Frisurentrend

Haartrend Stirnsträhnen: Machen oder sein lassen?

am 13.02.2015 um 14:58 Uhr

Waren es in den letzten Saisons noch Looks, die aussahen, als wäre man gerade aus einem Meer heraus spaziert, schwimmen die Designer und Stylisten in diesem Jahr auf einer ganz anderen Welle. Sie verpassen lediglich ein paar Haarsträhnen den gegelten Wet-Look oder lassen diese ohne Gel gezielt ins Gesicht fallen. Ob das gut ankommt und im Alltag wirklich tragbar ist, wir nehmen den Trend etwas genauer unter die Lupe und verraten Ihnen hier und in unserer Fotoshow , welche Designer den Haarstyle vormachen.

Strähnen im Gesicht, für die meisten von uns nicht mehr als nervig. Sobald sich eine Strähne löst, greifen wir am liebsten zum Kamm, um die losen Zotteln aus dem Sichtfeld zu vertreiben. Für die Designer sind Stirnsträhnen allerdings ein Trend, dem es in diesem Jahr zu folgen gilt.

Sleeky Waves

Die Labels Vivienne Tam, Chatty und DKNY vertrauten bei ihren, für den Frühling und Sommer 2015 geprägten Haarstyles auf viel Gel. Allerdings nicht auf dem gesamten Kopf, sondern lediglich und besonders kenntlich am Pony. Bei den drei Marken waren die Fronthaare der Models seitlich gekämmt und mit einer ordentlichen Portion Gel in Wellen gelegt und so optisch beinahe im welligen 60er-Jahre-Look auf die Stirn geklebt. Während DKNY die gegelten Ponys zu geflochtenen Zöpfen mit strengem Gel-Ansatz kombiniert, waren die Haarlängen bei Vivienne Tam geöffnet, die Ansätze allerdings ebenso wet gehalten.

Sleeky und straight

Prada sieht das Haarjahr 2015 zwar ähnlich strähnig, lässt die Ponysträhnen allerdings seitlich von einem Mittelscheitel aus und beinahe schon leblos ins Gesicht fallen. Das Label kombiniert elegante, am Unterkopf gebundene Pferdeschwänze zum außergewöhnlichen Klebe-Look. Zugegebenermaßen stellt dieser Style zwar einen Undone-Bruch zum eleganten Stil her, ob die gegelten Strähnchen nun aber wirklich schick sind, bleibt wohl eine Frage des Geschmacks.

Fliegende Strähnen

Ganz anders strähnt die Designerin Irene Luft die Haare ihrer Models. Während die Längen im Wet-Look streng nach hinten gelegt wurden, liegt das Fronthaar strähnig auf der Stirn. Der Coup hier: Man braucht nicht zwingend einen Pony, um diesen Look nachzumachen. Egal, wie lang das Haar auch sein mag, es legt sich einfach strähnig über das Gesicht, womit man den Begriff „Stirngardine“ neu definiert hätte.

Machen oder sein lassen?

Wir müssen ehrlich sein und zugeben, dass wir auf diesen Trend wohl nicht anspringen werden. Zwar muss man hier klar differenzieren, da locker ins Gesicht fallende Strähnen im Vergleich zu den optisch an die Stirn geklebten Strähnen wirklich unpraktisch sind und dennoch halten wir lediglich die Sleeky Waves am Abend für einen gelungenen Look.

Wer im Alltag bestehen will, sollte sich seine Haare entweder komplett sleeky mit ein paar Wet-Strähnen seitlich auf der Stirn und lässigem Surfer-Haar oder komplett Undone stylen. Vergessen sollten Sie allerdings den Look der Stirngardine, der ist dann doch zu viel des Guten.

Aber überzeugen Sie sich selbst in unserer Fotoshow und sehen Sie, wie strähnig die Designer das Jahr 2015 mit gegelten oder natürlichen Stirnsträhnen sehen.

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