Fashion-Trend

Fashion-Weltreise: Der Ethno-Trend und wie Sie ihn richtig stylen

am 17.06.2015 um 17:15 Uhr

Grauer Himmel und düstere Outfits adé! Verstauen Sie monochrome Pieces ganz hinten im Kleiderschrank und zelebrieren Sie die sonnige Jahreszeit mit dem angesagten Ethno-Trend. Warum Sie mit diesem eine kleine, modische Weltreise machen, welche Designer den Trend für diese Saison auf den Fashion Weeks zeigten und wie Sie ihn jetzt mit ein paar simplen Regeln stilvoll in Ihre Garderobe integrieren können, das verraten wir Ihnen hier und in der Fotoshow .

Der Ethno-Trend bringt im Sommer 2015 ordentlich Farbe in Ihren Kleiderschrank. Und nicht nur das: Er stellt auch eine modische Hommage an fremde Kulturen dar und lässt uns vom nächsten Urlaub in fernen Ländern träumen. Wenn dieser nicht gleich vor der Tür steht, können wir jetzt zumindest unsere Outfits entsprechend gestalten.

Was zeichnet den Ethno-Trend aus?

Das Wort „Ethno“ leitet sich vom griechischen „éthnos“ ab, welches übersetzt „Volksstamm“ bedeutet. In der Mode wird die Bezeichnung verwendet, um auf die Inspirationsquelle der Designer für die Designs dieser Richtung anzuspielen: Diese nehmen sich nämlich die traditionelle Bekleidung verschiedener Kulturen aus der ganzen Welt zum Vorbild. In Sachen Farbe und Muster gestalten sich die Outfits daher oft leuchtend bunt: Kräftige Gewürztöne, maritime Farbnuancen, Azteken- und Animal-Prints sowie Tribal-Muster machen die folkloristischen Anleihen beim Ethno-Trend deutlich. Beim Material wird auf natürliche Stoffe gesetzt und daher vor allem mit Baumwolle, Fell und Leder gearbeitet, bei Accessoires beispielsweise auch mit Holz, Perlen und Edelsteinen. Die Rückbesinnung auf hochwertige Handwerkskunst zeigt sich durch aufwendige Stickereien und Verzierungen. Der Ethno-Trend stellt also eine moderne Interpretation volkstümlicher Bekleidung dar, der durch den gezielten Einsatz bestimmter Key-Pieces stilvoll in den eigenen Look integriert werden kann.

Die Key-Pieces vom Laufsteg

Sowohl national als auch international wurde der Ethno-Trend von den Designern auf den Fashion Weeks zelebriert: Labels wie Lena Hoschek, Dimitri, Etro und Emilio Pucci zeigten Kollektionen, die uns direkt auf Kontinente wie Afrika, Asien oder Südamerika versetzen und von farbenfrohen, entspannten Designs geprägt waren. Besonders oft war der bunte und Muster-intensive Ethno-Stil auf Key-Pieces wie wallenden Kleidern und Maxiröcken zu sehen, aber auch auf luftigen Oberteilen und Ponchos vertreten. Dazu trugen die Models das passende Schuhwerk, zum Beispiel in Form von lässigen Wildleder-Boots mit Fransen. Auch die Accessoires sind beim Ethno-Trend essentiell und kamen auch auf dem Runway nicht zu kurz: Statement-Pieces wie auffällige Gürtel, große Ketten und Ohrringe, reichlich verziert mit bunten Perlen und Steinen, runden den farbenfrohen Trend stilvoll ab.

So tragen Sie den Trend

Die Aufmerksamkeit ist Ihnen mit einem Komplett-Look im Ethno-Stil definitiv sicher, schließlich sind die bunten Farben und großflächigen Muster ein leuchtender Hingucker. Das Allover-Outfit eignet sich daher vor allem für die Freizeit oder den Urlaub. Im Alltag muss es natürlich nicht gleich die Variante von Kopf bis Fuß sein. Arbeiten Sie einfach mit einem oder zwei Key-Pieces des Ethno-Trends und kombinieren Sie diese bunt gemusterten Teile zu unifarbenen Basics, zum Beispiel in sanftem Wollweiß oder gedeckten Brauntönen, um den Look zu erden. Wenn Sie nur dem Musterrausch entgegenwirken, aber dennoch tief in den Farbtopf greifen wollen, können Sie auch mit einem monochromen Kleidungsstück eine bestimmte Nuance Ihres Ethno-Pieces aufgreifen und widerspiegeln. Tragen Sie also zum Beispiel ein Top in der Trendfarbe Marsala zu einem bunt gemusterten Rock, der eben diesen Farbton auch enthält.

Wie Sie Ihr Fernweh mit dem Ethno-Trend zumindest modisch stillen können, zeigen wir Ihnen in unserer Fotoshow mit passenden Runway-Looks und den Key-Pieces, die Sie jetzt in Ihrem Kleiderschrank dafür benötigen.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel