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Federleicht! Angesagte Feder-Looks für den Abend und den Alltag

am 19.12.2013 um 18:41 Uhr

Greifen Sie mal wieder zur Feder! Auch wenn wir handschriftliche Grüße durchaus gutheißen, gilt unsere Aufforderung ganz allein dem modischen Feder-Spiel. Federn sind nämlich die neuen Pailletten und verwandeln Kleider, Röcke, Jacken und Accessoires in einzigartige Kreationen. Chanel, Gucci, Oscar de la Renta oder Emilio Pucci – Federn flatterten uns auf nahezu jedem Runway entgegen. Hier werden also keine Federn gelassen, sondern mit Anmut getragen. Entdecken Sie mit uns die Feder-Trends der Laufstege und lassen Sie sich in der Bildergalerie von aufregenden Looks inspirieren.

Leichtigkeit, Eleganz und Exklusivität – das sind die Eigenschaften, die wir mit Federn verbinden. Damit auch Sie wie eine Feder im Wind durch die Trend-Flut kommen, zeigen wir Ihnen heute, wie Sie die feinen Federn nicht nur an eleganten Abendlooks zur Schau stellen, sondern sich auch im Alltag mit fremden Federn schmücken können.

Geschmückt und gefedert

Wir sahen die Unschuld in Weiß bei Chanel oder Jason Wu, pinkfarbene Extravaganz bei Oscar de la Renta und Dries van Noten sowie verzückend schillerndes Grün bei Gucci. All das in Form flauschiger und sanft schwingender Feder-Kreationen. Während Karl Lagerfeld für Chanel filigrane und schlanke Federn an Saum und Schleppe von Stufenkleidern oder voluminöse Bolero-Blüschen verarbeitete, sahen wir bei Gucci hell- bis smaragdgrüne Federn pfauenartig drapiert an schwarzen Netzoberteilen. Die verschiedensten Feder-Kreationen, die Looks kreierten, die von romantisch verspielt über feminin elegant bis hin zu verführerisch sexy alles bereithielten.

The Black Swan

Auch beim leichten Feder-Spiel gilt: Schwarz ist Trumpf. Falls Ihnen also weder der Sinn nach Weiß, Pink oder Grün steht, liegen Sie mit schwarzen Feder-Looks auf der sicheren Seite. Von Vorteil ist vor allem, dass Pieces mit schwarzen Federn in einer breitgefächerten Vielzahl zu finden sind. Aber auch hier können Sie auf aufregend erfrischende Kreationen treffen.
So entdecken wir bei Giambattista Valli eine schwarz-weiße Tweedjacke, die nicht nur durch Pailletten und Perlen zum Hingucker wird, sondern vor allem durch die langen Federn, die in den Saum der Ärmel eingearbeitet wurden. Schwarze Feder-Eleganz verbreiten Sie zudem mit dem Kleid von Steffen Schraut, das schmal geschnitten und mit Straußenfedern verziert, ein glamouröses Cocktailkleid abgibt; mit einem farbigen Metallic-Pullover, einer blickdichten Strumpfhose und Ankle-Boots aber auch einen Büro-Alltag übersteht.

Raus aus den Federn, rein in die Federn

Apropos Büro-Alltag: Feder-Looks erfordern längst nicht mehr einen Runway, einen roten Teppich oder einen offiziellen Anlass. Richtig kombiniert dürfen Sie sich auch im „normalen Leben“ von den zarten Federn tragen lassen. Also, aufgewacht und raus aus den Federn! Denn hier ist unser Daily-Favorit: Ein navyfarbener Feder-Rock, besetzt mit Straußenfedern, von Cynthia Rowley, in Kombination zu einem lässigen, goldfarbenen Metallic-Pullover, unterlegt mit schwarzen Fädchen, von DKNY und schwarzen Leder-Booties von Chloé. Verzichten Sie jetzt nur noch auf Accessoires und zu viel Make-up und schon müssen Sie keine Styling-Federn lassen.

Schmückende Federn

Es liegt in der Natur der Dinge: Federn, die sonst zartes Vogelvieh schmücken, eignen sich demzufolge auch für die Verarbeitung und Verzierung exklusiver Accessoires, wie Ohrringe, Ringe oder Ketten und finden sich sogar an Schuhen oder Taschen. Unser Geheimtipp: Die Halskette von Fiona Paxton. In einem edlen Grau und gefertigt von indischen Handwerkskünstlern, besticht diese Kette durch den Kontrast von antik anmutenden Metallketten und flauschigen Marabu-Federn. Ein originelles Statement-Piece, das Sie am besten zu schwarzen oder einfarbigen Blusen kombinieren.

Kribbelt es Ihnen schon in den Federn, Entschuldigung, in den Fingern? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Bildergalerie und lassen Sie sich für Ihren nächsten gefiederten Shopping-Trip von unseren exklusiven Feder-Looks inspirieren .

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