Direkt von der Fashion Week: So sind sie dem Trend voraus!

am 16.01.2013 um 20:38 Uhr

Fashion Week – das bedeutet nicht nur eine Runway-Show nach der anderen und Andrang an den Eingängen zu den beliebten Schauen, nein, das bedeutet auch einen Blick in die Zukunft werfen zu können. Denn schließlich sind es die Designer, die die Trends von morgen schon gestern in ihrem Skizzenbuch hatten. Wir haben für Sie ganz genau hin gesehen und zeigen Ihnen, womit Sie entweder im nächsten Herbst und Winter genau richtig liegen oder womit Sie schon jetzt dem Trend voraus sein könnten.

Die Schauen von Kilian Kerner, der zum zehnten Mal bei der Fashion Week dabei war, MINX by Eva Lutz, Barre Noire und Dimitri lieferten die unterschiedlichsten Inspirationen für den nächsten Herbst und Winter: aufregende Kombinationen, klassische Schnitte neu interpretiert und Farbkombinationen, die Ihnen manchmal vielleicht etwas Mut abfordern. Doch Mode soll schließlich Spaß machen, also lassen Sie sich inspirieren und wagen Sie ein Experiment.

Kilian Kerner: „Sag mir, wie du heißt“

Melancholische Klänge und Models mit Frisuren, die bei den Herren an die Beatles und bei den Damen an Mireille Mathieu erinnern. Eine Frisur, mit der Sie nächstes Jahr also nichts falsch machen. Zudem lange Wollmäntel zu figurumschmeichelnden Strickkleidern, sowie senfgelbe Strumpfhosen zu braunen Printröcken mit Rollkragenpullovern. Aber auch das klassische Schwarz, in Form weich fallender Blusen zu engen Bleistiftröcken, darf nächstes Jahr wieder in den Kleiderschrank. Absoluter Blickfang der Show: Das Abendkleid, das mit unzähligen filigranen Blüten in zarten Nude-Tönen verziert war. Aber auch mit Glitzer und glänzenden Materialien sind sie laut Kilian Kerner immer wieder im Trend.

Anja Gockel: „Woman I am“-Auftakt mit dem Hahnenschrei

Designerin Anja Gockel war am Dienstag die Erste, die ihre Kollektion dem Publikum präsentierte und mit ihren Designs einmal mehr die Weiblichkeit zelebrierte. Figurbetonte Schnitte, Bleistiftröcke, Miniröcke oder Röcke in ausgestellter Form, sowie knappe Shorts oder Hosen, mit geradem und weiterem Bein. Dazu Blumenprints, Grün-Lila-Kombinationen oder zarte Fliedertöne zu einem satten Brombeer; aber auch Gelb und Orange finden sich in der Farbpalette. Anja Gockels Designs sind mehr als nur farbenfroh – es sind überwältigende Farbspiele. Wenn Sie gerne mit Mode experimentieren, sind diese Entwürfe genau die richtige Inspiration.

MINX by Eva Lutz

Eva Lutz hingegen zog sich aus dem Farbenspiel etwas zurück – eine weibliche Mode, für all diejenigen, die es in ihrem Kleiderschrank eher etwas klassischer mögen. Braun, bordeaux, dunkelblau und grau sind die Nicht-Farben, die ihre Kollektion bestimmen. Dabei waren die Schnitte sehr feminin und durch eine edle Geradlinigkeit bestimmt. Leder- und Pelz-Imitat treffen bei MINX auf Seidenblusen und legere Jersey-Stücke. Die Hosen sind entweder mit Tie-Prints versehen oder aber in raffinierter Jeansoptik.

Barre Noire – So bunt kann der Herbst sein

Was bei MINX an Farbe fehlte, findet sich doppelt bei dem angesagten Label Barre Noire wieder. Stars wie Aura Dione oder Marina & The Diamonds schwören auf diese Designs. Strahlende Türkis-Töne zu gleichfarbigen Ornamentprints oder sattes Grün zu einem sonnigen Gelb – mit diesen Farben und Mustern fallen Sie im tristen Grau des nächsten Herbstes garantiert auf und Sie sind weiterhin von einem Hauch Sommer umgeben.

Dimitri – Zarte Weiblichkeit

Chiffon, Seide und Kaschmir in Verbindung mit Leder und fließenden Stoffen. Die Kollektion des Designers Dimitri ist für den Herbst und Winter feminin und zeichnet wunderbare Silhouetten. Auch die Farben liefern an kälteren Tagen ein wunderbares Gegenspiel. Highlight: Die Kombination von edlen Chiffon-Kleidern mit weichen Pelzen.
Aber lassen Sie sich in unserer Bildergalerie selbst von den Looks der Fashion Week inspirieren und finden Sie Ihren persönlichen Lieblingstrend für die nächste Saison.

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