Damenfahrräder

Satteln Sie um: Mit einem stylischen Fahrrad ins Büro

am 02.04.2015 um 20:04 Uhr

Auf dem Weg zur Arbeit ärgern Sie sich jeden Morgen über die gefühlt Millionen (natürlich ständig Rot leuchtenden) Ampeln, die Ihren Weg kreuzen, den stattlichen Verkehr zur Prime-Time, die raren und überteuerten Parkmöglichkeiten vor der Arbeit und vor allem die Spritpreise. Wie wäre es denn damit, das Auto einfach mal stehen zu lassen, sich somit nicht nur beim allmorgendlichen Ride sportlich zu betätigen, sondern auch gleichermaßen noch etwas für die Umwelt und vor allem Ihr Portemonnaie zu tun? Sicher hätten Sie die eine oder andere Tasche mehr im Repertoire, wären da nicht die immensen Benzinkosten. Wir wägen die Vor- und Nachteile des Radfahrens ab und zeigen Ihnen in unserer Fotoshow unsere Lieblings-Fahrräder.

In die Pedale treten kann richtig cool sein. Glauben Sie nicht? Dann haben Sie noch nicht unsere Lieblings-Fahrräder fürs entspannte Stadt-Strampeln gesehen.

Fahrrad oder Auto? Benzin oder Muskelkraft? Luft oder Abgase?

Die Sonne ist endlich wieder da und erhellt bereits früh am Morgen unser Gemüt. Was spricht eigentlich noch dagegen, das Rad endlich wieder aus dem Keller zu holen, es von Spinnennetzen zu befreien und quietschfidel zur Arbeit zu radeln? Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Zugegeben, da gibt es schon den einen oder anderen Punkt, der vor allem uns Frauen an den Rande der Verzweiflung treibt. Aber übertrifft diese Pedanterie wirklich die positiven Aspekte des Umsattelns aufs Rad? Wir wägen ab.

Fitness versus Optik

Angeblich sollen schon läppische 15 Minuten Bewegung am Tag Ihr Leben um etwa drei Jahre verlängern. Wenn Sie Ihren Weg zur Arbeit also demnächst mit dem Rad zurücklegen, haben Sie schon einmal einige Extra-Monate sicher und müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie das Workout im Gym mal sausen lassen. Aber so gut diese tägliche Radtour auch für den Körper ist, so sehr lässt uns dieser auch die Anstrengung spüren: Nach nur wenigen Minuten erscheinen wir schon gar nicht mehr so frühlingsfrisch, wie zu dem Moment, als wir das Haus verließen. Trägt man dann noch vorbildlich einen Helm auf dem Kopf, ist auch die Frisur hinüber.

Wenn Sie also einen wichtigen Kundentermin haben, sollten Sie vielleicht wirklich lieber mit dem Auto zur Arbeit düsen, ansonsten spricht unter dieser Betrachtungsweise nichts gegen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Schluss mit der Eitelkeit.

Geld versus Zeit

Ein gutes und schickes Fahrrad kostet oft ein paar Hunderte Euro oder geht mit seinen Anschaffungskosten gar in den vierstelligen Zahlenbereich hinein. Das war es dann aber auch, einmal zahlen und los geradelt. Bei einem Auto sieht das anders aus: Tickets fürs zu schnelle Fahren oder Falschparken, Versicherungen, TÜV, Maut und Co. Diese Investitionen können schon sehr ärgerlich sein. Was man allerdings dank eines Rades an Geld spart, relativiert der Zeitfaktor. Wer nämlich einen straff durchgeplanten Tagesablauf hat, zur Arbeit fährt, den Einkauf erledigt, die Kinder aus der Kita abholt, der hat es mit einem Fahrrad ganz schön schwer.

An Tagen, an denen es viele Besorgungen zu machen oder Termine zu erledigen gibt, ist ein Auto also durchaus von Vorteil. Entspanntere Tage, an denen Ihnen die Zeit nicht vor der Nase wegrennt, sollten Sie allerdings auch mal auf zwei Rädern bestreiten.

