Pony

DIY: Ombré färben & Pony schneiden – so geht’s ohne Friseur

am 17.08.2013 um 16:41 Uhr

Wer kennt das nicht, kaum ist der Friseurbesuch gerade mal ein paar Wochen her, da ragen einem wieder die ersten unerwünschten Ponyspitzen bis über die Augen. Wer fortan nicht wie ein Bobtail durch die Gegend laufen möchte, der muss es entweder mit der Kunst der Bobby Pins versuchen oder selbst mit der Schere ran. Denn leider hat der Lieblingsfigaro nicht immer sofort einen Termin frei. Wie Sie mit etwas Übung trendige Ponyfrisuren selbst in den Griff kriegen und sogar Ombré Hair alleine färben, das verraten wir Ihnen in nur wenigen Schritten.

Step-by-Step zum Selfmade-Look wie frisch vom Friseur! Trauen Sie sich und legen Sie doch mal selbst Hand an. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie den Ombré-Trend färben und Ihr Pony wieder sitzt.

Lass mich, ich kann das!

Irgendwo muss Sie doch sein, die Bastelschere, auf die bereits Ihre Mutter in einem Sticker mit Schönschrift Ihren Namen geschrieben hatte. Ersparen Sie sich das Suchen und schaffen Sie sich eine anständige Haarschneideschere an, schließlich würde ein Maler ja auch nicht einfach zu einer falschen Farbe greifen, nur um ein Kunstwerk zu vollenden. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie Ihren Pony nicht im nassen Zustand schneiden, denn nach dem Trocknen zieht sich dieser wieder zusammen und das Ergebnis könnte Sie eventuell vom Badezimmerhocker werfen.

Selbst ist die Frau

Stecken Sie unbedingt zuvor die Seitenpartien fest und schneiden Sie gegebenenfalls einen XXL-Pony zunächst nur bis zur Nasenwurzel ab und verpassen Sie ihm erst dann den nötigen Feinschliff. Halten Sie Ihre Haare locker zwischen dem Mittelfinger und dem Zeigefinger und beachten Sie dabei einen Abstand zur Stirn, um nicht versehentlich einige Wimpern zu erwischen. Schneiden Sie immer nur senkrecht von unten in den Pony und sehen Sie zu, wie die haarfeinen Spitzen herausfallen. Achten Sie außerdem auf einen guten Übergang zu den Seiten oder lassen Sie sich von einer Freundin helfen, falls Ihnen das richtige Auge dafür fehlen sollte.

Olé Ombré

Noch immer klingt der Ombré-Trend nicht ab und die blondierten Enden auf zahlreichen brünetten Köpfen finden immer mehr Anhänger. Immerhin ist der Look stets eine willkommene Alternative, wenn es darum geht, den Haarstyle ein wenig zu verändern, ohne gleich eine komplette Färbung in Kauf nehmen zu müssen. Neben handelsüblichen Blondierungen bieten einige Hersteller bereits fertige Ombré-Sets an, die einem helfen, den Look im Handumdrehen im eigenen Badezimmer zu kreieren. Wer lediglich eine Bob-Haarlänge vorzuweisen hat, der hat hier leichtes Spiel, denn mit der beiliegenden Bürste muss man so die fertige Mischung einfach nur gleichmäßig einkämmen. Hierbei sollte man stets von hinten beginnen, und vorher entscheiden, wie weit oben man mit dem Ombré-Look starten möchte.

Do or DIY

Etwas kniffliger wird es bei langen Haaren. Hier empfiehlt es sich, die Haare in der Mitte bis zum Nacken zu scheiteln und zu gleichen Teilen auf die Schultern zu legen. Denken Sie daran, sich zuvor unbedingt ein Handtuch umzulegen, um Ihre Kleidung zu schützen. Kämmen Sie auch hier die fertige Mischung gleichmäßig in die Spitzen ein und beginnen Sie ebenfalls mit den Haaren im Nacken. Achten Sie besonders im vorderen Bereich auf einen gleichmäßigen Übergang und erleben Sie nach dem Ausspülen einen Look wie von der Sonne geküsst, nur konnten Sie das Urlaubsgeld in diesem Fall getrost sparen! Check!

Weitere Tipps und Tricks und inspirierende Ombré-Looks finden Sie in unserer Foto-Show.

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