Die Berlin Fashion Week Haar-Trends zum Nachstylen

am 07.07.2013 um 12:46 Uhr

„Das sieht aber kompliziert aus“, hörte man an den Tagen der Mercedes-Benz Fashion Week nicht nur einmal. Denn ganz gleich ob aufwendige Schnittkonstruktionen, edle Spitze oder ein tolles Make-up – auch auf den Köpfen der Models ging es zuweilen ziemlich akkurat zu. Wir haben für Sie die schönsten Trend-Looks herausgesucht und erklären Ihnen, wie Sie diese auch ohne professionelles Team nachmachen können.

Easy Do

Über einfache Looks freuen sich nicht nur die Haar-Stylisten, auch die Zuschauer der Runway-Shows von Marcel Ostertag und Blacky Dress waren nicht ohne Grund völlig aus dem Häuschen. Denn neben der äußerst tragbaren Mode waren auch die Frisuren genau das Richtige für modebegeisterte Frisuren-Liebhaber. Im trendigen Wet-Look ging es daher für die Models von Blacky Dress auf den Catwalk, eine Frisur, die sich mit praktischen Salz-Sprays für coole Beach Waves easy nachstylen lässt. Kneten Sie einfach das Spray in Ihre feuchten Haare ein und betonen Sie einzelne Strähnen mit ein wenig Gel. Binden Sie das Ganze zu einem tiefen Pferdeschwanz oder einem Dutt à la Marcel Ostertag zusammen und haben Sie den ganzen Tag Freude an einer Frisur, die gerne etwas zerzaust aussehen darf. Der perfekte Stilbruch zu einem cleanen Business-Look!

Ausgeflochten gut!

Flechtfrisuren sind und bleiben auch in der nächsten Saison ein absolutes Trend-Item, das auf unseren Köpfen einkehren darf. Denn die schönen und zuweilen auch sehr praktischen Looks lassen sich je nach Lust und Laune unterschiedlich gestalten. Von romantischen Kränzen bis hin zu coolen Cornrows im Hip-Hop-Style setzte Designer Dawid Tomaszewski auf einen angesagten Look mit 90er-Jahre-Charme. Dabei werden einzelne Partien an den Schläfen mit einem Stielkamm ordentlich abgeteilt und zu jeweils kleinen Zöpfen geflochten oder gedreht. Verbinden Sie das Ganze mit einem französischen Zopf oder binden Sie die einzelnen Zöpfe in einem hohen Pferdeschwanz zusammen und flechten Sie diesen anschießend. Ein cooler Style, der sich nicht nur für den Alltag, sondern auch den Strand bestens eignet.

Banana Love

Achtung, Achtung – Fingerspitzengefühl! Obwohl die klassische Bananen-Frisur in Fachkreisen als eine einfache Hochsteckfrisur gilt, so müssen Sie hier vor allem auf einige Dinge achten. Erstens: Waschen Sie Ihre Haare am Vortag, so sind Ihre Haare griffiger und die Frisur hat besseren Halt. Zweitens: Halten Sie genügend Haarklemmen und einen Toupierkamm bereit. Drittens: Setzen Sie auf einen starken Haarlack zur Fixierung. Los geht’s: Kämmen Sie bei dieser Frisur Ihre Haare erst glatt zu einer Seite hinüber und stecken Sie diese mittig in einer Linie mit mehreren Bobby Pins fest. Greifen Sie nun die verbleibenden Haare und zwirbeln Sie sie nach oben. Stecken Sie die Klemmen nun horizontal und seitlich in die Banane, damit sie nicht mehr sichtbar sind, und fixieren Sie das Ganze mit etwas Haarlack. Clever: Im Fall von Lena Hoschek wurde hier zusätzlich mit kleinen Schaumstoffkissen gearbeitet, um einen besonders hohen Bee-Hive zu kreieren.

Trickkiste

Schummeln ist in diesem Fall erlaubt! Sollten Ihre Haare einmal nicht so gut sitzen, dann zeigen Sie dem Bad Hair Day doch mal den Stinkefinger und setzen Sie auf praktische Clip-In Extensions. Das Neue daran? Machen Sie es wie Issever Bahri und hören Sie auf nach der passenden Farbe zu Ihrem Haarton zu suchen, sondern setzen Sie bewusst auf einen kontrastierenden Look. Wickeln Sie die falschen Haartressen einfach um Ihren eigenen Zopf und lassen Sie unkontrollierte Wellen und krauses Haar zuvor in einem eng geflochtenen Zöpfchen verschwinden. So haben Sie im Nu eine coole Two-Tone-Haar-Optik, die in der nächsten Saison garantiert Ombré und Co. ablösen wird.

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