Ernährung

Geht das – Figurbewusst durch die Vorweihnachtszeit!?

am 28.11.2013 um 16:20 Uhr

Der erste Advent nähert sich und überall locken die leckersten Düfte und süßen Verführungen: Frischgebackene Plätzchen, gebratene Mandeln, Glühwein und frisch gegrillte Rostbratwurst, Spekulatius, kandierte Äpfel, saftige Stollen, heiße Maronen, Lebkuchenherzen – und und und! Die Liste der Leckereien ist wirklich unendlich lang, die Kalorienbilanz der duftenden Weihnachtsnaschereien unendlich hoch. Unmöglich, da unbeschadet durch die Weihnachtszeit zu kommen, ohne sich in kargem, traurigen Verzicht zu üben? Das muss nicht sein! Wir haben einige Tipps für Sie, wie Sie sehr wohl möglichst figurenbewusst durch die Vorweihnachtszeit kommen, ohne sich die Gaumenfreuden gänzlich verkneifen zu müssen.

Die vorweihnachtliche Zeit ist eine Vorbereitung auf Weihnachten – traditionell wird ab dem ersten Advent die weihnachtliche Zeit eingeläutet, in freudiger Erwartung auf Heiligabend. Dementsprechend werden die Leckereien auch schon mindestens vier Wochen vorher überall sichtbar, vor allem in den Supermärkten gruppieren sich schier unendliche Regale voller Köstlichkeiten. Leider verschiebt sich die vorweihnachtliche Zeit seit einigen Jahren immer weiter nach vorne – mittlerweile gibt es die ersten Schokoweihnachtsmänner und Lebkuchenherzen schon Ende Oktober, eigentlich viel zu früh. Der erste Schritt, schlemmend und gesund durch die Vorweihnachtszeit zu kommen, ist, sie tatsächlich traditionell erst ab dem ersten Dezember einzuläuten. Lebkuchen schon Wochen vorher? Eigentlich ziemlich unnötig.

Die Balance wahren: Weniger isst mehr!

Eines vorweg: Weihnachten ist nicht dazu da, dass man ständig nur über seine Kalorienbilanz nachdenkt, und überlegt, ob dieses eine Plätzchen nun zu viele Kalorien hat oder nicht – genießen und schlemmen Sie ruhig, das macht schließlich auch einen großen Teil der Lebensfreude um Weihnachten herum aus. Trotzdem sollten Sie keine ungesunde Völlerei betreiben und Weihnachten als Freifahrtschein benutzen, einfach alles zu essen, was man sonst auch nicht so essen würde. Verzichten Sie auf nichts, nach was es Ihnen gelüstet, halten Sie nur die Masse in einem gesunden Rahmen. Die Balance macht‘s! Suchen Sie sich kleine Ausgleiche: Sie sind auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs und haben Appetit auf eine Bratwurst? Dann gönnen Sie sich eine mit ordentlich Mayo und lassen dafür eben die gebrannten Mandeln weg, ein guter Deal.

Selbstgemacht macht den Unterschied!

Plätzchen, Kuchen und Stollen selbst backen – das ist ebenfalls ein Geheimnis für eine halbwegs gesunde Weihnachtszeit. Dann können Sie problemlos das ungesunde Weißmehl mit etwas Vollkornroggenmehl mischen, den Teig mit Honig süßen, sowie gesunde, hochwertige Butter anstatt billigem Öl verwenden! Außerdem, wenn Sie selbst backen und kochen, anstatt einfach fertige Ware zu kaufen, wissen Sie nicht nur ganz genau, was in Ihren Plätzchen so drin ist, sondern Sie wissen es auch mehr zu schätzen! Dann essen Sie vielleicht auch lieber ein Plätzchen, aber mit Genuss, anstatt eine Handvoll Fertigzeug einfach so.

Weihnachtliche Kalorien im Überblick

Aber wissen Sie denn überhaupt, wie viel Kalorien so ein Lebkuchenherz oder eine kleine Papiertüte gebrannter Mandeln hat? Wir haben für Sie einige der leckersten Gaumenfreuden auf ihre Kalorien hin untersucht: Ein 200 Gramm schweres, mit bunter Zuckerschrift verziertes Lebkuchenherz, belegt in puncto Kalorien Platz Eins, mit nahezu 900 Kalorien gehört es so zu den sündigsten Weihnachtsleckereien (im Vergleich dazu: 200 Gramm Obstsalat haben zum Bespiel ca. 170 Kalorien). Gebrannte Mandeln, der Klassiker auf dem Weihnachtsmarkt, belegen Platz Nummer Zwei, eine kleine 100-Gramm-Tüte hat ganze 520 Kalorien. Unsere Alternative: Greifen Sie anstatt zu gebrannten Mandeln doch lieber zu einer Tüte heißer Maronen. Die Esskastanien schmecken auch lecker, sind aber deutlich fett- und kalorienärmer: Eine 100-Gramm-Tüte Maronen hat ca. 180 Kalorien – klingt doch schon besser, oder? Eine große Bratwurst mit Brötchen und Ketchup (ca. 200 Gramm) schlägt mit rund 600 Kalorien zu Buche, Alkohol ist auch sehr gehaltvoll und verführt doppelt: Ein Becher Glühwein zum Beispiel hat um die 200 Kalorien, aber führt auch gleich wieder zu Heißhunger auf Fettiges. Nach dem dritten Becher Glühwein, wird dann die zweite Bratwurst schneller genascht, als einem lieb ist!

Unser Fazit ist daher: Niemand sollte in der Vorweihnachtszeit voller Leckereien auf seinen liebsten Gaumenschmaus verzichten, sondern in Maßen schlemmen. Wer dann auch noch auf den richtigen Ausgleich achtet, sowie ab und zu mal die schlimmsten Sünden durch kalorienärmere Varianten ersetzt, ist auf der sicheren Seite! Stöbern Sie doch einmal durch unsere Bildergalerie voller Weihnachtsleckereien .

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