Diät

Da liegt der Fehler: 10 Gründe, warum es mit dem Abnehmen nicht klappt

am 31.03.2016 um 11:36 Uhr

Kein Sorge, Sie sind nicht allein. Glauben Sie es ruhig, denn die Mehrheit der Damen wird beim ambitionierten Versuch abzunehmen fuchsteufelswild, wenn die Waage mal wieder nicht mitspielt und sich das Gewicht – wenn überhaupt – nur um ein paar Milligramm zum Positiven entwickelt. Man isst gesund, treibt Sport und verzichtet auf Kohlenhydrate – nichts funktioniert. Wir verraten Ihnen hier und in unserer Fotoshow zehn mögliche Gründe, warum es mit dem Abnehmen nicht klappen will.

Kalorien zählen, täglich Sport treiben und auf süße Sünden verzichten – gehen Sie ein wenig entspannter an Ihr Gewicht heran, dann wird es mit dem Abnehmen auch klappen.

Achtung, Gewöhnungsgefahr

Wow, Sie gehören also zu jenen vorbildlichen Damen, die sich tatsächlich mindestens viermal wöchentlich in die Sport-Kluft schmeißen und bei einem harten Workout ihren Kilo-Frust aus der Seele schwitzen. Bravo. Seien Sie sich allerdings auch darüber im Klaren, dass sich Ihr Körper an eben jene Routine gewöhnt, das Workout dadurch nicht mehr zum nennenswerten Kraftakt wird und Ihr Stoffwechsel auf Sparflamme schaltet.

Was Ihr Körper braucht, sind neue Reize. Etwa alle zwölf Wochen sollten Sie Ihr Trainingsprogramm wechseln – neue Geräte und Kurse ausprobieren. Dadurch wird nämlich vor allem auch Ihr Stoffwechsel angeregt.

Ja zu Muckis

Es ist schon so ein leidiges Thema mit Frauen und Muskeln. Auch wir möchten Ihnen nur ans Herz legen, keine Angst vor unnatürlich monströsen Muskelmassen zu haben. Beschränken Sie sich nicht nur aufs Joggen, den Crosstrainer oder das Fahrrad, sondern versuchen Sie sich das eine oder andere Mal auch an Kraftübungen und -geräten.

Denn auch fehlende Muskelmasse kann ein Grund dafür sein, dass Ihre Gewichtsabnahme stagniert. Muskeln sind nämlich der wichtigste Fettverbrenner im menschlichen Körper und arbeiten dabei rund um die Uhr. Sollten Sie allerdings zu wenig Muskelmasse aufweisen, kann es durchaus sein, dass Ihr Körper rebelliert und sich selbst schützt, bevor die wenige, wichtige Muskelmasse abgebaut wird.

Körperliche Erschöpfung durch Crash-Diäten

Der Sommer naht, eine Hochzeit oder wichtige Veranstaltung steht an: Jetzt müssen noch einmal ganz schnell fünf Kilo purzeln. Ab sofort gibt es also nur noch 1000 Kilokalorien pro Tag, viel Brühe und Sport, Tag ein Tag aus. Dass das nicht gesund ist, können wir uns wohl alle denken.

Während einer Crash-Diät fehlen Ihrem Körper erheblich Nährstoffe, wodurch Sie zwar vorerst rasch abnehmen, der Stoffwechsel allerdings bald in den Ruhemodus schaltet und Sie die Folgen des Jojo-Effekts so schneller als gedacht zu spüren bekommen werden. Abnehmen fällt somit dauerhaft sehr schwer.

Wenn Sie sich und Ihren Körper also schon seit Jahren mit strikten Crash-Diäten aus der Gewichtshölle befreien wollen, wäre jetzt die beste Zeit für eine Pause. Ihr Körper ist irgendwann so erschöpft, dass er diese Auszeit mehr als nötig hat und deswegen auf kein „Wundermittel“ mehr reagiert.

Zu wenig Essen

Sie werden es kaum glauben, aber auch durch eine zu geringe Nahrungsaufnahme kann Ihr Traum vom Wunschgewicht verhindert werden. Wie bereits erwähnt, schaltet Ihr Stoffwechsel bei weniger als 1000 Kilokalorien am Tag in den Sparmodus. Ihr Körper geht davon aus, dass er sich in einer Hungersnot befindet und versucht somit seine Reserven – also das Fett – zu schützen und verbrennt stattdessen wichtige Muskelmasse. Ganz schön kontraproduktiv, oder?

Essen Sie also regelmäßig und mindestens 1200 Kilokalorien pro Tag, um Ihren Körper ausreichend zu versorgen und sich so zusätzlich vor Heißhungerattacken durch Unterzuckerung zu schützen. Zwingen Sie sich dazu, morgens, mittags und abends eine Mahlzeit zu sich zu nehmen und haben Sie stets gesunde Snacks wie Obst oder Nüsse zur Hand, damit Sie bei der Zwischenmahlzeit nicht wieder zum Schokoriegel greifen. Wer ständig nascht, gibt seinem Körper nämlich nie Möglichkeit, ungewollte Fettreserven anzugreifen.

