Nix da mit Diät!? Ist High-Tech der bessere Fettkiller?

am 27.05.2013 um 16:17 Uhr

Und schon wieder will der oberste Knopf der Lieblingsjeans einfach nicht zugehen. Spätestens in diesem Moment wird klar: Es wird wohl mal wieder Zeit, auf die Linie zu achten. Das heißt gesunde Ernährung, schweißtreibende Sporteinheiten und Schoko-Verzicht. Allein bei der Vorstellung wird manch einem schon schwummrig.

Doch wozu haben wir denn in jeden Lebensbereichen Wunder der Technik? Da sollte es doch auch etwas geben, was einem die Gewichtsabnahme erleichtert. Und tatsächlich, es gibt sie, die Hightech-Methoden, die unnötige Fettpölsterchen im Nu verschwinden lassen sollen. Doch ist das wirklich so einfach, wie es klingt?

Intralipolysetherapie mit Aqualyx

Bevor Sie vor Freude in die Luft springen: Die Intralipolysetherapie befreit Sie nicht von überflüssigen Kilos, sondern trägt lediglich dazu bei, an einzelnen Stellen, wie zum Beispiel am Doppelkinn, an den so genannten „Love handles“ oder am Bauch kleine Fettpölsterchen zu reduzieren. Aqualyx wurde in sieben Jahren Forschung entwickelt und wird direkt in die betroffenen Stellen injiziert. Bewirkt wird dadurch ein Abschmelzen der Fettzellen und der Fettabbau soll dort fortan gesteigert werden. Überflüssiges Fett wird dann vom Körper auf natürlichem Wege abgebaut und der Umfang der betreffenden Stellen soll sich messbar verringern.

Empfehlenswert sind je nach Fettanteil betreffender Stellen ein bis vier Sitzungen im Abstand von drei Wochen. Es versteht sich von selbst, dass diese Behandlung nur von einem dafür speziell ausgebildeten Arzt durchgeführt werden darf und ganz billig ist diese Methode leider auch nicht: 300 bis 1.000 EUR müssen Sie für die Erstbehandlung schon einplanen.

Frieren Sie sich schlank: Kyro-Therapie

Ab in die Kältekammer! Das ist im Leistungssport schon lange gang und gäbe, da die kurzzeitige Zufuhr von extremer Kälte die Leistungsfähigkeit steigert. Drei Minuten bei trockenen Minus 150 Grad können jedoch auch dafür sorgen, dass Ihre Haut deutlich straffer und Cellulite verringert wird. Durch die extreme Kälte verengen sich die Gefäße, das Blut verlagert sich ins Zentrum und das Herz muss auf einmal viel mehr Blut durch Ihren Körper pumpen. So wird nicht nur der Stoffwechsel vorangetrieben, sondern auch die Muskeln werden nun viel stärker durchblutet. Auch, wenn Sie bei dieser Methode schnell viele Kalorien verbrennen bzw. erfrieren, trägt natürlich auch diese Hightech-Methode nicht dazu bei, dauerhaft viele Kilos zu verlieren.

Schlank cremen durch Body-Firming-Cremes?

Sie werden es wohl bereits erahnen: Auch Cremes können eine ausgewogene Ernährung und Sport nicht ersetzen, aber zumindest dazu beitragen, müde und schlaffe Haut – besonders an den Oberschenkeln – zu straffen und Cellulite zu verringern. Auch das kann ja das Körpergefühl schon einmal deutlich verbessern. Die Auswahl ist hier natürlich groß, weshalb wir Ihnen an dieser Stelle gerne ein paar Tipps geben.

Brandneu und ab März im Handel ist zum Beispiel die straffende Körperpflege Firm Corrector von Biotherm / 200ml, 49 EUR. Bestehend aus dem Extrakt einer Mikroalge, die die Fähigkeit hat, ihre Festigkeit zu verändern, trägt sie dazu bei, die Hautfestigkeit ebenfalls mitbestimmen zu können, indem sie den Zellzusammenhang stärkt. Clou der Creme: Sie verteilt sich nicht nur wunderbar zart auf der Haut, sondern sorgt durch die Zugabe eines perlmutt-schimmernden Inhaltsstoffes ebenso für einen leichten Schimmer auf Ihrer Haut. Die ideale Creme für den kommenden Sommer.

Auch das Aromatic Sculpting Gel Anti-Cellulite von Shiseido / 200 ml, 50 EUR sorgt durch seine angenehm kühlende Textur für eine straffere Haut. Sogenannte „entkoppelnde Proteine“, die an der Fettverbrennung beteiligt sind, bilden die Grundlage dieser Creme, deren Wirkstoff aus Poria-Cocos-Extrakt und Koffein besteht. Ein angenehmer Duft von Limone, Grapefruit und Muskattellersalbei wirkt zudem sehr belebend.

Die Slim-Effect-Linie von Decléor und im Besonderen die Aromessence / 100ml, 52 EUR, bestehen zu 100 Prozent aus natürlichen Wirkstoffen. Ätherische Öle aus Grapefruit, Majoran, Elemi, Geranium, Lemongrass und Rosmarin kurbeln die Mikrozirkulation an und sorgen für eine Entschlackung des Gewebes. Das Schönheitskonzentrat von Aromessence besticht durch seine trockene und nicht fettende Textur, die über den ganzen Körper einmassiert wird und sich demzufolge auch sehr gut als Massageöl eignet.

Es zeichnet sich also ab: Jede noch so ausgeklügelte Hightech-Methode ersetzt leider nicht gesunde Ernährung und ausgiebige Bewegung. Große Mengen Körperfett zu reduzieren wird demzufolge noch lange harte Arbeit bleiben.

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