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Die 5 größten Eyeliner-Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten

am 13.10.2014 um 17:47 Uhr

Ein gekonnter Lidstrich kann das elegante Highlight und i-Tüpfelchen eines jeden Make-ups sein, aber auch genauso schnell zur unschönen Zitterpartie mutieren: Wer stand nicht auch schon frustriert vor dem Badezimmerspiegel und musste mit Make-up-Entferner und Wattestäbchen die schwarze Schmiererei immer wieder nachjustieren. Eyeliner an sich ist toll und zaubert ausdrucksstarke Augen, kann aber im Ergebnis ganz stark zwischen Marilyn Monroe und Marilyn Manson hin und her variieren. Damit Sie alles richtig machen, haben wir für Sie hier und in unserer Bildergalerie die 5 größten Eyeliner-Sünden zusammengestellt.

Wie bei so vielem, entscheidet auch beim perfekten Lidstrich das richtige Equipment über Top oder Flop: Rauchig wird die Linie, wenn Sie einen weichen, schwarzen Kajal – einen sogenannten Crayon Khôl – benutzen. Der Lidstrich wirkt durch die samtige Textur automatisch sanfter, ideal auch, um die Basis für Smokey Eyes zu schminken. Mittlerweile gibt es sogar Crayons inklusive integriertem Schwämmchen auf der Rückseite: So kann man die gezogene Linie gleich ausblenden und für einen weichen Übergang sorgen. Präzise wird es mit einem flüssigen Eyeliner und einer dünnen Pinselspitze: Vorausgesetzt Sie haben ein einigermaßen ruhiges Händchen, kann so ein linientreues Feinzeichnen bestens gelingen. Butterweich, schnell und unkompliziert wird’s mit einem Kajalstift mit heraus drehbarer Spitze: Lästiges Anspitzen wird überflüssig und der Lidstrich ist rasch gezogen. Für pure Exzentrik und einen dramatischen Augenaufschlag sorgt ein intensiver Gel-Liner: Dieser Liner-Hybrid hat den Vorteil, dass er die Präzision eines flüssigen Liners und den Comfort einer Gel-Struktur vereint, schmierige Flecken werden so minimiert.

Suchen Sie sich also den richtigen Liner ganz nach Ihrem persönlichen Gusto und vermeiden Sie diese 5 Eyeliner-Sünden, dann steht Ihrem perfekten Lidstrich nichts mehr im Wege:

1. Nehmen Sie sich in Acht vor dem Koala-Effekt

Einfach nur das Auge einmal mit schwarzem Eyeliner zu umrunden, ist zwar gut gemeint, aber keine gute Idee und verleiht Ihnen nur einen ungewollten Koalabär-Look. Vermeiden Sie generell zu viel Schwarz auf dem unteren Augenlid, es sei denn, Sie sind die Frontfrau einer Grunge-Band. Nun, Spaß bei Seite: Zu viel und zu unkontrolliert aufgetragener Eyeliner verkleinert Ihr Auge optisch. Durch die große, schwarze Fläche wirkt das Lid gedrungen, Schlupflider werden sogar noch betont. Ein Lidstrich auf dem oberen Lid ist vollkommen ausreichend und kann alleine schon für einen dramatischen Augenaufschlag sorgen. Das untere Augenlid hat dann einfach einmal verdiente Tagespause.

2. Niemals Kajal auf der Lidspalte – den sogenannten waterlines – auftragen!

Und mit niemals, meinen wir niemals: Erinnern Sie sich noch an die kultige, britische TV-Serie Bad Girls und den Serien-Charakter Yvonne Atkins, gespielt von Linda Henry? Dann wissen Sie auch genau, wovon hier die Rede ist. In ausladender Manier schwarzen Kajal auf das innerste, untere Augenlid aufzutragen, sorgt heute nur noch für den absoluten 90er-Knast-Look. Besonders ungünstig wirkt das Augen-Make-up, wenn dann auch noch die Wimperntusche weggelassen wird. Unser Fazit: Fetter Kajal auf den waterlines? Ein No-Go!

3. Vorsicht, Schmieralarm!

Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen Lidstrich zu schminken, dann nehmen Sie sich auch die Zeit, um das Make-up richtig aufzutragen. Fiese Schmierflecken, die in der Eile entstehen, halbfertige Lidstriche, zittrige Linien und nervöse Flecken sind unnötig, vor allem, wenn Sie doch einfach zum richtigen Equipment greifen könnten. Ein flüssiger Eyeliner braucht eben seine Zeit zum Auftragen und Trocknen. Wenn es morgens aber extrafix gehen muss, dann greifen Sie stattdessen lieber zum unkomplizierten Kajalstift mit weicher Mine – dieser schmiert von Haus aus deutlich weniger.

4. Jede Farbe ist nicht für jedermann

Bunte Lidstriche bringen Farbe und Abwechslung in das Augen-Make-up, nicht jede Trendfarbe ist aber für jeden Typen geeignet. Sie haben helle Haut, blonde Haare und blaue Augen? Dann verzichten Sie doch bitte auf den orange-stichigen Kupfer- und Bronzetrend. Der bringt eher dunkelbraune Latina-Augen zum Leuchten. Versuchen Sie es lieber mit einem spannenden, kühlen Anthrazit oder royalem Dunkelblau, diese Nuancen betonen je nach Intention, eher den grauen oder blauen Anteil in ihren Augen. Für schwarzhaarige, dunkle Ladies darf es ruhig auch mal knallen: Pink oder Grün? Bei diesem Teint kein Problem!

5. Kenne deine Form: Extralang, Katzenauge, Asiatisch oder Klassisch

Der Lidstrich ist so facettenreich wie das menschliche Auge selbst: Jede Form ist anders, jeder Lidstrich wirkt dementsprechend unterschiedlich. Falls Sie sowieso schon Schlupflider haben sollten, lassen Sie bitte die Finger von überlangen, sehr geraden und überdicken Lidstrichen! Bei runden Augen sollte der Lidstrich außen immer breiter sein als innen, das zieht das Auge optisch auseinander. Auch beim leicht abfallenden Auge den Lidstrich bitte am Oberlid nach außen hin etwas breiter werden lassen und mit einem Schwung abschließen: Das hebt das Auge optisch an! Die Mandelform gilt als Schönheitsideal und kann besonders viele Arten des Lidstriches tragen: Egal ob dramatische Katzenaugen oder einen extrabreiten, asiatischen Eyeliner-Look, hier darf sich frau ruhig ausleben.

Wie Sie für den perfekten Lidstrich den perfekten Eyeliner finden , erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

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