Kinofilm

10 Facts, die Sie über die „Fifty Shades of Grey“-Verfilmung wissen sollten

am 08.02.2015 um 13:24 Uhr

Das Warten hat bald ein Ende: Am 12. Februar 2015 kommt „Fifty Shades of Grey” endlich in die deutschen Kinos. Einen Tag zuvor, am 11. Februar, feiert der heiß ersehnte Film, der sich um die erotische Beziehung zwischen der Literaturstudentin Anastasia Steele und dem geheimnisvollen, charmanten Unternehmer Christian Grey dreht, auf der 65. Berlinale internationale Premiere. Bevor gerade wir Frauen bald scharenweise die Kinosäle füllen und uns von der knisternden Liebesgeschichte in den Bann ziehen lassen, verraten wir Ihnen hier und in der Fotoshow schon einmal zehn spannende, lustige und skurrile Fakten rund um die „Fifty Shades of Grey“-Verfilmung, die Sie sicher noch nicht kannten.

Die Romantrilogie von Autorin E.L. James zu „Fifty Shades of Grey“ ist seit ihrem Erscheinen in den Jahren 2011 und 2012 ein absoluter Bestseller: Über 100 Millionen Exemplare wurden weltweit verkauft, die Bücher bereits in 51 Sprachen übersetzt. Und die Kinokassen laufen schon seit dem Vorverkaufsbeginn am 12. Dezember 2014 in Deutschland heiß: Mehr als 80.000 Tickets hat die Kinokette CineStar bislang verkauft und auch andere Betreiber melden Verkaufszahlen im Zehntausender-Bereich. Selbst legendäre Filmreihen wie der „Herr der Ringe“ konnten da nicht mithalten. Um dem Andrang der „Fifty Shades of Grey“-Fans gerecht zu werden, wird der Film von den Kinobetreibern in mehr Sälen als ursprünglich geplant vorgeführt. Während jetzt noch die Ruhe vor dem Sturm herrscht, versüßen wir Ihnen die Wartezeit mit zehn spannenden Fakten zum Film.

1. Erst Fanfiction, dann Roman, jetzt Kinofilm

Dass der Film „Fifty Shades of Grey“ auf einer Romanvorlage basiert, ist ja nun kein Geheimnis mehr. Interessant ist jedoch, wie diese wiederum zustande gekommen ist: Autorin E.L. James erfand die Geschichte nämlich nicht einfach aus dem Nichts heraus, sondern schrieb sie im Jahr 2009 im Internet als aufregende Fanfiction, also als Geschichte mit ausgedachter Handlung zu einem zugrundeliegendem Werk, zur „Twilight“-Saga von Autorin Stephenie Meyer. Deshalb hießen die beiden Protagonisten ursprünglich auch nicht Anastasia Steele und Christian Grey, sondern Isabella Swan und Edward Cullen, denn die Story handelte von dem Liebespaar der erfolgreichen Vampirgeschichte.

Nachdem die Kritik an den ausführlichen Beschreibungen von Sado-Maso-Praktiken im Zusammenhang mit den Twilight-Hauptcharakteren in der Geschichte immer lauter wurde, überarbeitete E.L. James ihre Fanfiction und änderte die Namen der Protagonisten. So entwickelte sich die ganz eigene Handlung von „Fifty Shades of Grey“. Der Kinofilm ist damit der erste überhaupt, der auf einer Fanfiction beruht.

Übrigens: Die Autorin zog niemals in Betracht, Robert Pattinson und Kristen Stewart, die Darsteller von Edward Cullen und Isabella Swan in den „Twilight“-Filmen, für ihre eigene Buchverfilmung zu gewinnen. In einem Statement zu ihren Fans beschrieb sie diese Option als einfach „zu merkwürdig“.

2. Gar nicht so viel Sex, wie gedacht

Eines ist durch die Vorlagen bereits klar: In dem Film wird es nicht nur um subtile Romantik, sondern um die ganz offensive und freizügige Darstellung des Liebeslebens der beiden Hauptcharaktere Anastasia Steele und Christian Grey, gespielt von Dakota Johnson und Jamie Dornan, gehen. Wer jetzt allerdings denkt, dass der gesamte Film eine Schmuddelszene nach der nächsten zeigt, der täuscht: Gerade mal 20 der insgesamt 100 Spielminuten des Films sollen die sexuellen Spielereien der beiden Protagonisten zeigen. Ob man davon jetzt enttäuscht oder erleichtert ist, bleibt wohl jedem selbst überlassen.

