Fashion-Fauxpas 2013 – So lieber nicht

am 27.01.2013 um 12:52 Uhr

Gerade in Sachen Trends gibt es oft skurrile Erscheinungen, die vielleicht auf dem Laufsteg effektvoll wirken, sich im Alltag aber als äußerst unvorteilhaft herausstellen. Erfahren Sie, welchen Trends – für den kommenden Frühjahr/Sommer 2013 – gegenüber Vorsicht geboten ist.

Die Modeschöpfer beeindrucken immer wieder mit neuen Trends. Auf den Laufstegen dieser Welt und in Hochglanzmagazinen zeigen sie ihre Kreationen, setzen so maßgebende Stilelemente und beeinflussen eine ganze Branche. Sie schaffen Trends, die inspirieren, eine bestimmte Stimmung auslösen und einfach Spaß machen – doch manchmal eben auch nicht. So schön ein bestimmter Look an einem Model aussehen mag, so kann er sich im alltäglichen Leben als wahre Fashion-Falle herausstellen. Unangemessen, hinderlich und unangebracht muss man oft feststellen, dass bestimmte Trends einfach nichts auf den Straßen zu suchen haben. Wir stellen Ihnen unsere Top 3 der Fashion-Fauxpas für den Sommer 2013 vor und zeigen Ihnen, wie man den Look mit ein paar Tricks doch noch retten kann! Was Sie selbst daraus machen, überlassen wir natürlich Ihnen, denn schließlich gilt seither: „Erlaubt ist, was gefällt“!

1. Metallic-Looks – wie von einem anderen Planeten

Nicht alles was glänzt ist Gold, so lautet das Sprichwort. Daher gilt: Vorsicht mit Komplett-Looks in schimmernden Facetten, metallischen Effekten und irisierenden, lackierten Optiken wie bei Burberry, Jean Paul Gaultier, Vivienne Tam und Dior. So ist der Metallic Look zwar einer der größten Trends für 2013, aber dennoch nichts für jedermann. Wenn Sie also nicht wie von einem anderen Planeten wirken möchten, aber dennoch von dem Trend fasziniert sind, empfehlen wir einen Mix aus stilvollen Basics in zurückhaltenden Farbnuancen und einem It-Piece. Kombinieren Sie zum Beispiel einen silbernen, funkelnden Rock zu einem schlichten schwarzen Strickpullover oder eine gold changierende Lederjacke zu einer lässigen Röhrenjeans. Denn bei diesem Trend ist weniger definitiv mehr.

2. Bauchfrei – bitte nicht schon wieder!

Die Nabelschau à la Britney Spears, Gwen Stefani und Christina Aguilera erinnert stark an den Look der 90er Jahre und erweist sich seither als besonders hartnäckig. Auch in dieser Saison setzen die Designer hinter Labels wie 3.1. Philip Lim,  Guy Laroche, Miu Miu und auch Louis Vuitton wieder auf frei gelegte Bauchpartien. Doch dieses Fashionstatment ist meistens leider weder ästhetisch noch bürotauglich oder elegant. Wer den Trend dennoch nicht ganz aufgeben möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass der Bauchnabel niemals zu sehen ist. Kombiniert mit einer High-Waist Jeans oder einem hochsitzenden Rock und einem knappen Top darüber, sollte nur ein schmaler Hautstreifen hervorblitzen. Grundsätzlich müssen Sie sich selbst einfach wohl fühlen – dann kann auch dieser Trend spannend sein.

3. Midiröcke – keine halben Sachen!

Er ist weder ein richtiger Maxirock, noch ein eleganter Bleistiftrock oder ein schwingender Plisséerock, irgendwo zwischen Wade und Knöchel befindet sich der Saum der viel zitierten Midi-Röcke. Eine nicht unbedingt vorteilhafte Länge – weder für kleine noch für größere Frauen. Konservativ und altbacken erscheint er oft in schwingenden Formen und bunt gemusterten Motiven. Ein Trend, der auch in diesem Sommer kein Ende nehmen will. Marni, Chloé oder Rochas setzen erneut auf die ominöse Rocklänge. Wer dem Trend treu bleiben will, muss diesmals aber auf’s Ganze gehen und verfällt dem Charme der 40er Jahre. Stark betonte Körpermitten, wild gemixte Muster-Looks oder damenhafte Kleidvarianten – dann hat der Trend vielleicht doch noch eine Chance.

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