Talk this Way: Das Vokabular der Fashionistas!

am 05.07.2013 um 12:53 Uhr

Derzeit dreht sich in Berlin wieder alles nur um eines: Fashion, Fashion und nochmals Fashion! Noch bis heute findet die deutsche Modewoche in der Hauptstadt statt. Doch wer in Sachen Mode mitsprechen möchte, muss sich ersteinmal über das „spezielle“ Fashion-Vokabular der Modemeute informieren. Machen Sie den Test: Sprechen Sie Fashion?

„Die Kollektion war aber ganz schön commercial“

Auf der Fashion Week wird mit englischem Vokabular um sich geworfen wie bei keinem weiteren Event. Wenn Sie also diesen Satz hören, ist damit gemeint, dass die Entwürfe des Designers „kommerziell“, also sehr massentauglich, sind und für „jedermann“ absolut tragbar. Denn das ist bei manchen Kollektionen nicht unbedingt selbstverständlich.

„Der Designer liebt es edgy“

Dieser Ausdruck beschreibt die bestimmte Machart eines Designers und deren Wiedererkennungswert. Edgy wird in diesem Kontext als Synonym für pur, schnörkellos, stark, mutig, modern und selbstbewusst verwendet! Romantische und besonders weibliche Looks sucht man in diesem Fall vergebens.

„Der Sleek-Look kommt wieder“

Zu Deutsch bedeutet das Wort „Sleek“ so viel wie geschmeidig, elegant und glatt. Meistens wird in diesem Zusammenhang ein spezieller Beauty-Look beschrieben. Gemeint sind dabei die Haare, die aalglatt zurückgekämmt und mit viel Haargel fixiert werden, sodass der Style wie frisch aus dem Pool entstiegen wirkt.

„Was für eine wilde Arm-Party“

Auch wenn während der Fashion Week natürlich viel gefeiert wird, in diesem Fall ist ausnahmsweise keine Party im klassischen Sinne gemeint. Viel mehr bedeutet eine Arm-Party, wenn ein It-Girl viele unterschiedliche Armbänder wild miteinander mixt und so viele Schmuckstücke wie möglich um das Handgelenk trägt.

„Das Model ist gut für Editorials“

Als Editorial Shooting wird ein Foto-Shooting bezeichnet, bei dem Aufnahmen für ein Mode-Magazin gemacht werden. Zu den Merkmalen eines Editorial Shootings zählt sein künstlerischer Hintergrund. Ein Editorial Shooting ist also kein reines Werbe-Shooting, sondern verfolgt in erster Linie einen künstlerischen Anspruch. Daher darf auch das Model „anders“ aussehen und muss nicht einer klassischen Schönheit entsprechen, sondern sollte das „gewisse Etwas“ mitbringen.

„Das waren ganz schön ausgefallene Pony-Heels“

Man kann es sich schon fast denken: Wenn die Rede von „Pony-Heels“ ist, ist das sicher kein Vergnügen für die Models. Denn diese Heels besitzen keinen Absatz und sehen tatsächlich etwas aus wie ein „Pferdehuf“. Durch einen hohen Plateau unter den Zehen wirken die Models noch größer, als sie es ohnehin schon sind.

„Das Model war aber keine Size-Zero, oder?“

Wenn dieser Satz fällt, könnte frau wohl zu viel kriegen. Denn scheinbar existiert sie immer noch! Die Rede ist natürlich von der berühmten Größe Null, in die ausgewachsene Damen immer noch reinpassen sollen. Die meisten Designer schneidern ihre Kollektionen nach wie vor nach diesem absurden Maß und die Models bleiben spindeldürr.

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