Fitness

Hoch die Gewichte: Warum Krafttraining für den Traumkörper so wichtig ist­­­

am 28.07.2014 um 16:25 Uhr

Gehören auch Sie zu den Damen, die heilfasten, detoxen, fleißig ihre Joggingrunde im Park drehen, den Bauch-Beine-Po-Kurs zweimal wöchentlich besuchen, viel Geld in Schlank-Drinks investieren, am Abend auf Kohlenhydrate verzichten und der gewünschte Body trotzdem auf sich warten lässt? Viele Frauen sind derzeit besonders motiviert, etwas an sich, ihrer Fitness und dem äußerlichen Erscheinungsbild zu ändern. Das ist gut, sehr gut. Allerdings bringen all diese Methoden oder das Trainieren mit bunten 1-Kilogramm-Hanteln nicht unbedingt viel, außer Demotivation und einen heftigen JoJo-Effekt. Wir erklären Ihnen hier und in unserer Fotoshow, warum Krafttraining zwingend zum Abnehmen dazugehört und verraten, warum Gewichte eben nicht nur etwas für das vermeintlich stärkere Geschlecht sind.

Glauben Sie, dass Ihr Bauch straffer, Ihre Arme definierter und Ihre Cellulite einzig und allein vom Joggen, dem Verzicht auf Zucker und Co. minimiert wird? Nicht wirklich, oder? Was Sie brauchen, sind Muskeln!

So machen es die Frauen

Wie bereits beschrieben, trainieren Frauen heutzutage zwar viel, dies allerdings mit den meist falschen Methoden. Sie heben beispielsweise bis zur Ermüdung Leichtgewichthanteln, verprassen Ihr Geld in Schlank-im-Schlaf-Drinks und verfolgen viel zu lasche Trainingspläne. Aber was machen denn die Männer? Sie gewinnen Ihre Motivation nicht in erster Linie daraus, was die Waage über ihr Gewicht verrät oder die Fitness-Industrie verspricht, sondern aus dem eisernen Willen, endlich dieses tolle, definierte Sixpack spazieren zu führen. Und wodurch gelingt Ihnen das? Durch disziplinierte Ernährung und ungebremstes Training, dessen Misserfolge einen zu noch härteren Einheiten motivieren. So und nicht anders funktioniert das Streben nach dem Traumkörper auch bei uns, liebe Damen. Wer nicht hart arbeitet, bekommt auch keine Resultate.

Frauen strampeln sich auf dem Crosstrainer kaputt und besuchen danach ein 30-minütiges Bauch-Beine-Po-Programm. Ein großer Bogen wird allerdings um Kraftgeräte und vor allem den Freihantel-Bereich im Gym gemacht. Wieso? Weil Frauen Angst vor monströsen Muskelbergen haben, die sie massig wirken und einem Mann ähneln lassen. „Ich will ja nicht aussehen wie ein Mann“, heißt es dann seitens der Damen. Nur, weil ein Bodybuilder einmal eine Übung gemacht hat, heißt es nicht, dass diese Übung Sie zum Bodybuilder macht.  Fakt ist, dass Sie allein durch Ausdauertraining oder Übungen für die Innen- und Außenseiten der Oberschenkel (Adduktoren und Abduktoren) niemals so aussehen werden wie Hollywood es Ihnen vorlebt.

Das steckt hinter den Mythen

Liebe Frauen, Sie brauchen keine Angst vor Muskeln zu haben! Das männliche Androgen Testosteron ist zum Muskelaufbau unbedingt notwendig und im weiblichen Hormonspiegel nur im geringen Anteil vorhanden. Bleibt dieser Anteil natürlich, sind auch kaum drastische Veränderungen beim Muskelaufbau am weiblichen Körper zu befürchten. Muskelaufbau ist außerdem ein lokales Training, welches eben nur den intensiv trainierten Muskel wachsen lässt. Möchten Sie also in keinem Fall einen großen Bizeps, dann sollten Sie diesen auch nicht trainieren. Im Umkehrschluss schrumpft ein Muskel auch ganz schnell wieder, wenn er eben nicht mehr so stark trainiert wird. Ist ein Muskel also dann doch einmal zu üppig geraten, können Sie das Trainieren dieser Muskelgruppe einfach reduzieren. Auch der Mythos, dass Laufbänder, Crosstrainer, Stepper und Co. einen straffen Po formen, gehört aufgeklärt: Richtig ist, dass Cardiotraining Fett verbrennt. Dies macht allerdings noch lange keine attraktive, straffe Figur. Cardiotraining fördert die Muskeln nur mit einem Bruchteil der Belastung, die richtiges Krafttraining fordert und holt damit bei Weitem nicht das Maximum aus Ihren Reserven.

