Styling

Styling-Vielfalt: 10 Fashion-Regeln, die Sie sofort brechen sollten!

am 28.07.2015 um 16:34 Uhr

Wie heißt es doch so trefflich: Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden! Eine nicht immer ganz ernst zunehmende Weisheit, die jedoch gerne auf viele Bereiche des Lebens angewendet wird, aber seit einiger Zeit vor allem auch auf unsere Garderobe. Seit Jahren geht der Trend nämlich verstärkt zu „schön ist das, was gefällt“ und alte Fashion-Weisheiten, wie „Blau passt nicht zu Schwarz“ oder „man trägt keine Strumpfhosen in offenen Schuhen“ sind sowas von passé. Welche typischen Styling-Regeln Sie noch unbedingt brechen sollten, das erfahren Sie hier und in der Fotoshow .

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten – oder nicht streiten? Schließlich ist dieser ganz subjektiv und was der eine gut findet, kann der andere ja ruhig für schlecht befinden. Aber sich deswegen gleich an starre Regeln halten? Wir plädieren definitiv für mehr Vielfalt beim Styling und verraten Ihnen hier, wie diese aussehen kann.

1. Es gibt kein Overdressed!

Schon Oscar Wilde wusste „You can never be overdressed or overeducated!“. Etwas, was in modischer Hinsicht vor allem Streetstyle-Ikone Anna Dello Russo verinnerlicht hat. Die Chefredakteurin der japanischen Vogue pfeift nämlich nicht nur auf ihr Alter, sondern auch auf sämtliche Styling-Regeln. Dass Mode ihr Spaß macht, trägt sie ganz offensichtlich nach außen. Und das sollten Sie auch! Sie haben Lust auf ein mit Federn besetztes Kleid zum Nachmittags-Kaffee mit Ihren Freunden? Dann schrecken Sie nicht davor zurück. Solange Sie Ihr Outfit erhobenen Hauptes und mit Selbstbewusstsein zur Schau tragen, ist alles erlaubt!

2. Pailletten können auch am Tag getragen werden

Und das sollten sie auch! Es muss ja nicht gleich das Mini-Dress mit den höchsten Platform-Heels sein (aber auch das geht, wie Sie ja gerade in Punkt 1 gelernt haben). Bringen Sie doch einfach ein wenig Lässigkeit in Ihr Pailletten-Piece. Stylen Sie zum Beispiel zu einem mit Pailletten besetzten Rock einen farblich passenden Pullover oder ein schlichtes Baumwoll-Shirt und kombinieren dazu angesagte Flats oder sogar Sneakers. So können Sie auch im Alltag problemlos funkeln und müssen nicht erst auf den nächsten Club-Besuch warten.

3. Gold und Silber gehen sehr wohl zusammen!

Das ist wohl eine der gängigsten angeblichen Modesünden: Gold und Silber sollten niemals zusammen getragen werden. Vergessen Sie das ganz schnell. Nicht erst seit den angesagten Bicolor-Uhren wissen wir, dass Gold und Silber sehr wohl miteinander kombiniert werden kann. Es sorgt sogar für sehr viel mehr Lässigkeit, als wenn Sie sich nur mit Ihrer gesamten Gold-Schmuck-Sammlung behängen würden. Die Kontraste, die dabei entstehen, können nämlich wirklich einzigartig sein. Gleiches gilt übrigens auch für die Garderobe, schließlich ist auch der Metallic-Trend nicht mehr wegzudenken. Wenn Sie also Ihren silbernen Metallic-Rock mit einem goldenen Oberteil oder gar Schuhen kombinieren wollen, können wir nur sagen: Unbedingt!

4. Nein, Rücksäcke sind nicht nur für kleine Kinder

Er feierte in den letzten Saisons sein großes Comeback: der Rucksack. Nahezu jedes große Taschen-Label brachte nach und nach seinen eigenen Rucksack auf den Markt, der im Nu zum It-Piece wurde. Vorbei also die Zeiten, in denen der praktische Schulterbeutel nur den Kleinen vorbehalten war. Und der Vorteil liegt auf der Hand: Beim Shoppen haben wir endlich wieder die Hände frei. Sie sollten lediglich darauf achten, dass der Rucksack zu Ihrer Statur passt. Heißt: Füllige oder sehr große Frauen sollten lieber die Finger von den Mini-Modellen lassen und ganz zierliche Gestalten sollten nicht unbedingt zum XXL-Rucksack greifen.

5. Sweatshirts raus aus der Komfort-Zone

Lassen Sie uns raten: Sie kommen nach Hause und schlüpfen sofort in Ihre Jogginghose und Ihr liebstes Sweatshirt? Ja, kennen wir! Das können Sie auch ruhig so beibehalten, allerdings sollten Sie den Sweater auch öfter mal außerhalb Ihrer vier Wände tragen. Sweatshirts oder XXL-Pullover sind nämlich inzwischen zum absoluten Statement-Piece avanciert. Sie werden nicht nur zu edlen Lederröcken oder Jeans getragen, sondern im Stilbruch gerne auch über leichte Kleider gezogen. Sorgen Sie beim Sweatshirt-Styling einfach für eine Extraportion Glamour und kombinieren dazu auffällige Heels oder edlen Schmuck.

Sie sind gespannt, welche Fashion-Regeln Sie noch unbedingt brechen sollten ? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Fotoshow und lassen Sie sich von unseren modischen Regelbrüchen inspirieren.

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