False Lashes

Vortäuschen erlaubt! Die geklebte Kunst der falschen Wimpern

am 19.12.2013 um 17:13 Uhr

Lange, geschwungene Wimpern – welche Frau hätte ihn nicht gerne, diesen verführerischen Augenaufschlag. Doch leider ist nicht jede mit geschwungenen Klimperwimpern gesegnet. Wimpernzangen, Mascara und Co. können zwar Abhilfe schaffen, jedoch ist der Einsatz von falschen Wimpern oftmals um so einiges wirkungsvoller. Wie Sie mit False Lashes effektiv tricksen und niemand den geklebten Unterschied bemerkt, das erfahren Sie hier.

Kreieren Sie mit falschen Wimpern und den richtigen Tipps und Tricks endlos lange Augenaufschläge und erfüllen Sie sich den Wunsch von verführerischen Wimpern ganz ohne dauerhafte Lash Extensions.

Basiswissen für zukünftige Lash-Experten

Eines schon mal vorweg: Ganz ohne Lidschatten oder Eyeliner werden Sie beim Einsatz von aufgeklebten Wimpern nicht davonkommen. Denn hier verbirgt sich die Grundlage der Trickkiste, die Sie vor jedem Einsatz von Fake Lashes zuerst schaffen müssen. Doch was sind eigentlich Fake Lashes? Wo liegt der Unterschied zwischen Echthaar und künstlichen Wimpern und welchen Klebstoff benötige ich?

Falsche Wimpern sind in erster Linie eine willkommene Alternative zu dauerhaften Lash Extensions. Sie werden entweder einzeln, als kleine Büschel oder am Stück an den oberen Wimpernkranz geklebt und verdichten und verlängern die eigenen Wimpern. Falsche Wimpern gibt es mittlerweile in unzähligen Längen und Ausführungen, zum Beispiel verziert mit Strasssteinen von Dior oder mit Federn, gesehen bei KIKO. Für einen natürlichen Look eignen sich am besten sehr feine Lashes, die sowohl aus Echthaar, zum Beispiel von Red Cherry Lashes, als auch aus künstlichen Wimpern, von MAC, hergestellt sein können. Der sichtbare Unterschied besteht darin, dass Echthaar Wimpern den natürlichen Wimpern am ähnlichsten sind und einen tiefen Augenaufschlag à la Kim Kardashian zaubern. Falls Sie sich die geklebte Prozedur nicht zutrauen, können Sie auch in einem Kosmetikfachgeschäft einen Termin vereinbaren und sich von einer Visagistin ein komplettes Make-up inklusive Fake Lashes verpassen lassen. Ausgebildete Lash Stylisten von “Nova Lash” oder der “Wimpernbar” bieten kunstvolle Lash Extensions an. Für diese Prozedur benötigen Sie jedoch ein wenig mehr Zeit. Die erste Verlängerung liegt bei circa 200 Euro.

Die Essentials: Mit den richtigen Tools zum Profi

Damit ein natürlicher Lash-Look auch unbemerkt bleibt, schminken Sie sich am besten wie gewohnt. Setzen Sie beim Lidschatten gerne auf eine etwas dunklere Nuance wie ein sattes Braun mit metallischen Reflexen oder einen flüssigen schwarzen Eyeliner oder Kajal. Sollten Sie bereits eine Wimpernzange verwenden, tun Sie sich keinen Zwang an, denn falsche Wimpern sind das i-Tüpfelchen Ihres Beauty-Styles und kommen erst am Ende zum Einsatz.

Biegen und tuschen Sie Ihre Wimpern wie üblich und greifen Sie erst nach dem Trocknen des Mascaras zu den falschen Wimpern. Wenn Sie einen Full Volume Look erzielen möchten, setzen Sie auf Komplett-Lashes am Band, zum Beispiel von Laura Mercier. Wer seine Wimpern lediglich am äußeren Wimpernkranz verdichten möchte, für den eignen sich einzelne Wimpern, wie die von MAC. Unabdingbare Tools vor dem Lash Finish sind eine Pinzette, ein Wattestäbchen und der richtige Klebstoff. Namhafte Kosmetikmarken wie MAC, Artdeco oder Kryolan bieten Wimpernkleber für den professionellen Bedarf an, hingegen er bei anderen Marken wie zum Beispiel Essence bereits in einer kleinen Tube mitgeliefert wird.

How-to: Gut geklebt, wirkt besser!

Jetzt geht es ans Eingemachte! Nach der Wahl der falschen Wimpern sollten Sie diese zunächst ohne Klebstoff an Ihren Wimpernkranz halten. Bandwimpern, wie die Fake Lashes von Dior, sind in einigen Fällen zu lang und sollten zuvor mit einer Nagelschere ein wenig gekürzt werden. Tragen Sie nun den Klebstoff entlang des künstlichen Kranzes auf. Wundern Sie sich nicht, einige Wimpernkleber sind bereits schwarz eingefärbt, während transparente Kleber zu Beginn milchig weiß erscheinen.

Warten Sie nach dem Auftragen circa 30 Sekunden, bis Sie die Wimpern entlang Ihres Wimpernkranzes positionieren, damit sich der Klebstoff mit dem künstlichen Wimpernband verbinden kann. Verwenden Sie dafür beispielsweise eine Pinzette von Tweezerman und versuchen Sie die falschen Wimpern dabei so nah wie möglich an Ihre eigenen zu setzen. Drücken Sie abschließend den unechten Wimpernkranz mit der Pinzette, einem Wattestäbchen oder einem dünnen Holzstäbchen fest. Solange der Klebstoff noch nicht ausgehärtet ist, können Sie die falschen Wimpern noch umpositionieren oder den Winkel ändern. Danach ist es ratsam abermals einen flüssigen Dip-Eyeliner, wie dem Babydoll Eyeliner von Yves Saint Laurent, zu verwenden und mögliche Lücken oder Übergänge auszugleichen. Den letzten Schliff verpassen Sie Ihrem falschen Kunstwerk, indem Sie Ihre eigenen Wimpern mit den falschen optisch verbinden. Dafür eignet sich ein ultraschwarzer Mascara, zum Beispiel die Hypnôse Wimperntusche von Lancôme. Betörende Augenaufschläge und unbemerkt falsche Wimpern sind Ihnen mit dieser Methode sicher!

Sie haben noch nicht das richtige Equipment parat? Dann entdecken Sie die passenden Produkte zur geklebten Kunst der falschen Wimpern in unserer Bildergalerie.

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