3. Schlüpfrige Vorbereitung

Auf seine Rolle als Unternehmer, Milliardär und sexueller Draufgänger mit sadomasochistischen Vorlieben, kurz die des Christian Grey, bereitete sich Schauspieler Jamie Dornan besonders gewissenhaft vor. Wie er in einem Interview mit der britischen „Elle“ verriet, besuchte er vor Drehbeginn einen SM-Club, um einem „Dominierer“ und seinen Gespielinnen beim Liebesakt zuzuschauen und dadurch einiges für seine Rolle dazuzulernen. Außerdem traf er sich gemeinsam mit der Regisseurin des Films, Sam Taylor-Johnson, im Vorfeld mit einer Domina, um diese Materie noch besser verstehen zu lernen, wie Taylor-Johnson dem „Red“-Magazin erzählte. Ob der verruchte Unterricht erfolgreich war, können wir dann bald auf der Leinwand selbst beurteilen.

4. Die umkämpfte Rolle des Christian Grey

Apropos Jamie Dornan: Der Schauspieler war keinesfalls die erste Wahl für die Rolle des Christian Grey. Als bekannt gegeben wurde, dass „Fifty Shades of Grey“ verfilmt wird, brachen unter den Fans hitzige Diskussionen darüber aus, wer die Rolle des charmanten, aber durchtriebenen Geschäftsmannes am besten verkörpern könnte. Als heißer Kandidat galt unter anderem Ian Somerhalder, der vielen durch seine Rolle als Bösewicht Damon Salvatore in der TV-Serie „The Vampire Diaries“ bekannt sein dürfte.

Den Zuschlag bekam im September 2013 jedoch ein ganz anderer, den viele Fans gar nicht auf dem Schirm hatten: Charlie Hunnam, ein Star der Serie „Sons of Anarchy“, wurde von E.L. James höchstpersönlich als Christian Grey verkündet. Das gefiel vielen Anhängern der Romantrilogie aber so gar nicht, weshalb der Schauspieler schon vorab mit viel Kritik und Protesten zu kämpfen hatte. Im Oktober 2013 machte Charlie Hunnam schließlich einen Rückzieher, offiziell, weil die Dreharbeiten zum Streifen mit denen zu seiner Erfolgsserie kollidiert wären. Vielleicht wurde ihm der Rummel um seine Person noch vor Drehbeginn aber einfach zu groß. Jedenfalls macht er mit seinem Ausstieg den Weg für den irisch-britischen Schauspieler Jamie Dornan frei.

Dieser fiel übrigens beruflich vor allem durch seine Rolle als „Graf Axel von Versen“, dem Liebhaber von Kirsten Dunst alias Marie Antoinette in der gleichnamigen Verfilmung von 2006 auf. Hier konnte er also schon erste Erfahrungen als Leinwand-Frauenheld sammeln. Außerdem absolvierte er einige Gastauftritte in der TV-Serie „Unce Upon a Time“. Auch als Model konnte Jamie Dornan schon Erfolge feiern und stand unter anderem für Calvin Klein, Armani und Hugo Boss vor der Kamera. Seit April 2013 führt er ein gesetztes Leben: Er ist mit der Schauspielerin Amelia Warner verheiratet, die gemeinsame Tochter kam im November 2013 auf die Welt. Vom braven Familienvater zum schamlosen Verführer? Wir sind auf diesen Rollenwechsel gespannt!

5. Echte Schmerzen und wahre Schockmomente

Während der Dreharbeiten zu „Fifty Shades of Grey“ ging es zwischen Jamie Dornan alias Christian Grey und Dakota Johnson alias Anastasia Steele natürlich heiß her. Um die Sexszenen so authentisch wie möglich zu gestalten, gingen die beiden mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwille ans Werk. Beim mehrfach wiederholten Drehen einer besonders wilden Bettszene, in der Grey seine Gespielin mit voller Wucht aufs Bett wirft, erlitt Dakota Johnson ein Schleudertrauma und trug eine leichte Nackenverletzung davon. Keine Sorge, die Schauspielerin ist mittlerweile wieder wohlauf, wird sich beim Anschauen des Films aber sicher noch lange an die schmerzhaften Dreharbeiten zurückerinnern.

In Erinnerung bleibt Dakota Johnson sicherlich auch die Szene, in der sie als Anastasia Steele zum ersten Mal Christian Greys spezielles „Spielzimmer“ zu Gesicht bekommt. Die Produzenten des Films wollten, dass Johnson so überrascht und geschockt wie möglich herüberkommt, weshalb sie das Zimmer vor dem Dreh dieser Szene selbst auch nicht sehen durfte. Anastasias Reaktion auf der Leinwand wird also keinesfalls gespielt sein.

In unserer Fotoshow haben wir für Sie diese und weitere spannende Fakten zur „Fifty Shades of Grey“-Verfilmung zusammengefasst.

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