Nervenaufreibend versus vorbildlich

Was denken Sie über einen Chef, der mit dem Rad zur Arbeit fährt? „Cooler Typ, sehr bodenständig und irgendwie sympathisch“, ist es das, was Sie denken? Wer täglich, vor allem in höheren Positionen, mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist für seine Mitarbeiter ein gutes Vorbild und steckt nachweislich mit seiner Rad-Routine an. Allerdings stehen Fahrräder vor allem auf öffentlichen Stellplätzen, wie beispielsweise einem Firmengelände, nur selten sicher und sind ein sehr beliebtes Diebesgut. Wem jemals sein Fahrrad geklaut wurde, der weiß, wie unsagbar wütend man in einer solchen Situation wird.

Fragen Sie also bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob es Stellplätze im Gebäude oder auf dem Hinterhof gibt oder setzen Sie sich als Arbeitgeber für sichere Fahrrad-Stellplätze ein. Seien Sie außerdem so clever und investieren den einen oder anderen Taler mehr in ein vernünftiges Schloss (etwa zwischen 50 und 100 Euro).

Der Umwelt zu Liebe

Schnee, Regen, Sonne, Nebel und das alles nur innerhalb weniger Stunden: Heutzutage sind enorme Wetterschwankungen aufgrund der globalen Erwärmung nichts Seltenes. Die Erde spielt verrückt. Tun Sie etwas dagegen und tragen Sie nicht nur zur (durchaus abstrakten) Klimarettung der Zukunft bei, sondern verringern Sie auch die Abgasbelastung vor Ihrem Wohnzimmerfenster. Ein Negativ-Aspekt dazu? Fehlanzeige, der Umwelt zu Liebe.

Entspanntes Rollen dank City-Bike

Wären die Vor- und Nachteile des Radfahrens schon einmal geklärt. Welches Rad empfiehlt sich denn aber nun als Alternative zum Auto? Wir empfehlen ein City-Bike – kein Mountainbike, Rennrad, Trekkingrad oder BMX – ein Fahrrad, welches das Fahren aufgrund seiner großen Räder und dem breiten Sattel unwahrscheinlich gemütlich macht und der Weg zur Arbeit so zum entspannten Rollen wird. Wir sprechen hier von einem Fahrrad, welches bei kürzeren Fahrten als Alternative zum Auto dienen soll und damit nicht zu den professionellen Sportgeräten zählt. Und dennoch können City-Bikes in Sachen Design und Handhabung vor allem bei anspruchsvollen Stil-Bekennerinnen punkten.

In der Regel sind City-Bikes mit einer Klingel, einem Front-Licht und Rückstrahler ausgestattet, somit bereit für den Einsatz im Straßenverkehr und erlauben eine bequeme, aufrechte Haltung beim Fahren. Auch die Technik gleicht selbstverständlich nicht der eines schnellen Rennrades, sondern beschränkt sich mit drei bis sieben Gängen und oft einer Rücktrittbremse auf leicht bedienbare, komfortable und pflegeleichte Features.

Aufgepasst beim Rad-Kauf

Besonders hilfreich sind bei einem Rad, welches Sie für den Weg zur Arbeit benutzen, Schutzbleche, die Ihr wohl durchgestyltes Outfit vor Dreckspritzern bewahren, sowie Gepäckträger und Körbchen für die Handtasche oder Einkaufstüten und gebogene Rahmen, die das Auf- und Absteigen beispielsweise mit Rock erleichtern. Achten Sie außerdem darauf, dass der Sattel gut gepolstert ist und die Schweißnähte am Rahmen gleichmäßig verlaufen. Die sind nämlich oft ein Manko der bequemen Fahrräder: Der Rahmen besteht oft aus einzeln zusammengeschweißten Teilen, die bei schlechter Verarbeitung schon nach wenigen 100 Kilometern brechen können. Eine Faustregel zum Merken: Je einheitlicher die Schweißnähte, desto stabiler der Rahmen.

Genug zur Theorie! In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen unsere sportlichen und stylischen Lieblings-Fahrräder , die den Weg zur Arbeit definitiv zum Vergnügen machen oder auf denen man sich zumindest mit Stil auf zwei Rädern fortbewegen kann. Wenn man es denn möchte

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