich darauf vor, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen!

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