Ernährung

Achtung Emotionsfalle: Diese Lebensmittel machen ängstlich

am 11.09.2015 um 12:29 Uhr

Lebensmittel haben verschiedenste Wirkungen auf den Körper und dessen Wohlbefinden, so viel ist klar. Hülsenfrüchte machen bei übermäßigem Verzehr beispielsweise sehr müde, weißes Mehl in Brötchen und Co. raubt uns Vitalität und Brokkoli und Spinat machen sogar glücklich. Doch wussten Sie auch, dass es tatsächlich Nahrungsmittel gibt, die Angst fördern, schwitzige Hände, Nervosität und Stress vor einer beschäftigten Zeit noch zusätzlich bestärken? Klingt suspekt, ist aber wahr. Wir klären Sie auf, hier und in unserer Bildergalerie .

Unter Stress greifen viele Menschen oft zu Lebensmitteln, die die emotionale Verfassung entgegen aller Vermutungen noch schlechter machen, Angst und Stress fördern, anstatt zu reduzieren.

Schokolade hilft nicht gegen alles

Schokolade ist für viele Menschen die Geheimwaffe, um Stress zu verarbeiten. Kein Wunder, schließlich beflügeln die in ihr enthaltenen Flavonoide, fördern sogar die Gesundheit und Vitalität. Das Problem an Schokolade ist allerdings, dass sie meist mit raffiniertem Zucker überlagert ist. Dieser bringt zwar kurzzeitige Energie, lässt den Blutzuckerspiegel dann allerdings in kürzester Zeit rapide sinken und bringt dadurch den Insulin-Haushalt komplett durcheinander. Mögliche Folgen können Panikattacken und Angstsymptome sein.

Was tun? Komplett auf Schokolade verzichten, kommt selbstverständlich nicht in Frage. Versuchen Sie stattdessen, sich an dunkle Zartbitterschokolade mit mindestens 70 Prozent Kakao zu gewöhnen. Diese spendet nicht nur Energie, sondern setzt auch das Glückshormon Serotonin frei.

Schluss mit dem Kaffee am Morgen

Ohne ihn ist Ihr Tag gelaufen, er ist der beliebteste „Energiedrink“ seit jeher. Kaffee. Allerdings ist Ihr Lieblingswachmacher gar nicht so gut, wie Sie denken mögen. Das im Kaffee enthaltene Koffein stimuliert den Blutdruck und erhöht die Herzfrequenz, was wiederum das Stresslevel im Körper erheblich erhöht. Ganz nebenbei können bei besonders anfälligen Menschen auch Übelkeit und Durchfall Folgen des Koffeins seins.

Was tun? Versuchen Sie ein paar Wochen lang auf Ihren Kaffee am Morgen zu verzichten und steigen Sie beispielsweise auf Tee oder Wasser um. Für wen das gar nicht in Frage kommt, der kann seinen Körper austricksen und auf entkoffeinierten Kaffee zurückgreifen und die Entwicklung seines Stresslevels einmal beobachten.

Lieber „Mäh“ statt „Muh“

Milchprodukte wie Joghurt, Käse oder Milch an sich sind für Laktose-intolerante Menschen sowieso ein ganz großer Feind. Doch auch Menschen, die Milch prinzipiell vertragen, sollten keine zu großen Mengen dieser zu sich nehmen. Das in der Milch enthaltene Casein kann nämlich nicht nur zu Müdigkeit und Verwirrtheit führen, sondern auch das Stresslevel erhöhen.

Was tun? Ganz einfach, versuchen Sie anstatt der klassischen Milchprodukte einmal auf Ziegenmilch-Käse und Co. umzusteigen.

Gute Fette, schlechte Fette

Es gibt gute und schlechte Fette. Zu Zeiten des besonders gesunden Lebensstils dürfte das beinahe jeder wissen. Allerdings können die schwer verdaulichen Fette aus verarbeiteten Lebensmitteln nicht nur zu Übergewicht und Herzerkrankungen, sondern auch zu panischen Symptomen führen.

Was tun? Verzichten Sie auf schlechte Fette. Eine andere Lösung gibt es nicht. Gesunde Fette finden sich in Nüssen, kaltgepresstem Olivenöl, Avocados, Meeresfrüchten und Fisch. Auf diese sollten Sie jedoch auf gar keinen Fall verzichten.

Alkohol ist auch keine Lösung

Ein Glas Wein ist nach einem stressigen Arbeitstag für viele das beste Mittel zum Entspannen. Auch zum geselligen Abend mit Freundinnen gehört eine Flasche Wein oder Champagner einfach dazu. Allerdings löst Alkohol den angestauten Stress nur kurzfristig und kehrt dann mit Folgen zurück, die diesen Stressverlust sofort vergessen lassen. Das im Alkohol enthaltene Serotonin sowie der hohe Zuckergehalt können zu Unruhe, Nervosität, Symptomen der Austrocknung, Müdigkeit und Muskelschwäche führen. All diese Folgen erhöhen das Stress- und Angstpotential enorm.

Was tun? Zu einem Weinabend gehört immer auch ausreichend Wasser dazu, um die schlimmen Folgen des Alkohols weitestgehend zu dämpfen.

Welche Lebensmittel Sie besser vermeiden sollten, um Ihre Ängste zu zähmen , haben wir noch einmal in unserer Bildergalerie für Sie zusammengefasst.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel