Frisurentrend

Let’s twist again: Der Star-Kordelzopf

am 19.09.2014 um 12:06 Uhr

Flechtfrisuren sind absolute Klassiker, die einfach immer gehen, zu jedem Look passen und toll aussehen. Allerdings können die ach so schönen Frisuren in vielen Fällen ganz schön schwierig zu stylen sein, sodass man die Traumfrisur nur mit fleißigem Üben früher oder später vielleicht einmal in die Tat umsetzen kann. Aber auch nur vielleicht, wenn man fingerfertig ist. Für alle, die zwei linke Hände haben und sich gar nicht erst an den Gretchenzopf, Französischen Zopf und Fischgrätenzopf herantrauen, haben die Stars nun einen neuen, super einfachen Style etabliert: Den Kordelzopf. Er sieht cool aus, wird auf den roten Teppichen spazieren getragen und ist allem voran auch noch einfach zu stylen. Wie er gemacht wird und wozu der Kordelzopf gut passt, das verraten wir Ihnen hier und in unserer Fotoshow.

Flechten, Stecken und mühseliges Fingerverdrehen gehören nun der Vergangenheit an, denn Stars wie Elizabeth Olsen, Nicole Richie, Hilary Swank oder Nina Dobrev wissen, wie cool eine ganz einfache Drehfrisur sein kann. Der Kordel- oder Seilzopf ist nun in aller Munde und sollte es im Herbst 2014 auch auf Ihren Kopf schaffen.

Der Kordelzopf, der prominente Allzeit-Favorit

Die prominenten Damen Hollywoods scheinen von den heißgeliebten, französischen Flechtzöpfen gelangweilt zu sein und richten ihre Aufmerksamkeit vermehrt auf lässige Kordelzöpfe. Seinen Namen bekommt der Hairstyle natürlich aufgrund seines Looks, der eben dem eines Seils oder einer Kordel ähnelt. Promis wie Nina Dobrev, Shay Mitchell, Elizabeth Olsen, Blake Lively und Nicole Richie tragen die Trendfrisur vor allem seitlich und locker gebunden, sodass ein sehr voluminöser, jugendlicher Look entsteht, der sich nicht nur auf dem roten Teppich behauptet. Zur eleganten Robe steht ein lässiger Kordelzopf im Kontrast zum eleganten Kleid und sorgt für einen unbeschwerten Touch, während er Alltagsoutfits aufwertet. Er ist das typische Beispiel dafür, dass die schönsten Frisuren meist die einfachsten sind und scheint dabei trotzdem weitaus gestylter als der Undone-Look mit zerzaustem Haar.

So wird’s gemacht

Anders als bei einer komplizierten Flechtfrisur, bei der man selbst nach dem zehnten Versuch noch nicht so wirklich weiß, ob die Frisur letztendlich gelingen wird, muss man beim Kordelzopf den Dreh im wahrsten Sinne des Wortes einfach raus haben.

Wie bei jeder Flechtfrisur ist es wichtig, erst Hand am Haar anzulegen, wenn dies vorher gründlich gebürstet wurde und so Strähne für Strähne verarbeitet werden kann, ohne dass Knötchen im Weg sind. Bevor Sie mit dem Drehen und Stylen anfangen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen Kordelzopf haben möchten, der direkt am Haaransatz beginnt, wie ihn die Promi-Damen lieben, oder einen, der lediglich die Längen lässig eindreht. Wer allerdings die erste Variante beherrscht, kann auch problemlos Variante Nummer Zwei stylen.

Kämmen Sie Ihre Haare bestenfalls zu einem Seitenscheitel und beginnen Sie auf der Seite, auf der mehr Haare liegen. Teilen Sie sich zuerst zwei dünne Haarsträhnen ab und kreuzen Sie diese übereinander, um den Zopf zu beginnen. Nun kommt auch schon der schwierigste Teil: Nehmen Sie nun bei jeder Kreuzung eine dünne Strähne des Deckhaares auf und zwar von unten, aus Richtung der Schläfe. Nun kreuzen Sie die Strähnen wieder wie gewohnt miteinander und führen diese Technik weiter, bis Sie in etwa am Nacken angekommen sind. So ersparen Sie sich, dass die Haare auf Ohrhöhe immer wieder ins Gesicht fallen. Am Nacken angekommen, teilen Sie Ihr gesamtes Haar in zwei Hälften und drehen diese jeweils in eine bestimmte Richtung, jedoch nicht solange, dass die Strähnen sich zu zwirbeln beginnen. Anschließend drehen Sie die beiden Strähnen ineinander, allerdings in die entgegengesetzte Richtung als vorher. So schaffen Sie den besonderen Kordel- bzw. Seil-Look und verhindern, dass sich die Strähnen einfach aufdrehen und lösen. Zum Schluss binden Sie das Ende des Zopfs einfach mit einem dünnen Gummi zusammen. Um der fertigen Frisur dann noch eine Portion Volumen zu verleihen, lockern Sie einige Strähnen mit den Fingerspitzen. Wenn Sie die Kordel nur in den Längen haben möchten, beginnen Sie mit dem Schritt, die Haare in zwei Hälften zu teilen, diese erst jeweils einzeln in eine Richtung und dann ineinander in die entgegengesetzte Richtung zu drehen.

Unser Styling-Tipp: Um den matten Undone-Look der Promi-Damen nachzumachen, behandeln Sie Ihr Haar vor dem Styling am besten mit Salzspray und lockern es auf. Außerdem sollten Sie nie frisch gewaschenes Haar kordeln, da es zu wenig Griff hat. Für ein schimmerndes Finish benutzen Sie dann am besten Glanzspray.

Wie schick die Stars ihre Kordelzöpfe tragen, zeigen wir Ihnen in unserer Fotoshow.

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