Frisurentrends 2015

Nasskalt und vom Winde verweht: Die Frisurentrends für den Herbst 2015

am 24.08.2015 um 18:03 Uhr

Der diesjährige Sommer hat es uns nicht leicht gemacht: Es war heiß, es war schwül, es regnete, es stürmte. Wie soll man denn bei solch Unregelmäßigkeiten noch wissen, wie man seine Haare am besten stylt? Die Frisurentrends für den Herbst 2015 machen es uns da schon ein wenig einfacher, denn passend zur verregneten Laub-Zeit sind die Haarstyles nassglatt und eisig. Wir verraten Ihnen hier und in unserer Fotoshow , welche Frisurentrends Sie in diesem Herbst und Winter auf keinen Fall auslassen sollten.

Pünktlich zum Beginn der nächsten Jahreszeit wird es frisch auf den Köpfen und das vor allem in Form von wilden Undone-Styles, nassglänzenden Wet-Looks und neu kreierten Klassikern. So natürlich wie möglich müssen die Stylings nun nicht mehr ausfallen, jetzt können Sie einmal wieder zeigen, was Sie in Sachen Hairstyling draufhaben.

Der Wet-Look bleibt

Es ist ein hartnäckiger Trend, der sich da seit einigen Saisons im Sommer am Strand ebenso wie im Herbst beim Spaziergang durch das herunterfallende Laub behauptet. Der Wet-Look passt aber auch immer, zum Meer und zum Regen gleichermaßen. In der nächsten Herbst/Winter-Saison werden die Wet-Looks noch einmal richtig eisig.

Donna Karan zeigt beispielsweise einen strengen Sleek-Look mit glattem Haar, dessen Ansatz nassglänzend gegelt wurde. Ebenso streng fielen die Frisuren bei Dior und Chanel mit feuchtem und eng anliegendem Pony aus.

Perfekt gestylter Undone-Look

Der unfrisierte Look der Pariserinnen hat Stil, keine Frage. So lässig sehen die leicht zerzausten und voluminösen Wellen aus, die die Stilgöttinnen mit sich herumtragen. Hinter diesem so unfrisiert wirkendem Look steckt jedoch perfektes Styling, so auch bei den Undone-Looks für den Herbst 2015.

Offenes, gewelltes Undone-Haar hängt nicht mehr einfach über die Schultern. Es wird in den Mantelkragen hineingesteckt, wie wir es zum Beispiel bei Burberry oder BCBG Max Azria sahen oder gar aufwendig zum Faux-Bob geklemmt, wie es Max Mara zeigte.

Anders, aber nicht weniger gut gestylt, interpretieren Fendi oder Chanel den unfrisierten Paris-Look. Bei diesen beiden Labels trugen die Models schlichte Haarbänder in Schwarz, Weiß, Rot oder Grau in den Haaren. Ganz unaufdringlich wurden diese über einen lockeren, tiefen Ponytail gespannt. Hier und da sollten bei diesem Look selbstverständlich ein paar einzelne Strähnchen raushängen, der Pony nicht lückenlos gekämmt und der Pferdeschwanz nicht unbedingt mittig gebunden sein – schließlich sprechen wir immer noch vom Undone-Look.

Geflochten und geknotet

Auch Flechtzöpfe und Dutts sind im Herbst 2015 nicht mehr das, was sie mal waren. Flechtzöpfe müssen beispielsweise besonders locker, verspielt und beinahe mädchenhaft gebunden werden. Das macht sich besonders gut als Kontrast zu einem ausdrucksstarken Make-up oder einem eleganten Outfit.

Weniger verspielt, aber dennoch recht künstlerisch erscheint uns der neu interpretierte Dutt. Marc Jacobs ließ den Chignon nämlich nicht mehr hinten oder seitlich, sondern vorn an der oberen Stirn binden. Dieser Look hat zwar irgendwie etwas vom letzten Einhorn, ist aber dennoch sehr mädchenhaft und wird sich in der kommenden Saison sicher durchsetzen.

Der tiefer gelegte Pferdeschwanz

Auch die Ponytails bleiben uns natürlich im Herbst erhalten. Am liebsten allerdings besonders tief gebunden. Je nach Haarlänge binden Sie sich also im Nacken oder gar auf Schulterhöhe einen lockeren Pferdeschwanz, der so aussieht, als hätten Sie sich mal eben ganz schnell einen Haargummi ins Haar gezwirbelt. Wir wissen natürlich, dass Sie den Haargummi mindestens fünfmal neu gebunden haben, bis der Ponytail perfekt war.

Sehen Sie sich in unserer Fotoshow die schönsten Frisurentrends vom Laufsteg für den Herbst 2015 an.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel