Das ist der “Neue” von Heidi Klum: Enrique Badulescu

am 22.02.2013 um 13:30 Uhr

Auf Designer Thomas Rath müssen die “Germany’s Next Topmodel”-Fans in der nächsten Staffel verzichten. Seinen Nachfolger, den Fotografen Enrique Badulescu, kennt man schon von einzelnen Shootings der vergangenen Staffeln. In einem Interview sprach er über seine Arbeit als Juror, Fotograf und über seine Erfahrungen mit internationalen Topmodels.

An seine Zusammenarbeit mit Supermodel Naomi Campbell hat der Fotograf Enrique Badulescu keine guten Erinnerungen. “Ich habe sie einmal fotografiert. Sie ist zu spät gekommen, hat sich dann gleich auf den Fußboden im Studio gelegt und gesagt, sie fühlt sich nicht gut”, erinnerte sich der neue Juror der ProSieben-Castingshow “Germany’s Next Tomodel” im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. “Ich wollte sie nach Hause schicken, aber da sagte sie: Nein, nein, ich möchte fotografieren. Ihr Ruf war damals schon bekannt.” Campbell sei “auf keinen Fall” seine Favoritin unter den Models, sagte der 51-jährige Mexikaner.

Kate Moss ist “die Tollste”

Ganz anders seine Erfahrungen mit Kate Moss: Sie sei “die Tollste” für ihn. “Kate hat eine tolle Einstellung. Sie genießt das Leben in vollen Zügen.” Badulescu, der seit 30 Jahren international als Fotograf arbeitet, tritt in der achten Staffel von “Germany’s Next Topmodel” ab Donnerstag (28. Februar, 20.15 Uhr) an die Seite von Jury-Chefin Heidi Klum und Creative-Director Thomas Hayo, der bereits zum dritten Mal dabei ist. Bekannt ist Badulescu vielen “Topmodel”-Zuschauern bereits, weil er in der siebten Staffel ein Meerjungfrauen-Fotoshooting leitete und dabei über Bord ging.

Fotoshootings sind langweilig

Über seine neue Aufgabe als Juror sagte der zweifache Vater: “Die machen sich lustig über mich, dass ich immer ‘toll’ sage.” Aber er sei streng: “Ich sehe es schon aus Sicht des Fotografen: Würde ich dieses Mädchen jetzt bei einem Job buchen?”

Wirklich abbilden könne eine solche Sendung die Realität des Modelgeschäfts freilich nicht. “Es muss ein unterhaltsames Programm sein, das mit Mode zu tun hat. Man kann es nicht nur professionell machen, weil es sonst sehr langweilig werden kann für die Zuschauer. Es muss auch lustig sein und spannend”, sagte Badulescu, der in New York lebt und als Kind eine deutsche Schule besuchte. “Wenn ich zum Beispiel im Studio fotografiere und meine fünfjährige Tochter kommt dazu, ist sie nach 10, 15 Minuten total gelangweilt.”

Daran, vor die Kamera zu treten, musste Badulescu sich erst gewöhnen: “Es gibt da eine Sache, die mir wirklich schwer fällt: Wenn man fürs Fernsehen fotografiert, kann man keine Musik anmachen. Und das ist für mich verrückt. Ohne Musik ist es für mich fast unmöglich zu fotografieren”, klagte er.

Kommentare