Zu gesunde Ernährung

Und noch ein Punkt, der Sie stutzig werden lassen könnte: Auch zu viele gesunde Lebensmittel können Sie am Abnehmerfolg hindern. Wer täglich an immer dem selben Salat knabbert, sich von Abnehm-Drinks und viel Eiweiß ernährt, langweilt seinen Körper schnell. Dieser weiß irgendwann nichts mehr mit der altbekannten Energie anzufangen und verbrennt dadurch weitaus weniger Fett als er eigentlich könnte. Das werden Sie merken, denn abnehmen tun Sie so nicht.

Die in Fitnesskreisen so bekannten Cheatdays aka Schlemmertage, die eine gesunde Portion Kohlenhydrate und Zucker erlauben, haben daher also durchaus Berechtigung. Sie reißen Ihren Körper aus dem Ruhemodus. Portionieren Sie Ihre Mahlzeiten, kauen Sie langsam und genießen Sie ruhig auch einmal einen Teller schmackhafte, italienische Pasta.

Völlegefühl durch Ballaststoffmangel

Ein anderes Problem haben Abnehm-Anwärterinnen, die ständig über einen kugelrunden Bauch klagen und das, obwohl Sie sich doch eigentlich besonders gesund ernähren, sich sportlich betätigen und so weiter. Grund für dieses unangenehme Völlegefühl kann ein Ballaststoffmangel sein.

Essen Sie also vor allem morgens und mittags ausreichend ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und unverarbeitete Vollkornprodukte wie Haferflocken und braunen Reis. Dadurch wird nicht nur Ihre Verdauung angeregt, sondern auch ein angenehmes Sättigungsgefühl suggeriert, Sie fühlen sich weitaus leichter und weniger aufgebläht.

Trinken ist und bleibt ein Erfolgsgarant

Dass Wasser wichtig ist, um die Nieren aktiv zu halten, ist keine neue Weisheit. Was dies allerdings mit der Gewichtsabnahme zu tun hat, wissen die Wenigsten: Wenn die Nierentätigkeit durch zu wenig Flüssigkeitszufuhr verlangsamt wird, unterstützt die für den Stoffwechsel zuständige Leber den Körper beim Entgiften. Dadurch wird der Fettabbau also erst einmal zweitrangig, um die Nierentätigkeit voran zu treiben. Das Hüftgold kann sich also wacker halten.

Trinken Sie über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser und vermeiden Sie stoßartige Flüssigkeitszufuhren, da der Darm nur etwa 500 Milliliter pro Stunde aufnehmen und verarbeiten kann.

Zu viel Stress

Wenn wir uns in Stresssituationen befinden, produziert der Körper eine höhere Menge Cortisol, um dem Körper mehr Energie zu liefern. Dieses Hormon sorgt allerdings auch dafür, dass der Körper mehr Fett einlagert und das selbst, wenn man nicht mehr isst als gewohnt. Zusätzlich wird auch hier die wertvolle und formgebende Muskelmasse verbrannt. Wären also zwei Fakten, die alles andere als hilfreich beim Abnehmen sind.

Nehmen Sie sich bewusst Auszeiten, um zur Ruhe zu kommen. Yoga ist beispielsweise eine tolle Möglichkeit der Entspannung, die gleichzeitig etwas für Ihre Fitness tut. Stellen Sie außerdem keine zu hohen Ansprüche an sich. Niemand ist perfekt.

Zu wenig Schaf

Das richtige Schlafpensum ist beim Abnehmen enorm wichtig und Schlafmangel beinahe mit Stress gleichzustellen. Wenn Sie regelmäßig zu wenig schlafen, befindet sich Ihr Körper in einem ständigen Stresszustand und lagert dadurch reichlich Fett ein. Außerdem werden bei Schlafmangel appetitanregende Hormone ausgeschüttet, um Ihrem Körper mehr Energie zu liefern. Diese führen in den meisten Fällen zu Heißhungerattacken.

Versuchen Sie täglich mindestens sieben Stunden zu schlafen, im Optimalfall sogar neun. Dadurch wird nicht nur Ihr Cortisolspiegel gesenkt, sondern auch vermehrt Somatropin ausgeschüttet, welches den Fettabbau begünstigt. Man kann im Schlaf also tatsächlich abnehmen. Dazu kommt, dass Ihr Körper nur in der Lage ist, die Sportroutine dauerhaft auszuhalten, wenn er über Nacht genügend Energie tanken kann.

Hochmut kommt vor dem Fall

Wer einmal den Entschluss gefasst hat, endlich abzunehmen, sich zu gesunder Ernährung und regelmäßigem Sport zu zwingen, neigt oft dazu, es zu übertreiben. Wer täglich bis zur absoluten, körperlichen Erschöpfung schwitzt und trainiert, tut weder seinem Gewicht noch seinem Körper einen Gefallen. Mal ganz von gesundheitlichen Folgen für die Muskeln, Sehnen und Bänder abgesehen, bremsen zu harte Workouts den Fettstoffwechsel eher aus, als ihn anzutreiben. Und auch ein Muskelkater ist nicht unbedingt förderlich, um sportlich bei der Sache zu bleiben.

Beschränken Sie Ihr Trainingspensum als Anfänger auf zwei bis drei Workouts pro Woche und bieten Sie Ihrem Körper dabei einen Mix aus Ausdauer- und Krafttraining.

In unserer Fotoshow erklären wir Ihnen die zehn häufigsten Ursachen dafür , warum es es mit dem Abnehmen nicht klappt, noch einmal kurz zusammengefasst.

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