Neben den Frauen, die sich regelmäßig an Cardiogeräten abmühen, gibt es dann noch jene, die eben keine Lust auf Sport haben und ihr Traumgewicht lediglich durch die Reduzierung der Energieaufnahme erreichen wollen. Das geht in den meisten Fällen sogar erstmal gut. Es ist allerdings weder gesund noch ein langfristiges Erfolgsergebnis. Der durch mickrige Ernährung hervorgerufene Nährstoffmangel kann nicht zur Stagnation des Muskelaufbaus führen, sondern auch die Fettverbrennung erschweren und vor allem die Leistungsfähigkeit stark einschränken.

Das Ziel des effektiven Trainings

Eine straffe, definierte Figur kann nur durch die Kombination aus einem geringen Körperfettanteil und einer starken Muskulatur erreicht werden. Ein Po sieht also nicht knackig aus, wenn die Muskeln sich unter einer dicken Schicht Fett verbergen. Ihre besten Ergebnisse erzielen Sie daher, wenn Sie Kraft mit Ausdauer und einer guten Ernährung verbinden und so ein Energiedefizit herbeigeführt wird, welches Fett verbrennen und Muskeln wachsen lässt. Joggen verbrennt zwar Energie, reduziert in Kombination mit Diäten allerdings auch das Muskelgewebe. Und Muskeln sind eben die Fasern, die viel Energie brauchen und verbrauchen, auch im Alltag oder beim Schlafen. Dadurch kann Ausdauertraining zwar schnell zu einem hohem Gewichtsverlust führen, was Frauen oft ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert, das optische Erscheinungsbild jedoch wenig gestrafft und der gefürchtete JoJo-Effekt begünstigt werden. Trennen Sie sich daher im besten Fall von Ihrer Waage und ernennen Sie das Maßband zu Ihrem neuen Freund. Ihr Umfang  verrät nämlich viel mehr über Ihren körperlichen Zustand, als die leuchtenden Zahlen der verhassten Waage. Denn Muskeln wiegen relativ viel und das ist auch gut so.

So sollten es die Frauen machen

Wir Frauen müssen der Wahrheit ins Auge schauen. Diese offenbart uns, dass der Muskelabbau bei Frauen ab dem 20. Lebensjahr beginnt und dieser Abbau stetig steigt. Dadurch wird die Körperstatur zugunsten der Fettdepots verändert. Zeit also, diesem Fett endlich zu Leibe zu rücken, um mit Energiedefiziten Fett zu verbrennen. Sie müssen sich auch nicht viermal wöchentlich an den Hanteln verausgaben. Ihre Muskulatur benötigt nämlich etwa einen Tag Ruhe, um wirklich zu wachsen. Zu häufiges Training kann also eher kontraproduktiv und vor allem ermüdend wirken. Wenn Sie sich als Frau schwer tun, sich im von muskulösen Männer übersäten Freihantelbereich zu verausgaben, halten Sie sich vor Augen, dass diese Ihnen aus Respekt für Ihr knackiges Popöchen liebend gern den Platz am Squat-Rack freimachen und Sie für Ihr diszipliniertes Training mit einem Lächeln belohnen  werden.

Wie Sie wissen, ist vom Lesen allein noch niemand mit einem attraktiven, straffen Körper beschenkt worden. Lassen Sie nun Taten folgen! Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie und fühlen Sie sich von Kraftübungen für einen straffen Körper inspiriert.

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