Trends 2016

Schön schwedisch: 10 Top-Trends von der Fashion Week Stockholm

am 28.08.2015 um 17:30 Uhr

Kopenhagen oder Stockholm sind schon längst keine Insider-Tipps mehr, wenn es um angesagte Fashion-Hotspots geht. Jedes Jahr im August, wenn sich alles so langsam auf den kommenden Herbst einstellt, werden in Schwedens Hauptstadt Stockholm die Trends für den kommenden Sommer präsentiert. So auch dieses Jahr vom 24. bis zum 26. August 2015. Wir zeigen Ihnen heute die zehn heißesten Trends aus der schwedischen Mode-Metropole und verraten Ihnen hier und in der Fotoshow , was Sie sich schon jetzt davon abschauen sollten.

Die großen Trends werden nicht mehr nur in New York oder Mailand gemacht. Wer auf cleane Lässigkeit und puristische Eleganz steht, der wird besonders in Schweden fündig. Aber auch Liebhaber experimenteller Schnitte und Materialien werden von den Trends aus Stockholm nicht enttäuscht.

Stoffbänder um den Hals à la Altewaisaome

Das Label: Altewaisaome wurde 2009 im schwedischen Malmö von Natalia Altewai und Randa Saome gegründet, die ihr Handwerk jahrelang in Italien gelernt haben. Ihr Label steht für cleane Schnitte und vorrangig monochrome Looks, immer versehen mit aufregenden Details.

Der Trend: Ist es eine Kette? Ein Schal? Oder doch eine Krawatte? Wahrscheinlich von jedem ein bisschen. In der neusten Sommer-Kollektion von Altewaisaome für das Jahr 2016 entdeckten wir dünne, circa zwei Zentimeter breite Stoffbänder, die eng um den Hals geknotet wurden und dann locker um die Hüften wehten.

Must-do: Definitiv ein individuelles Accessoire zu einfach gehaltenen Looks. Kann im Herbst oder Winter auch super zu schlichten Oversized-Blusen in Kombination zu gerade geschnittenen Hosen getragen werden.

Geometrische Formationen à la Edwin Trieu

Das Label: Edwin Trieu gründete sein gleichnamiges Modelabel im Jahr 2012 in Stockholm und kreiert seine Entwürfe für starke, selbstbewusste sowie moderne Frauen. Zeitlosigkeit und skandinavische Einfachheit zeichnen seine Kreationen ebenso aus wie individuelle Schnitte und eine Vorliebe zum Color-Blocking.
Der Trend: Rechtecke, Kreise und Dreiecke bestimmten die neuste Kollektion von Edwin Trieu. Der Designer schafft diese geometrischen Formen nicht nur durch farbliche Akzente, sondern auch durch Ausschnitte sowie Cut-Outs.
Must-do: Ob Sommer oder Winter – geometrische Prints, Cut-Outs oder Applikationen sollten unbedingt in Ihren Kleiderschrank und kommen am besten zur Geltung, wenn sie der einzige Hingucker am Outfit bleiben.

V-Ausschnitte bei House of Dagmar

Das Label: Dagmar wurde im Frühjahr 2005 von den Schwestern Karin Söderlind, Kristina Tjäder und Sofia Wallenstam gelauncht und ist seitdem nicht nur in Schweden zum absoluten Insider-Tipp avanciert. Benannt wurde es nach der Großmutter der drei Geschwister, die außerdem als Inspirationsquelle gilt. Unkonventionelle Elemente treffen bei Dagmar auf qualitativ hochwertige Tragbarkeit. Verwendete Muster ziehen sich größtenteils aus Art-Deco-Elementen der zwanziger und dreißiger Jahre.

Der Trend: Wer denkt, dass V-Ausschnitte spießig sind, hat noch keinen Blick auf die Sommer-Kollektion 2016 von Dagmar geworfen. Hier werden die V-Ausschnitte fast schon spielerisch in nahezu jede Kreation integriert. Mal als tief dekolletiertes Element an wallenden Kleidern im Bohème-Stil, dann mal wieder an weiten Pullovern oder T-Shirt-Pullis, die zu weiten Plissee-Röcken getragen werden.

Must-do: V-Ausschnitte sind ein Muss – und zwar unbedingt auch schon im Herbst und Winter. Versuchen Sie, ähnlich wie bei Dagmar, mit V-Ausschnitt-Oberteilen aufregende Material-Kontraste zu setzen.

Pink Lady à la By Malina

Das Label: Die schwedische Designerin Malin Andrén, die in Stockholm und New York Modedesign studiert hat, steckt hinter dem 2010 gegründeten Label By Malina. Ihre Kreationen zeichnen Selbstbewusstsein ebenso aus wie zeitlose Schnitte oder fesselnde Muster und Farben. Für die Kleider wird bei By Malina ausschließlich einhundertprozentige Seide verwendet.

Der Trend: „Pink is my new obsession“, sang schon Aerosmith-Frontmann Steven Tyler. Dem können wir uns nur anschließen und auch Designern Malin Andrén scheint uns da zuzustimmen. Gleich mehrere Kreationen in grellem Pink entdeckten wir in ihrer neusten Kollektion für den Sommer 2016. Darunter ein Trenchcoat, ein leichtes Seidenkleid und ein Hosenanzug.

Must-do: Kurz und bündig – Pink ist ein Muss! Vor allem im Herbst und Winter trotzen Sie mit dieser Farbe jedem Schmuddelwetter, und wenn es nur eine pinkfarbene Handtasche ist.

Ein buntes Blumenmeer bei Ida Sjöstedt

Das Label: Keine Stockholm Fashion Week ohne Ida Sjöstedt, die inzwischen vor allem als Designerin für das Brautkleid von Prinzessin Sofia, ehemals Sofia Hellqvist, bekannt ist. Im Jahr 2000 hat die Schwedin Ida Sjöstedt ihr gleichnamiges Label gegründet und kreiert ihre Kollektionen seitdem frei nach dem Motto „stilvoller Kitsch“.

Der Trend: Was wäre der Sommer doch ohne die farbige Vielfalt der Blumen. Das dachte sich auch Ida Sjöstedt und schenkt uns mit ihrer Sommer-Kollektion ein textiles Blumenmeer. Ob Blumen-Applikationen, Spitze in Blumenform, detailgetreue Blumen-Stickereien oder Blumen-Prints auf Strumpfhosen – nichts geht im Sommer 2016 ohne Blumen.

Must-do: Setzen Sie auch im Herbst und Winter auf zarte Blumenkleider, die Sie mit farblich passenden Wollstrumpfhosen und Lederwesten oder -jacken ganz im „Flower Power“-Stil kombinieren.

Entdecken Sie nun in unserer Fotoshow diese und fünf weitere Trends der Fashion Week Stockholm SS 2016 .

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